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Donnerstag, 29.01.2026
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Gesundheitskarte

  • Deutschland: Kassenärzte Hessen gegen elektronische Gesundheitskarte

    "Keinerlei Nutzen für Ärzte und Patienten"

    Mit einem einstimmigen Beschluss hat am vergangenen Wochenende die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen in Frankfurt ein politisches Zeichen gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gesetzt. Die Mitglieder der Vertreterversammlung beschlossen, einen bestehenden Gesellschaftervertrag mit der "Arbeitsgemeinschaft Telematik" unverzüglich zu kündigen. Die AG war ins Leben gerufen worden, um alle notwendigen Voraussetzungen zur Einführung der Gesundheitskarte zu treffen.

  • Deutschland: KKH-Allianz präsentiert technische Neuheit im Gesundheitswesen

    Datensicherheit hat oberste Priorität

    Die KKH-Allianz stellt zusammen mit Atos Worldline heute und morgen auf der eHealth Conference im Hannover Congress Centrum ein echtes Novum vor: die Verknüpfung von Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) mit denen des neuen Personalausweises (nPA).

    Bereits seit Jahren ist die KKH-Allianz als gesetzliche Krankenkasse aktiv an der Einführung der Telematik im Gesundheitswesen beteiligt. Gemeinsam mit Atos Worldline demonstriert sie auf der zweitägigen eHealth Conference im Beisein von KKH-Allianz Vorstand Rudolf Hauke wegweisende Lösungen für den sicheren und zuverlässigen Umgang mit Versichertendaten, darunter die Aktualisierung von Versichertenstammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte und die Zahlung der Praxisgebühr sowie individueller Gesundheitsleistungen in Arztpraxen mit der eGK.

  • Deutschland: KKH-Allianz will Personalausweis und Gesundheitskarte zusammenbringen

    Die KKH-Allianz und Atos Origin haben auf der eHealth Conference 2010 in Hannover die Verknüpfung von elektronischer Gesundheitskarte und dem elektronischen Personalausweis vorgestellt. Versicherte sollen sich dabei via Internet mit dem neuen Personalausweis authentifizieren und dann auf gespeicherte Daten der Gesundheitskarte zugreifen können.

    Möglich wird das Angebot durch einen Kartenleser der Firma SCM Microsystems, der mit der kontaktbehafteten Gesundheitskarte wie mit dem kontaktlosen Personalausweis kommunizieren kann. Dieses Lesegerät wird zusammen mit einem IT-Sicherheitskit allen Versicherten der KKH-Allianz ab Oktober kostenlos zur Verfügung gestellt, wenn sie sich anschließend einen elektronischen Personalausweis besorgen. Die kostenlose Ausgabe der Kartenleser wird mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II finanziert.

  • Deutschland: Krankenkasse: Einführung der Gesundheitskarte wird sich verzögern

    Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland wird sich nach Einschätzung der Deutschen BKK verzögern.

    "Vor 2008 werden wir die Versicherten flächendeckend nicht versorgen können", sagte der Vorstandschef der Betriebskrankenkasse, Ralf Sjuts, in einem dpa-Gespräch in Wolfsburg. "Offiziell kommt die Testkarte in den Testregionen dieses Jahr." Von Juni an solle es in den ersten der Gebiete losgehen. "Aber ich glaube das nicht. Da wird noch mehr Zeit ins Land gehen."

  • Deutschland: Krankenkassen sehen große Akzeptanz für komplette Gesundheitskarte

    Der Verband der Angestellten-Krankenkassen und Arbeiter-Ersatzkassen hat die Ergebnisse einer Umfrage zur Akzeptanz der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) veröffentlicht. Danach akzeptiert die Mehrzahl der Befragten (75 %) die eGK, möchte jedoch eine Vollversion mit allen Anwendungen eingeführt sehen und ist gegen die schnelle Einführung einer Basiskarte ohne Zusatznutzen.

  • Deutschland: Leistungserbringer stimmen eGK-Online-Anbindung zu

    Im Rahmen der von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (ebenfalls FDP) auf der CeBIT eröffneten Fachkonferenz Telehealth wurde bekannt, dass die Organisationen der Leistungserbringer (Ärzte und Zahnärzte) der Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zugestimmt haben. Damit ist der Stammdatenabgleich beziehungsweise die Datenaktualisierung durch die Krankenkassen im Rahmen des "Basis-Rollouts" beschlossene Sache. Die Leistungserbringer sind dabei nicht verpflichtet, ihre Praxis-EDV anzuschließen, ein Lesegerät (und ein PC) reichen für den Kontakt mit dem Versichertenstammdatendienst (VSDD) aus.

  • Deutschland: Mehrheit will Medizindaten auf Gesundheitskarte speichern

    Kritikarme Nutzerschaft will vor allem Notfalldaten sichern

    Entgegen vieler Erwartungen und der Skepsis, die neuer Technik oft entgegen gebracht wird, will einer Umfrage zu Folge eine überwältigende Mehrheit der Deutschen die elektronische Gesundheitskarte nutzen. 93 Prozent der dabei befragten Bundesbürger planen, persönliche medizinische Daten auf der Karte speichern zu lassen, etwa die Blutgruppe. Die bisherigen Versicherten-Karten bieten diese Funktionen nicht. Deutlich geringer ist die Zustimmung allerdings, wenn es um das Speichern von Behandlungen und Erkrankungen geht.

  • Deutschland: Ministerium lässt neue Kosten-Analyse für Gesundheitskarte erstellen

    Die umstrittene Kosten-Nutzen-Analyse, die die Kosten für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) auf 3,9 Milliarden bis 7 Milliarden Euro taxiert, soll neu erstellt werden. Dies erklärte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums gegenüber dem Handelsblatt. Die Studie, die von der Unternehmensberatung Booz, Allen, Hamilton erstellt wurde, habe mit überhöhten Zahlen gearbeitet und werde derzeit neu erstellt, heißt es in dem Bericht.
  • Deutschland: Niedergelassene Ärzte gegen elektronische Gesundheitskarte

    Der NAV-Virchow-Bund, der Verband der niedergelassenen Ärzte, hat in einem Schreiben an seine Mitglieder zu einen Boykott der Einführungstests für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) aufgerufen. Für die 19.000 Mitglieder des Verbandes sei der Zeitpunkt gekommen, an dem man ein "Ende der Gefälligkeiten" verkünden müsse. Kritik üben die Ärzte an der "unkontrollierbaren Kostenentwicklung" und an der "fehlenden Datensicherheit": "Das zugrunde liegende Konzept zur zentralen Speicherung von Patientendaten können die Ärzte nicht widerstandslos hinnehmen", heißt es in dem Aufruf.

  • Deutschland: Online-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte beschlossen

    Die Spitzenverbände der Ärzte und anderer Heilberufe sowie die Krankenkassen haben die Umsetzung des bundesweiten Online-Rollouts beschlossen, teilt das mit der Einführung der Gesundheitskarte betraute Unternehmen Gematik mit. Die dabei zunächst ins Auge gefassten Online-Funktionen sind der Versicherten-Stammdatendienst und die "Mehrwertkommunikation" der Leistungserbringer, der sogenannte elektronische Arztbrief. Diese Neuorientierung verärgert vor allem die Hard- und Softwarehersteller.

  • Deutschland: Regierung: Berichte über Kostenexplosion der Gesundheitskarte überzogen

    Kostet weniger als 3,9 Milliarden Euro

    Die Bundesregierung hält die von den BündnisGrünen genannten Kosten der elektronischen Gesundheitskarte für zu hoch angesetzt. In ihrer heute in Berlin veröffentlichten Antwort auf eine kleine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion erklärt die Regierung, die von einer Unternehmensberatung für die Kostenberechnungen zugrunde gelegten Preise entsprächen den zwischenzeitlich tatsächlich vereinbarten Preisen "nicht mal annähernd". Allein für die Beschaffungspreise der elektronischen Gesundheitskarte selbst sei absehbar, dass sie erheblich niedriger ausfallen als in der Kosten-Nutzen-Analyse angesetzt.

  • Deutschland: Trotz Gesundheitskarte: Klinik-IT tritt auf der Stelle

    Die Informationstechnologie im Gesundheitswesen bewegt sich mit angezogener Handbremse voran: Verantwortlich sind die angespannte finanzielle Lage in vielen Bereichen des Gesundheitswesens sowie die Komplexität der Markt- und Entscheidungsstrukturen. Die deutschen Kliniken sollten sich nach Meinung des Branchendienstes Experton Group nicht allein auf das "Leuchtturm"-Projekt Gesundheitskarte verlassen: Die am 1. April 2007 in Kraft getretene Gesundheitsreform, zusammen mit der Umsetzung der Fallpauschalen (Diagnosis Related Groups, DRG) und den generell klammen Gesundheitsbudgets, werde den Kostendruck weiter verschärfen; dies führe zur Schließung, Privatisierung oder Zusammenlegung von Krankenhäusern. Den akkumulierten Investitionsstau beziffert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) bereits auf rund 50 Milliarden Euro. Nach Schätzungen der Experton Group entfallen davon rund fünf Milliarden Euro auf die Informationstechnologie.

  • Deutschland: Zahnärzte lehnen elektronische Gesundheitskarte ab

    Nach den Ärzten lehnen nun auch die Zahnärzte die elektronische Gesundheitskarte (eGK) in ihrer bisher vorgestellten Form ab. Die Vertreterversammlung der Kassenzahnärzlichen Bundesvereinigung (KZBV) verabschiedete eine entsprechende Resolution (PDF-Datei). Das "Zahnärzteparlament", das die Interessen von 56.000 Vertragszahnärzten vertritt, sieht nach dieser Resolution das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient und das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Patienten in Gefahr. Außerdem entstünde den Zahnärzten kein Nutzen, heißt es unter explizitem Verweis auf das Gutachten von Booz Allen Hamilton.

  • Deutschland:Elektronische Gesundheitskarte:Spezifikationen für nachladbare Signaturen veröffentlicht

    Der deutsche Verband der Trustcenterbetreiber, T7 e.V. hat heute die Spezifikationen veröffentlicht, die die Grundlage für eine nachträglich (online) auf eine Smartcard kopierte Signaturfunktion bilden. Ein solches System ist vor allem für die kommende elektronische Gesundheitskarte (eGK) wichtig. Nach Ausgabe der Gesundheitskarte sollen Inhaber entscheiden können, ob sie die Karte mit einer Signaturfunktion ausstatten lassen wollen. Bei der eGK wird die Signaturfunktion vor allem bei künftigen elektronischen Patientenakten benötigt. Entsprechend hat die Gematik als Projektgesellschaft zur Einführung der eGK eine ausgearbeitete Fassung der Spezifikationen erhalten und Verträge mit den Trustcentern unterschrieben, die nachträglich eine elektronische Signatur aufbringen können. Die Spezifikationen wurden auf der Website von T7 veröffentlicht.

  • Die Elektronische Gesundheitskarte kommt -- nicht unbedingt pünktlich

    Auf dem Jahreskongress der Initiative D21 diskutierten hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Regierung den aktuellen Stand bei der elektronischen Gesundheitskarte. Die Förderung der Akzeptanz dieser Karte, der Einstieg in eine "neue Dimension der Telemedizin" gehört zu den neuen Leuchtturmprojekten der Initiative. Sie "unterstützt die Einführung durch eine objektive, transparente und glaubwürdige Öffentlichkeitsarbeit, um zu einer hohen Akzeptanz bei allen Zielgruppen beizutragen."
  • Die Gesundheitskarte als Universal-ID

    Das Bundeskabinett hat auf seiner heutigen Sitzung eine neue eCard-Strategie beschlossen. Die elektronische Gesundheitskarte mit digitaler Signatur und lebenslang gültiger Versicherungs-ID soll auch als digitaler Personalausweis und als Signaturkarte für das e-Government, etwa für Steuererklärungen zum Einsatz kommen. Die einheitliche eCard-Strategie wird vom Wirtschafts-, Innen-, Gesundheits- und Finanzministerium unterstützt und soll in Deutschland flächendeckend zum Einsatz kommen.
  • Digitale Gesundheitskarte: Kostenexplosion droht

    Bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte droht möglicherweise ein finanzielles Debakel. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" liegen die erwarteten Kosten mit 3,4 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch wie von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) bisher angegeben.
  • E-Gesundheitskarte wird konkreter

    Einigung zwischen Ärzten und Krankenkassen | Kosten belaufen sich auf 1,6 Mrd. Euro | Karte enthält alle medizinischen Daten

    Zwischen Ärzten und Krankenkassen in Deutschland ist eine Einigung über die Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte in Sicht.

  • E-Gesundheitskarte: BITKOM zwingt Regierung zu mehr Tempo

    Die Unternehmen der ITK-Branchen wollen deutlich stärker in die Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte eingebunden werden, um das Projekt zu beschleunigen. Eine "Sparversion" der Karte dürfe es nicht geben. Das forderte der Branchenverband BITKOM heute anlässlich eines "E-Health-Symposiums" in Berlin. "Die pünktliche Einführung der Karte im Jahr 2006 droht zu scheitern, wenn auf das Know-how der Industrie verzichtet wird", sagte BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms. Der aktuelle Zeitplan liege etwa ein Jahr hinter den ursprünglichen Planungen zurück und sei nur zu halten, wenn jetzt alle verfügbaren Kräfte umfassend in das Projekt eingebunden werden.
  • EDV-Experten warnen vor IT-Desaster im Gesundheitswesen

    IT-Chefs deutscher Krankenhäuser warnen vor einer Art "Toll-Collect-Desaster" im Gesundheitswesen. Bei einer Tagung der Arbeitsgruppe Archivierung von Krankenunterlagen (AKU) der Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemologie (gmds) wurde auf die vielen blinden Flecken in der Architektur für die Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte hingewiesen. Die Karten sollen laut dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz am 1. Januar 2006 ausgegeben werden.
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