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Friday, 4.09.2026
Transforming Government since 2001
Interessierte Kommunen können sich bis 30. November 2013 bewerben.

Das Bundesinnenministerium hat heute gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden - dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund - das Pilotvorhaben „Modellkommune E-Government“ gestartet. Mit dem Modellvorhaben soll aufgezeigt werden, welche Potenziale die Anwendung von E-Government für die Kommunalverwaltungen bietet. Die Kommunen werden bei der Konzeptionierung von E-Government-Anwendungen finanziell unterstützt. Darüber sollen insbesondere auch die Kommunen erreicht werden, die E-Government bisher nur zögerlich anwenden.

Read more: DE: Auf­ruf zur Teil­nah­me am Pi­lot­vor­ha­ben „Mo­dell­kom­mu­ne E-Go­ver­n­ment“

Abschlussbericht 2013 veröffentlicht.

Das vom Bundeskabinett am 18. August 2010 beschlossene Regierungsprogramm „Vernetzte und transparente Verwaltung“ war die Strategie für die weitere Modernisierung der Bundesverwaltung in der 17. Legislaturperiode. Ziel war es, die Bundesverwaltung für heutige und künftige Herausforderungen zu wappnen.

Dies sollte durch mehr und effizienteres E-Government, durch eine stärkere Vernetzung der Behörden untereinander, eine starke Kooperation auch mit externen Partnern und mehr Transparenz erfolgen. Hierfür wurden in den Handlungsfeldern „Personal“, „Optimierung der Organisation“ und „Informations- und Kommunikationstechnologie“ 20 Leitprojekte genannt und mit konkreten Planungen unterlegt.

Read more: DE: Re­gie­rungs­pro­gramm „Ver­netz­te und trans­pa­ren­te Verwaltung“

E-Government ist der Einsatz elektronischer Informationstechnologien, damit Verwaltungsangebote für jedermann einfach, schnell und ortsunabhängig zugänglich sind. Das bedeutet: Vom Antrag bis zum Bescheid läuft alles elektronisch. So sind Bürger und Unternehmen unabhängig von Öffnungszeiten der Behörden und sparen sich den Weg ins Rathaus. Das neue E-Government-Gesetz ist ein wesentlicher Schritt zum flächendeckenden E-Government.

E-Government eröffnet z.B. Zugang zu Behörden über das Internet und ermöglicht, elektronische Nachweise online vorzulegen. De-Mail bietet eine elektronische Alternative zur heutigen Briefpost. Mit der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises können Bürger ihre Identität im Internet und an Automaten sicher und zweifelsfrei belegen.

Read more: DE: Neues E-Government-Gesetz macht viele Behördengänge überflüssig

Normenkontrollrat und IT-Planungsrat werden sich gemeinsam für die elektronische Kommunikation mit und innerhalb der Verwaltung stark machen.

Ziel der Zusammenarbeit beider Gremien ist es, durch E-Government unnötige Bürokratie und damit Kostenbelastungen für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung spürbar abzubauen. Hierzu vereinbarten beide Gremien bei ihrem heutigen Spitzentreffen im Bundeskanzleramt Schwerpunkte ihrer künftigen Zusammenarbeit.

Read more: DE:NKR u. IT-Pla­nungs­rat ver­ein­ba­ren Zusammenarbeit beim Bü­ro­kra­tie­ab­bau mit E-Go­vernment

Weg frei für die elektronische Verwaltung

Mit dem heutigen Tag tritt das Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften (E-Government-Gesetz) in Kraft. Behördenangelegenheiten werden damit für Bürger und Wirtschaft einfacher, weil jedermann unabhängig von Ort und Öffnungszeiten mit der Verwaltung in Kontakt treten kann.

"Mit dem E-Government-Gesetz kann die Verwaltung den Bürgern endlich das bieten, was für Unternehmen im E-Commerce längst als selbstverständlicher Standard gilt. Das bedeutet: Leistungen der Verwaltung überall und rund um die Uhr beantragen, überprüfen oder direkt herunterladen. Jetzt geht es darum, die Modernisierung unserer Verwaltung weiter voranzutreiben und das Gesetz gemeinsam in Bund und Ländern umzusetzen", erklärte die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe.

Read more: DE: E-Government-Gesetz tritt in Kraft

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