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Donnerstag, 29.01.2026
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Gesundheitskarte

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Ministerielle Weisung verzögert Tests

    Die anstehenden Tests für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) verzögern sich weiter. Der Offline-Test, bei dem die Karten in der Arztpraxis oder Apotheke ohne Verbindung zum Gesundheitsnetzwerk getestet werden, soll im Herbst 2006 starten. Anfang 2007 sollen dann die ersten "Musterumgebungen" online gehen. Dies erklärte der Gematik-Geschäftsführer Dirk Drees in einem Interview mit der Ärztezeitung.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Ministerium bestreitet deutliche Mehrkosten

    Das Bundesgesundheitsministerium hat in einer Presseerklärung einen Bericht dementiert, demzufolge die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) bis zu sieben Milliarden Euro kosten soll. Die Berechnungen, die die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf eine "unter Verschluss" liegenden Studie veröffentlicht hatte, seien fehlerhaft und würden die Einsparungen und Entlastungen nicht berücksichtigen, die mit der elektronischen Gesundheitskarte erzielt werden könnten. Während die Zeitung Kosten von 3,9 bis 7 Milliarden Euro anführt, beharrt das Ministerium auf den seit geraumer Zeit genannten Kosten von 1,4 Milliarden Euro.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: MKT+ soll es richten

    Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist einerseits mit ihren eingebauten Sperrmöglichkeiten für die Bürger das fortschrittlichste Medizin-Projekt der Welt. Andererseits ist sie ein Spielball der Politik. Am zweiten Tag des Fachkongresses IT-Trends in der Medizin stellte Dirk Drees, Geschäftsführer der für die Einführung der Karte zuständigen Projektgesellschaft Gematik das "MKT+-Szenario" vor.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Praktiker sollen Praktikabilität überprüfen

    Die Ärztekammer Nordrhein und die Ärztekammer Westfalen-Lippe haben einen ärztlichen Beirat installiert, der die Praktikabilität der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) unter die Lupe nehmen soll. Auf den Prüfstand kommt der Einsatz der eGK in den Testregionen Essen und Bochum. Im Verlauf der Prüfung soll der elektronische Arztbrief im Vordergrund stehen, aber auch die Erfahrungen der Patienten mit der eGK berücksichtigt werden. In der Testregion sind rund 20.000 neue Karten im Einsatz.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Rhön-Kliniken wollen mit Fallakte starten

    Die Rhön-Klinikum AG, einer der größten privaten Klinikbetreiber, wollen auf der Basis der Spezifikationen der netzbasierten Fallakte eine eigene elektronische Patientenakte einführen. Dies erklärt der Vorstandvorsitzende Wolfgang Pföhler in einem Interview, das in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Euro am Sonntag erscheinen soll.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Sie kommt, wenn sie kommt

    "Die Party geht weiter", verkündete ein großes Transparent den Teilnehmern des diesjährigen dreitägigen Kongresses IT-Trends in der Medizin an der Messe in Essen. Damit war jedoch nicht die elektronische Gesundheitskarte gemeint, sondern ein Public Viewing auf dem Messegelände, weil Deutschland gegen San Marino kickte.

    Unter den Referenten und Ausstellern der "IT-Trends" hätte ohnehin nur eine Firma Grund gehabt, eine Party zu schmeißen: Stolz verkündete die Firma Celectronic, dass man mit dem Universalterminal 6620 das erste Gerät am Markt hat, das die heutige Krankenkassenkarte wie auch die kommende Gesundheitskarte verarbeiten kann und obendrein die wichtige Zertifizierung der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) bestanden hat.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Test in Musterregionen stark reduziert

    Streit um Bezahlung der Lesegeräte

    Die für Januar 2007 geplante Einführung der elektronischen Gesundheitskarte verzögert sich. Experten, die an den Beratungen beteiligt sind, rechnen damit, dass sie nicht vor Ende 2008 flächendeckend verteilt wird. Das berichtet das Magazin 'Wirtschaftswoche' (kommende Ausgabe). Die Karte soll alle relevante Patientendaten enthalten und etwa Doppeluntersuchungen beim Arztwechsel überflüssig machen. Zudem sollen die Mediziner auf ihr papierlos Rezepte ausstellen können - für Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ein weiterer Beitrag zur Senkung der Kosten im Gesundheitswesen. Der erste Feldversuch mit 10.000 Bürgern sollte am 1. Juli starten. Doch auch dieser Termin ist nicht zu halten, berichten mit dem Vorgang vertraute Personen.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Testmaßnahmen in Kraft getreten

    Im Vorfeld der Medica, der weltgrößten Messe für Medizintechnik, sind wichtige Vorhaben auf dem Weg zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte erledigt worden. So hat das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS), das die Einführung der Gesundheitskarte federführend betreibt, die Kriterien für die Auswahl der Testregionen festgelegt und im Bundesanzeiger veröffentlicht.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Testphasenstart mit Hindernissen

    Der Start der verschiedenen Testreihen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) kennt Höhen und Tiefen. Nachdem Sachsen am Wochenanfang den Start der 10.000er-Tests noch in diesem Jahr verkündete, zog am heutigen Freitag Nordrhein-Westfalen mit der Eröffnung eines Informationszentrums und dem Start einer Musterumgebung nach. Dagegen wurden in Bremen das Modellprojekt gestoppt und die Verträge mit der Projektgesellschaft Gematik gekündigt.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Testregion Heilbronn beendet Tests

    Zum Jahresende löst sich nach einer Meldung der Heilbronner Stimme die Arbeitsgemeinschaft auf, die die Tests der elektronischen Gesundheitskarte in der Region Heilbronn koordinierte. Der Schritt erfolgt, nachdem die Landesärztekammer bereits im Juli mit dem Ausstieg aus dem Testvorhaben gedroht und neue Finanzierungsvereinbarungen gefordert hatte.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Turbolader Fallakte geht online

    Zur CeBIT-Eröffnung erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel die elektronische Gesundheitskarte zum technologischen Paradebeispiel des modernen Staates: "Sie wird die Kommunikation zwischen den medizinischen Einrichtungen schneller und sicherer machen und damit die Effizienz im Gesundheitswesen erhöhen". Doch ob, wie von Merkel behauptet, schon in diesem Jahr mit den praktischen Tests begonnen werden kann, wird von einigen Akteuren bezweifelt. So erklärte Ralf Sjuts, Vorstandschef der Deutschen Betriebskrankenkassen in einem dpa-Gespräch, dass noch mehr Zeit ins Land gehen werde, ehe die Tests wirklich stattfinden. Dabei zeigten sich die Testregionen am samstäglichen "CeBIT-Gesundheitstag" des eGovernment-Forums durchaus bereit, sofort weiterzumachen mit ihren ohnehin angelaufenen Tests. "Bei uns herrscht eine gewisse Ungeduld", erklärte etwa Hellmuth Körner, Staatsekretär im schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium, "verglichen mit unseren Nachbarn in Dänemark und Schweden hinken wir weit hinterher". In Flensburg und Umgebung sind bereits 1200 Gesundheitskarten in "Betrieb", arbeiten 18 Apotheken, 40 Arztpraxen und 2 Krankenhäuser mit einer fast kompatiblen Pilotkarte.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Unzufriedene Ärzte - Zufriedenheit im Ministerium

    Die Freie Ärzteschaft möchte Bundeskanzlerin Angela Merkel eine plakatgroße Krankenkarte schenken, die einer Gesundheitskarte nachempfunden ist. Ein Bundesadler mit Hörrohr macht dabei die Meinung dieser Ärzteorganisation deutlich, die die eGK als "Staatsbespitzelungskarte" bezeichnet. In einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin heißt es dazu: "Die Menschen wollen keine zentrale Datenverarbeitung intimer Daten. Machen Sie das menschliche und gesundheitliche Wohl der Menschen zu Ihrer Chefsache, Frau Merkel." Weiter wird im Offenen Brief ausgeführt, dass die Freie Ärzteschaft die Kosten/Nutzenanalyse zur Einführung der eGK anzweifele, dass es bei den Ärzten verfassungsrechtliche Bedenken zum Einsatz der Karte gebe und dass mit der Gesundheitskarte das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient gestört werde.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Verträge unterzeichnet

    Mit der Unterzeichnung des Projektvertrages durch den sächsischen Projektträger SaxMediCard und der Dachgesellschaft gematik kann der so genannte "10.000er-Test" der elektronischen Gesundheitskarte beginnen. Den ersten Vertrag dieser Art hatte vor einer Woche die Modellregion Bochum-Essen unterzeichnet, danach folgten die Modellregionen in Heilbronn und Ingolstadt; Trier, Bremen sowie Flensburg fehlen noch, die Unterschriften unter diese Verträge sollen aber noch im April nachgereicht werden. Parallel dazu hat die Bundesärztekammer die Voraussetzung für den 10.000er-Test geschaffen und die Root-Instanz in Betrieb genommen, die den elektronischen Heilberufsausweis der Ärzte zertifiziert und ausgibt. Auch die Bundesapothekerkammer soll in diesen Rag mit ihrer Root-Instanz an das Internet angeschlossen werden.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Viele Meinungen und ein negativer Grundtenor

    Die geplante elektronische Gesundheitskarte (eGK) hat unter den deutschen Ärzten wenige Fürsprecher. Während der "Ärztetag der Basis" die Karte rundweg ablehnte und einen Neustart des Telematik-Gesetzes forderte, schlug die Kassenärztliche Vereinigung Hessen eine Karte vor, die zwar das Foto der Versicherten und die lebenslang gültige Versicherungsnummer erhält, sonst aber keinen Speicher für elektronische Rezepte und freiwillige Anwendungen. Auf dem Telematik-Tag der Ärztekammer Nordrhein forderte Philipp Stachwitz, Sprecher der Bundesärztekammer, eine Neukonzeption der eGK. Patient wie Arzt müssten sich freiwillig entscheiden können, ob sie die neuen Möglichkeiten der Karte nutzen wollen. Außerdem soll nach Stachwitz der Notfalldatensatz auf der neuen Karte durch eine "klinische Basisinformation" ersetzt werden.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Zwischen Karten-Zulassung und politischem Widerstand

    Die für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zuständige Projektgesellschaft hat die erste Zulassung einer Karte für den anstehenden Basis-Rollout erteilt. Die von Sagem Orga produzierten Karten der Generation 1 werden von der Techniker Krankenkasse und der Barmer ausgegeben. Unterdessen hofft die FDP, den Basis-Rollout doch noch verhindern zu können.

  • Deutschland: Erster größerer Testlauf für die elektronische Gesundheitskarte angelaufen

    10.000 Versicherte in Flensburg nehmen teil

    Heute startet in Flensburg der erste größere Test für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Rund 10.000 Versicherte erhalten die neue Gesundheitskarte, die zukünftig die bisherige Krankenversicherungskarte ablösen wird. Das teilte das Bundesministerium für Gesundheit heute in Berlin mit. An dem Probelauf nehmen außerdem 25 Ärzte sowie zwei Krankenhäuser teil.

  • Deutschland: Finanzierungsvereinbarung beim Aufbau der Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen

    Gemeinsame Selbstverwaltung einigt sich auf Einführung der Kartenterminals für Ärzte

    Die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich auf die erste Stufe einer Finanzierungsvereinbarung beim Aufbau der Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen geeinigt. Sie bezieht sich auf die stationären und mobilen Kartenterminals, die die sogenannte SICCT/eHealth-Spezifikation erfüllen. Jede Arztpraxis wird für die Ausstattung mit diesen Geräten die entsprechenden Pauschalen erhalten. Diese Regelung gilt auch für Zweitgeräte, sofern sie in genehmigten Zweigpraxen und ausgelagerten Praxisstätten zum Einsatz kommen.

  • Deutschland: Gesundheitskarte startet – mit drei Jahren Verspätung

    Der Branchenverband BITKOM begrüßt den Start der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Am kommenden Donnerstag (1.10.) beginnt die Einführung der Karte in der Region Nordrhein. Nach und nach folgen weitere Regionen. Bis Ende 2010 soll die neue Gesundheitskarte bundesweit eingeführt sein. „Mit drei Jahren Verspätung kommt die elektronische Gesundheitskarte nun endlich auch in Deutschland“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

  • Deutschland: Gesundheitsminister sieht Lösungsbedarf bei der elektronischen Gesundheitskarte

    Bei seinem ersten Auftritt vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) betont, dass die Probleme der elektronischen Gesundheitskarte gelöst werden müssen. Davon unbeschadet soll die Ausgabe der neuen Karten fortgesetzt werden. Außerdem hielt Rösler an der proklamierten Loslösung der Beiträge von den Lohnzusatzkosten fest. Eine Regierungskommission soll ein geeignetes Verfahren für die Entkoppelung finden.

    Die Frage der künftigen Finanzierung des Gesundheitswesens bildete den Schwerpunkt des Auftrittes von Rösler vor dem Gesundheitsausschuss. Nach Ansicht des Ministers sollen schrittweise einkommensunabhängige Pauschalen eingeführt werden. Wie diese Pauschalen ausgestaltet sind, soll eine Regierungskommission erforschen. Ihre Einrichtung ist so terminiert, dass keine Ergebnisse vor den anstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen zu erwarten sind.

  • Deutschland: Hartmannbund Nordrhein gegen elektronische Gesundheitskarte

    Am dritten nationalen Protesttag der niedergelassenen Ärzte wird nicht allein gegen das Arzneimittelgesetz und die mit ihm einhergehenden Honorarkürzungen demonstriert. Der Landesverband Nordrhein des Hartmannbundes (Verband der niedergelassenen Ärzte) veröffentlichte einen Appell an Politiker und Krankenkassen, die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zu stoppen. Die Kosten von 4,5 Milliarden Euro stünden in keinem Verhältnis zum erwarteten Nutzen. Außerdem seien die datenschutzrechtlichen Probleme der Gesundheitskarte nicht gelöst, heißt es in der Resolution der Landesdelegiertenkonferenz Nordrhein.
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