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Freitag, 4.04.2025
Transforming Government since 2001

Radio Frequency Identification

  • Bundesbeauftragter Schaar fordert Aufschub bei Einführung biometrischer Pässe

    Will Sicherheitskonzept zum Schutz der im Funkchip gespeicherten Daten

    Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hat heute die Regierung vor einer überstürzten Einführung der biometrischen Reisepässe gewarnt. "Die Vorgaben der EU-Verordnung zur Einführung biometrischer Pässe müssen erst Mitte 2006 umgesetzt werden. Ich appelliere an das Bundesinnenministerium, die zur Verfügung stehende Zeit zu nutzen, um ein möglichst hohes Maß an Datenschutz und Sicherheit bei den biometrie-gestützten Pässen zu erreichen", sagte er. Von besonderer Bedeutung sei hierbei ein technisches Sicherheitskonzept zum Schutz der in einem Funkchip gespeicherten Daten. Schaar: "Ein solches Sicherheitskonzept ist mir bisher nicht zugänglich gemacht worden. Ich biete meine Mitarbeit an der Entwicklung dieses Konzepts an." Der Bundesinnenminister hatte heute das Konzept für die Einführung biometrischer Reisepässe vorgestellt.

  • Bundesinnenminister Schily stellt den neuen Reisepass mit biometrischen Merkmale

    Bundesinnenminister Otto Schily hat heute in Berlin den neuen Reisepass mit biometrischen Merkmalen vorgestellt. Damit führt Deutschland als einer der ersten EU-Staaten den EU-Reisepass ein.

    Die Ausgabe der neuen biometriegestützten Reisepässe soll ab dem 1. November beginnen.

    Die Reisepässe werden einen Chip enthalten, in dem zunächst ein digitales Foto gespeichert wird. Ab März 2007 werden in neuen Pässen zusätzlich zwei Fingerabdrücke gespeichert. Mit dem elektronischen Pass, kurz ePass genannt, wird ein Höchststand an Fälschungssicherheit erreicht. Auch die Sicherheit vor dem Missbrauch echter Pässe durch andere Personen als den eigentlichen Passinhaber wird erhöht: Der Chip erlaubt eine elektronische Überprüfung, ob der Nutzer des Dokuments tatsächlich der Passinhaber ist.

  • CDU kündigt bei Regierungsübernahme neue Projekte für E-Government & E-Health an

    Verspricht Freiräume für Wachstum und kreative Geschäftsmodelle

    Die CDU kündigt nach der Regierungsübernahme neue Projekte für E-Government und E-Health an, und verspricht der Informations- und Telekommunikations-Branche (ITK) "Freiräume für Wachstum und kreative Geschäftsmodelle". Das erklärte Martina Krogmann, Internet-Beauftragte und Sprecherin für Neue Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, im Gespräch mit de.internet.com. "Die ITK-Branche ist eine der wichtigsten Zukunftsindustrien für Deutschland. Als Querschnittstechnologie liefert sie Vorleistungen für die übrigen Sektoren und ihre Produkte finden in praktisch allen Lebensbereichen Anwendung. Aus politischer Sicht seien hier nur innere Sicherheit und Biometrie, E-Government oder die elektronische Gesundheitskarte erwähnt, immer ist die ITK-Industrie beteiligt. Hier liegen gewaltige Chancen, sowohl in wirtschaftlicher als auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Unsere Aufgabe wird es sein, durch die richtigen ordnungspolitischen Weichenstellungen dieses riesige Potential zu aktivieren", sagte die Unionspolitikerin.

  • CFP 2006: pro und kontra RFID

    Radio Frequency Identification (RFID) entzweit weiter die Gemüter. Auf der "Computer Freedom and Privacy Conference" (CFP 2006) in Washington gerieten die kritische Aktivistin Katherine Albrecht von der Harvard University und der Präsident der Information Technology and Innovation Foundation (ITIF), Rob Atkinson, aneinander, als es um das Pro und Kontra der Technik ging.
  • China’s Health Ministry to invest in RFID

    China’s Ministry of Health has announced plans to ramp up the use of RFID technology to increase the safety and effectiveness of medical and healthcare services.

    At an ‘internet of things’ seminar in Beijing recently, Gao Yanjie, Deputy Director of Information Office, Ministry of Health, said that more government spending would go on RFID equipment, infrared sensors, global positioning systems, and laser scanners for public health, medicine, and healthcare services.

  • CN: Shanghai installs RFID tags on 50,000 taxis

    The authorities of Shanghai, the biggest city in China, have put an RFID-enabled electronic licence on each of the 50,000 taxis in the city, in a move to curb counterfeit taxis and protect both passengers and taxi drivers.

    The tag, which will be pasted on the left side of the windshield, contains information including licence plate number, engine number, colour of the taxi, and details of the operating licence. Law enforcement personnel will be able to scan the tag using a handheld device and instantly recognise whether the taxi is licenced.

  • Datenmissbrauch bei Chip-Implantaten

    Ethik-Rat warnt vor der Möglichkeit des Datenmissbrauchs bei Computerchips, die in den menschlichen Körper eingepflanzt werden.

    In Barcelonas "Baja Beach Club" können die Gäste ihre Zeche schon länger bargeld- und kreditkartenlos bezahlen, indem sie sich einen RFID-Chip [Radio Frequency Identification] unter die Haut pflanzen lassen.

  • Datenschutz bei RFID-Chips angemahnt

    Schaar setzt auf Selbstverpflichtung von Handel und Industrie

    Selbstfunkende Chips, kurz RFID, sind eines der dominierenden Themen auf der CeBIT. Kritiker sprechen nur von "Schnüffelchips", um auf die Gefahren der Technik hinzuweisen. In diese Kerbe schlägt auch der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar, der auf die Bedeutung des Datenschutzes beim Einsatz von RFID-Chips hinweist.

  • Datenschützer legen Richtlinienkatalog zur Verwendung von RFID-Tags vor

    Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation Center for Democracy and Technology (CDT) hat einen Richtlinienkatalog zur Verwendung von RFID-Tags (Radio Frequency Identification) veröffentlicht. Die kleinen Funk-Chips, die kontaktlos über Entfernungen von bis zu mehreren Metern ausgelesen werden können, gewinnen derzeit nicht nur in der Warenwirtschaft immer mehr an Bedeutung, auch öffentliche Institutionen setzen verstärkt auf RFID-Technik, etwa um auf Chips in Reisepässen zugreifen zu können, die digitale Informationen über den Passinhaber enthalten.
  • Datenschützer verschärft Kritik an E-Pässen

    Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hält die von Bundesinnenminister Otto Schily bereits für November geplante Einführung von Hightech-Pässen mit zunächst einem biometrischen Merkmal und Funkchips für "verfassungsrechtlich höchst problematisch". Dies erklärte der Experte am gestrigen Samstag in Berlin auf einer Diskussion zur Sicherheitspolitik nach dem 11. September im Camp Discordia des Chaos Computer Clubs (CCC) im Rahmen der Jugend-Politikfestivals Berlin05. Auch sicherheitstechnisch sei die neue Generation der Reisepässe alles andere als ausgereift, baute Schaar seine bereits wiederholt geäußerte Kritik an dem Vorhaben der Bundesregierung aus. Die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entworfenen Schutzmechanismen seien einerseits nicht ausreichend und würden andererseits gleichzeitig den vorgesehen RFID-Chip überflüssig machen.
  • Der E-Pass kommt im November

    Ab dem 1. November wird der deutsche Reisepass biometrisch hochgerüstet: Auf einem Chip wird zunächst nur ein digitales Foto gespeichert, später sollen Fingerabdrücke und Irisscan hinzukommen. Der so genannte E-Pass soll 59 Euro kosten.

    Ab dem 1. November werden die neuen Reisedokumente mit biometrischen Daten ausgegeben, sagte Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) am Mittwoch in Berlin.

    Die Reisepässe werden demnach einen Chip enthalten, in dem zunächst nur ein digitales Foto mit den Gesichtsmerkmalen des Passinhabers gespeichert wird. Dafür wird ein frontal aufgenommenes Passbild benötigt. Anfang 2007 sollen auch zwei Fingerabdrücke digital integriert werden, später ein Scan der Iris.

  • Deutschland erhält Biometrie-Pass

    Vorerst nur mit Foto, Fingerabdruck ab 2007

    In Deutschland wird am 1. November der Reisepass mit biometrischen Daten eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt werden die neuen Reisedokumente ausgegeben, wie Innenminister Otto Schily [SPD] am Mitwoch in in Berlin ankündigte.

    Die Reisepässe werden einen Chip enthalten, in dem zunächst nur ein digitales Foto mit den Gesichtsmerkmalen des Passinhabers gespeichert wird.

  • Deutschland: Auf dem Weg zum papierlosen Krankenhaus

    Immer mehr Kliniken setzten auf IT-Lösungen, um Kosten zu senken. RFID hat allerdings noch Akzeptanzprobleme bei den IT-Entscheidern.

    Das marode und überteuerte Gesundheitssystem ist in Deutschland dank Gesundheitsreform und Ärztestreik in aller Munde. Sparmaßnahmen werden gefordert. Um steigende Kosten auf der Verwaltungsebene einzudämmen, setzten immer mehr Krankenhäuser auf den Einsatz von IT-Lösungen.

  • Deutschland: Bundesregierung hält RFID-Reisepässe für "dauerhaft funktionstüchtig"

    Die Bundesregierung hat "mit Entschiedenheit" von verschiedenen Seiten erhobene Vorwürfe zurückgewiesen, dass "gravierende Sicherheitsmängel" ein leichtes Auslesen der Daten auf den Funkchips der neuen Reisepässe ermöglichen. Datenschutz und Datensicherheit seien schon bei der Vorbereitung der Einführung der ePässe auf europäischer und nationaler Ebene ein zentrales Thema gewesen, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Antwort (PDF-Datei) auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag. So seien etwa die Vorschläge des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe der EU-Datenschutzbeauftragten frühzeitig im Verordnungsentwurf "weitestgehend übernommen worden". Dazu würden eine klare Zweckbindungsregelung und die Sicherstellung der Integrität, Authentizität und Vertraulichkeit der Daten zählen.
  • Deutschland: Daten- und Verbraucherschützer fordern bessere Aufklärung über RFID-Technik

    Daten- und Verbraucherschützer haben Industrie und Handel beim Einsatz der Funktechnik RFID zu einer besseren Aufklärung der Kunden aufgefordert. Die Verbraucher müssten genau wissen, was mit den auf den Chips gespeicherten Daten über sie passiere, sagte der niedersächsische Datenschutzbeauftragte Burckhard Nedden heute auf der CeBIT. Dazu sei mehr Transparenz nötig. Patrick von Braunmühl von der Verbraucherzentrale Bundesverband warnte vor einem "gläsernen Kunden". Die Daten dürften nicht missbraucht werden.
  • Deutschland: FDP will Ausstellung der Biometrie-Pässe aussetzen

    In einem Antrag (Bundestagsdrucksache 16/854) fordert die Bundestagsfraktion der FDP die Bundesregierung auf, die Ausstellung der neuen Reisepässe, bei denen auf RFID-Chips biometrische Daten elektronisch gespeichert werden, vorerst auszusetzen. Die Liberalen bezweifeln, dass die Verschlüsselung der Daten einen hinreichenden Schutz bietet; sie verweisen dabei auf das Beispiel der niederländischen ePässe, die bereits geknackt wurden.
  • Deutschland: Grüne: Gefahr für Grundrechte durch Einführung der RFID-Technologie

    Fordern globales Rahmenwerk

    Die Grünen fordern ein globales Rahmenwerk zum Schutz von Grundrechten bei der Einführung von RFID-Systemen. Das erklärte Silke Stokar, Innenexpertin der Oppositionspartei, heute in Berlin. "Wir begrüßen und unterstützen die Forderung der EU-Kommission nach einem globalen Rahmenwerk zum Schutz von Grundrechten im Zusammenhang mit der Einführung weltweit vernetzter RFID-Systeme. Die immer billiger werdenden kleinen Funk-Chips ermöglichen weltweit eine grenzenlose Sammlung persönlicher Daten durch die Privatwirtschaft. Die damit verbundenen Gefahren für die Grundrechte müssen erforscht und offen diskutiert werden."

  • Deutschland: Klinik will Bettenauslastung mit RFID verbessern

    Ein Funkchip am Bett gibt Aufschluss über den Reinigungsbedarf und die Prozessqualität.

    Was haben Klinikbetten und Flugzeugsitzplätze gemeinsam? Beide sollten am besten ständig belegt sein. Um ihre Auslastung zu verbessern, testen die Städtischen Kliniken Bielefeld deshalb ein software- und funkgestütztes System, mit dessen Hilfe sich die zeitraubenden Reinigungsprozeduren auf das notwendige Minimum einschränken lassen. Offenbar lässt sich die Radio Frequency Identification (RFID) längst auch im Gesundheitsbereich einsetzen, um Prozesse effizienter zu gestalten (siehe auch: "Kliniken digitalisieren ihre Patienten").

  • Deutschland: Konsumenten wollen RFID-Chips am Ladenausgang killen

    Deutsche Verbraucher stehen der allgegenwärtigen Informationstechnik, die insbesondere mit Hilfe von RFID-Chips und Sensoren arbeitet, insgesamt passiv und unentschlossen gegenüber. Die ausgemachte Grundstimmung hat dabei aber "eine eher positive als negative Tendenz". Dies ist das Kernergebnis einer Umfrage, welche die Wochenzeitung Die Zeit gemeinsam mit der Berliner Humboldt-Universität im Rahmen des Forschungsprojekts Taucis (Technikfolgen-Abschätzung Ubiquitäres Computing und Informationelle Selbstbestimmung) im Winter durchführte. Nützlichen Anwendungen stehen die Befragten beim so genannten Ubiquitious Computing laut dem Studienbericht (PDF-Datei) offener gegenüber, wobei sie aber bei Szenarien in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz argwöhnischer sind als im öffentlichen Raum.
  • Deutschland: RFID-Chip verhindert Fehlmedikamentierung

    Die Universitätsklinik Jena implementiert ein Tracking-System auf Netweaver-Basis.

    "Etwa jeder zwanzigste Patient erleidet internationalen Studien zufolge eine unerwünschte Arzneimittelwirkung", so Michael Hartmann, Direktor der Apotheke am Jenaer Uniklinikum. Nach Ansicht des Mediziners, der auch dem Europarat-Expertenausschuss für pharmazeutische Fragen angehört, wäre mehr als die Hälfte dieser Fälle vermeidbar. Um Irrtümer bei der Medikamentierung weitgehend auszuschließen, setzt die Universitätsklinik Jena künftig auf RFID-Technik (Radio Frequency Identifikation).

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