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Donnerstag, 29.01.2026
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Gesundheitskarte

  • Gesundheitskarte könnte zum Exportschlager werden

    E-Health-Anwendungen eignen sich zur Qualitätsverbesserung und Kostenreduktion / Vernetzung im Gesundheitswesen wird vorangetrieben

    Die elektronische Gesundheitskarte und die damit verbundene Netzwerktechnik ist geeignet, der deutschen Industrie international eine führende Stellung im Wachstumsmarkt E-Health zu verschaffen.

  • Gesundheitskarte kostet mehr als drei Milliarden Euro

    Die tatsächlichen Investitionen für die Gesundheitskarte werden die veranschlagten 1,4 bis 1,8 Milliarden Euro vermutlich weit überschreiten. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) heute morgen meldete, könnte sich der finanzielle Gesamtaufwand auf bis zu 3,4 Milliarden Euro summieren. In den bisherigen Schätzungen seien die Kosten für die Aufrüstung der Computersysteme in Arztpraxen, Kliniken und Apotheken vernachlässigt worden.
  • Gesundheitskarte wird doppelt so teuer wie von Ministerin Schmidt angekündigt

    EDV-Aufrüstung in Praxen, Kliniken und Apotheken kostet bis zu 2 Mrd. Euro

    Bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte droht ein finanzielles Debakel. Nach Informationen der 'Financial Times Deutschland' (Dienstagsausgabe) liegen die erwarteten Kosten mit bis zu 3,4 Mrd. Euro mehr als doppelt so hoch wie von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt bisher angegeben. Denn in den Schätzungen ihres Ministeriums von 0,7 bis 1,4 Mrd. Euro ist ein Großteil der Kosten für die Aufrüstung der Computersysteme in den Arztpraxen, Kliniken und Apotheken nicht enthalten. Dafür sind nach Informationen der Zeitung weitere 1,5 Mrd. Euro bis 2 Mrd. Euro erforderlich.

  • Gesundheitskarte: Bundesknappschaft und T-Systems starten Pilotprojekt

    Basiert auf vom Internet unabhängigen Verbindungen

    Der Sozialversicherer Bundesknappschaft und T-Systems haben heute Deutschlands den ersten Feldtest mit elektronischer Patientenakte und elektronischem Rezept gestartet. Vom Netzwerk der Bundesknappschaft nehmen zunächst drei Arztpraxen sowie 50 Versicherte und das Knappschaftskrankenhaus in Bottrop daran teil, gaben die Partner heute in Bochum bekannt. Das Pilotprojekt soll unter anderem zeigen, wie sich elektronische Gesundheitskarte und Heilberufeausweis für das Krankenwesen bei Patienten und Ärzten bewähren. Ab Frühjahr 2006 soll die Karte dann rund 20.000 Versicherten sowie 75 Ärzten zur Verfügung stehen.

  • Gesundheitskarte: Datenschützer befürchten Verlust persönlicher Freiheiten

    Technische Systeme werden nicht im Sinne des Datenschutzes gestaltet

    Deutschlands oberster Datenschützer Peter Schaar warnt vor einem unmerklichen Verlust der so genannten informationellen Selbstbestimmung. Während die Bürger immer mehr persönliche Informationen preisgeben, etwa durch das künftige Zugriffsrecht der Finanzbehörden auf Bankkonten oder durch die digitale Gesundheitskarte, mache die öffentliche Debatte sie zunehmend unsensibel für ihren Verlust.

  • Gesundheitskarte: Der Poker geht weiter

    Mit einer so genannten Ersatzvornahme hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt Druck auf die Institution ausgeübt, die derzeit mit der Einführung der Gesundheitskarte betraut ist. Gemeint ist die Gesellschafterversammlung der Betriebsorganisation Gematik, die es bislang versäumt hat, den aus Berlin vorgegebenen Zeitplan einzuhalten. Nun hat das Ministerium mittels der Ersatzvornahme die Fäden in die Hand genommen und die Gematik zumindest teilweise entmachtet: Ende September will die Behörde mit Vertretern der Bundesländer einen Kriterienkatalog verabschieden, um endlich die Testregionen der E-Karte auszuwählen.
  • Gesundheitskarte: Europäische Nachbarn hängen Deutschland ab

    Die Diskussion um die Kosten der elektronischen Gesundheitskarte schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland. „Hier wird die Chance vergeben, mit einem Vorzeigeprojekt die Effizienz und Transparenz im Gesundheitswesen zu erhöhen“, sagte Willi Berchtold, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin. Vizepräsident Jörg Menno Harms ergänzte: „Während viele Länder längst entsprechende Projekte gestartet haben, wird die Gesundheitskarte hier zu Lande zugrunde geredet“. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton hatte zuvor angedeutet, die Einführung der Karte werde deutlich teurer als geplant. „Die Studie arbeitet allerdings mit unvollständigen Annahmen und Zahlen. Daraus ergeben sich verzerrte Schlussfolgerungen“, sagte Harms. Schon deshalb dürfe die Studie nicht instrumentalisiert werden.
  • Gesundheitskarte: IT-Experten rechnen mit höheren Kosten und verzögertem Start

    IT-Experten rechnen mit höheren Kosten und einem verzögerten Start der neuen elektronischen Gesundheitskarte, die Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) 2006 für rund 80 Millionen gesetzlich und privat Krankenversicherte einführen will. "Dass die Gesundheitskarte mehr kosten wird, als 1 Milliarden Euro oder 1,4 Milliarden Euro, ist klar", sagte Michael Ihringer vom Darmstädter Software-Anbieter Intersystems der 'Berliner Zeitung' (Mittwochsausgabe).
  • Gesundheitskarte: Kompetente Nutzer braucht das Land

    Nach den Ausführungen der wichtigsten Akteure, die die elektronische Gesundheitskarte einführen, sollte am letzten Tag des Fachkongresses "IT-Trends in der Medizin" die Perspektive der Bürger und Versicherten im Vordergrund stehen. Vor deutlich weniger Zuhörern als zuvor referierten Verbraucher- und Datenschützer, Vertreter von Krankenkassen und Pflegediensten, sich dabei allesamt als Partner des Bürgers in Szene setzend. Dabei standen die berühmten A-Wörter im Mittelpunkt der Ausführungen: Angst und Akzeptanz. Die Angst, was in einem für Laien undurchschaubaren System gespeichert wird, kann nur dann der Akzeptanz weichen, wenn der vielzitierte mündige Patient tatsächlich Herr seiner Daten ist.
  • Gesundheitskarte: Regierung drängt auf zügige Einführung

    Nach der Wahl ist vor der Wahl -- jedenfalls aus Sicht der Projektgesellschaft, die die elektronische Gesundheitskarte einführen soll. Hatte die Gematik verkündet, die Auswahlkriterien für die Testregionen unmittelbar nach der Bundestagswahl zu veröffentlichen, so scheint das Verfahren nun Zeit zu beanspruchen. Bis sich die Testregionen bewerben können, laufen die übrigen Zeitpläne nach einer Mitteilung der Gematik entschleunigt weiter: Zum 31. Dezember 2005 soll die endgültige, vollständig definierte Lösungsarchitektur vorliegen, parallel dazu laufen die Komponenten- und Integrationstests an. Als Erstes stehen Labortests an, die sich mit der Sicherheit der telematischen Infrastruktur beschäftigen. Erst wenn die Labortests gelaufen sind, sollte nach den Plänen der Gematik die Ausschreibung für die Testregionen laufen.
  • Gesundheitskarte: Weitere Verzögerung droht

    • BITKOM fordert stärkere Beteiligung der ITK-Industrie an dem Projekt
    • Selbstverwaltung verzichtet auf Erfahrungen der Unternehmen
    • Transparenz und Chancengleichheit müssen gewahrt werden
  • Hamburger Ärzte gegen elektronische Gesundheitskarte

    Nach einer sehr emotional geführten Debatte haben die Hamburger Sektion der Ärzte gegen den Atomkrieg, der Hamburger Hausärzteverband und die Freie Ärzteschaft Hamburg eine Resolution verabschiedet, die die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ablehnt. Sie beschädige oder zerstöre durch die Speicherung sensibler Patientendaten auf zentralen Servern das Arzt-Patienten-Verhältnis, heißt es in der Resolution. Mit ihr möchten die beteiligten Organisationen einen Hamburger Ärztetag durchsetzen, der ebenfalls die eGK ablehnen soll.

  • Health eCard Initiative Launches in Bulgaria

    Pilot project to test data access, security, and efficiency

    The first electronic prescription in the new EU member state of Bulgaria was issued and dispensed at an event presided over by the Bulgarian Minister of Health, Professor Radoslav Gajdarski, and the Minister of Public Administration and Administrative Reform Dr. Nikolay Vassilev. The online transaction officially launched the pilot system for the Bulgarian electronic health card (eCard).

  • Heftige Kritik an österreichischer Lösung für die elektronische Gesundheitskarte

    Das Konzept des österreichischen Gesundheits-Informations-Netzwerks(GIN) wird von mehreren Seiten scharf kritisiert. Das GIN soll als Intranet zur Datenübertragung zwischen allen Kassenarztpraxen, Sozialversicherungen, der Ärztekammer, Software-Anbietern und verschiedenen Mehrwertdienstleistern dienen, aber auch für den allgemeinen Datenverkehr der Ärzte genutzt werden. Die Phalanx der Kritiker ist breit: Internet Service Provider beklagen ein Duopol des Zugangs für Telekom Austria und Tele2, Softwareanbieter ein Monopol des GIN selbst, und Datenschützer kritisieren den Aufbau, da alle Daten durch einen zentralen Kontrollpunkt laufen sollen.
  • IG kümmert sich um Schweizer eHealth

    eHealth fristet in der Schweiz ein Schattendasein. Im Rahmen der Telematiktage in Bern wird am Donnerstag nun die IG eHealth gegründet. Sie will die Akzeptanz von eHealth erhöhen.

    In Sachen eHealth tut sich die Schweiz schwer. Die Versichertenkarte soll sich zwar bis 2009 etabliert haben. Erst Ende 2015 aber sollen alle Menschen in der Schweiz über ein Elektronisches Patientendossier verfügen. Die IG eHealth nimmt sich den elektronischen Gesundheitsdiensten nun an und will einen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz, Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen leisten.

  • Informatikexperten alarmieren: Gesundheitskarte krankt am Datenschutz

    Am 14. März will die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt auf der CeBIT die Rahmenarchitektur für die Gesundheitskarte präsentieren. Im Vorfeld schlägt die Gesellschaft für Informatik (GI) allerdings Alarm: Sie sieht durch das Projekt sensible Gesundheitsdaten gefährdet. Vor allem prangert die GI an, dass etwa hochvertrauliche Patientenakten zentral abgelegt werden sollen, weil der Speicherplatz auf der Chipkarte nicht ausreicht.
  • IT-Industrie kritisiert Verzögerung der Gesundheitskarte

    Vertreter der IT-Industrie haben die Verzögerungen bei der Einführung der Gesundheitskarte kritisiert. Der Gesundheitsexperte des Branchenverbands Bitkom, Pablo Mentzinis, sagte dem 'Handelsblatt' (Mittwochsausgabe): "Die jetzt eintretenden Verzögerungen kosten unsere Unternehmen richtig Geld. Sie halten seit Monaten Personal- und Sachressourcen vor, die nun nicht gebraucht werden." Kritik übten BITKOM und der Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen (VIHTG) daran, dass in der neu gegründeten Betriebsgesellschaft der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen die Industrie nur über einen Beirat vertreten sein soll.
  • Keine Eile mit der ''Jobcard''

    Bei der fristgerechten Einführung der elektronischen Gesundheitskarte hängt derzeit noch vieles in der Schwebe. Obwohl die Ausgabe an die rund 80 Millionen Krankenversicherten in Deutschland ab dem 1. Januar 2006 beginnen soll -- Ende offen --, sind die technischen Spezifikationen der Karte noch nicht einmal verabschiedet. Deshalb wünschen sich die Akteure vorerst lieber Ruhe an der Innovationsfront.
  • Konzept-Termin für elektronische Gesundheitskarte ist geplatzt

    Zum 1. Oktober sollten die Verbände von Krankenkassen, Krankenhäusern, Ärzten und Apothekern ein gemeinsames Konzept zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte vorlegen, das vom Bundesgesunheitsministerium geprüft werden kann. Dieser Akt der "Selbstverwaltung der Leistungserbringer" ist vorerst gescheitert, weil die Beratungsgrundlagen des bIT4health-Konsortiums sehr spät bei den Leistungsträgern angekommen seien, heißt es auf Seiten der Leistungserbringer.
  • Konzeptstudie von Vodafone nutzt Handy als Gesundheitskarte

    Während Deutschland und Österreich bei der elektronischen Gesundheitskarte auf eine chipkartengebundene Lösung setzen, gibt es in den Niederlanden Überlegungen, die Stammdaten und die Notfalldaten eines Versicherten samt den digitalen Signaturen auf der SIM-Karte eines Handys abzulegen. Diese Methode wird derzeit in einem Feldversuch am Klinikum in Maastricht erforscht und auf der CeBIT als Konzeptstudie bei Vodafone (Halle 25, Stand D40) vorgestellt. Die Firma ist der Technologiepartner des Maastricher Projekts.
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