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Transforming Government since 2001
Kostet weniger als 3,9 Milliarden Euro

Die Bundesregierung hält die von den BündnisGrünen genannten Kosten der elektronischen Gesundheitskarte für zu hoch angesetzt. In ihrer heute in Berlin veröffentlichten Antwort auf eine kleine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion erklärt die Regierung, die von einer Unternehmensberatung für die Kostenberechnungen zugrunde gelegten Preise entsprächen den zwischenzeitlich tatsächlich vereinbarten Preisen "nicht mal annähernd". Allein für die Beschaffungspreise der elektronischen Gesundheitskarte selbst sei absehbar, dass sie erheblich niedriger ausfallen als in der Kosten-Nutzen-Analyse angesetzt.

Die Grünen hatten sich auf einen Zeitungsbericht berufen, wonach sich die Kosten laut der Berechnung einer Unternehmensberatung mit mindestens 3,9 Milliarden Euro deutlich über den von der Regierung veranschlagten 1,4 Milliarden Euro bewegen.

Die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (Gematik) hatte im September eine entsprechende Kosten-Nutzen-Analyse vorgelegt. Statt der rund 1,4 Milliarden Euro, von denen das Gesundheitsministerium bislang ausging, werden es 3,9 Milliarden Euro sein, im ungünstigsten Fall sogar 7 Milliarden Euro. Die rund 585 Millionen Euro Anschaffungskosten für die Karten seien in diesen Beträgen noch nicht enthalten.

Autor(en)/Author(s): (as)

Quelle/Source: de.internet.com, 31.10.2006

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