Heute 1533

Gestern 16881

Insgesamt 60026221

Donnerstag, 5.02.2026
Transforming Government since 2001

DE-BU: Bund

  • Bund hofft auf Millioneneinsparungen durch Online-Initiative

    Bundesinnenminister Otto Schily erwartet nach der Umsetzung der Initiative "BundOnline 2005" Einsparungen von etwa 400 Mio. Euro jährlich. Die Umsetzung des Programms hängt unter anderem auch von der Rechtssicherheit bei elektronischen Signaturen ab.
  • Bund prüft Katastrophenwarnungen per SMS

    Der Bund lässt neue technische Alarmsysteme testen, um die Bevölkerung schneller über Gefahren zu informieren. Dazu gehören auch zentral geschaltete Weckrufe über Funkuhren, die Einrichtung eines speziellen Warntons im Radio ähnlich dem Verkehrsfunk-Signal, Sammel-SMS-Sendungen via Handy sowie Nachrichten über Internet, E-Mail, Videotext und Festnetz-Telefone. Dies teilte Bundesinnenminister Otto Schily heute mit. Das dafür notwendige satellitengestützte Warnsystem ist seit Oktober 2001 in Betrieb. Insbesondere vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der Hochwasserkatastrophe sei deutlich geworden, dass die Weckfunktion bei der Warnung stärker berücksichtigt werden muss, zum Beispiel durch eine Einschaltauslösung des Radios.
  • Bund und Länder wollen ihren IT-Dienstleister Fiscus schließen

    Projekt für einheitliche Steuer-Software für alle Finanzbehörden scheiterte

    Bund und Länder wollen ihren IT-Dienstleister Fiscus für die Finanzverwaltung schließen, obwohl es einen Interessenten gibt. Wie das Magazin 'Wirtschaftswoche' (kommende Ausgabe) berichtet, hat der baden-württembergische Ministerialrat Klaus Dobler den rund 160 Beschäftigten des Bonner Unternehmens bereits Ende Juni auf der Betriebsversammlung verkündet, dass Fiscus aufgelöst werde. Nun zeichnet sich eine Überlebenschance für das Unternehmen ab: Ulrich Dietz, Vorstandschef des IT-Dienstleisters GFT Technologies aus St. Georgen, hat Interesse an der Übernahme von Fiscus bekundet. Am Freitag vergangener Woche diskutierte er mit Fiscus-Geschäftsführer Olaf Bruhn Möglichkeiten der Übernahme.

  • Bund unterbreitet neuen Vorschlag für digitalen Polizeifunk

    In die festgefahrene Diskussion um die rund drei Milliarden Euro teure Einführung des digitalen Polizeifunks (Computerwoche Online berichtete) scheint Bewegung zu kommen. So soll Bundesinnenminister Otto Schily Medienberichten zufolge den Bundesländern einen neuen Vorschlag unterbreitet haben. Danach plant der Bund nun ein eigenes Rumpfnetz aufzubauen und zu betreiben, das die Hälfte eines jeden Bundeslandes abdecken soll. Die Kosten für Aufbau und Betrieb dieses Netzes wolle, wie es weiter heißt, der Bund tragen. In der bisherigen Diskussion war die Errichtung des Netzes immer als Ländersache geplant.
  • Bund verschwendet Steuergelder für IT

    In seinem kürzlich vorgestellten Jahresbericht 2001 wirft der Bundesrechnungshof der Regierung vor, über zwei Milliarden Euro an Steuergeldern verschwendet zu haben. Immer öfter stehen dabei auch IT-Projekte in der Kritik der Rechnungsprüfer. Vor allem Fehler bei Planung und Organisation sowie Mängel im Rahmen von Wirtschaftlichkeitsprüfungen kosten die Steuerzahler Millionen.
  • Bund weitet Internet-Angebote aus

    Mit einer großen Online-Initiative wollen Bund, Länder und Gemeinden den Bürgern und der Wirtschaft den Weg durch den Verwaltungsdschungel erleichtern. Bis Ende 2005 sollen 449 Dienstleistungen von mehr als 100 Bundesbehörden im Internet verfügbar sein. "Damit werden die Behördengänge für die Bürger einfacher und bequemer", sagte Innenminister Otto Schily nach einem entsprechenden Kabinettsbeschluss.
  • Bund: Kooperation im e-Government wird forciert

    In einer jetzt von Otto Schily dem Bundeskabinett vorgelegten Jahresbilanz zeigt sich der Bundesinnenminister zufrieden mit der e-Government-Initiative BundOnline 2005. In Zukunft soll die Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Ländern und Kommunen forciert werden.
  • Bund.de jetzt Aufgabe des Bundesverwaltungsamtes

    Im Rahmen der eGovernment-Initiative der Bundesregierung "BundOnline 2005" wurde die Projektleitung für die Basiskomponente (BK) "Dienstleistungsportal des Bundes - Bund.de" (BK Portal) am 14.07.2003 dauerhaft dem Bundesverwaltungsamt (BVA) übertragen. Das BVA ist damit verantwortlich für die Sicherstellung des laufenden Betriebs, die Bereitstellung der technischen Infrastruktur, die Redaktion und Pflege der Inhalte sowie die Weiterentwicklung des Portals in Abstimmung mit den beteiligten Bundesbehörden, Ländern und Kommunen.
  • bund.de: Mit neuer Technik gerüstet für mehr Bürgerservice

    Lebenslagen-Prinzip erleichtert die Orientierung im Web-Angebot der Bundesbehörden

    bund.de, das Dienstleistungsportal des Bundes, präsentiert sich nach einem Relaunch in klarem Design und mit neuer Technik. Das Bundesverwaltungsamt hat den Auftritt in Zusammenarbeit mit dem Software- und Beratungshaus sd&m AG grundlegend überarbeitet. Umfangreiche Informationen der Bundesbehörden finden Bürgerinnen und Bürger nun übersichtlich strukturiert nach Lebens- und Geschäftslagen.

  • Bundesagentur führt neue SGB-III-Software "Colibri" ein

    Die Bundesagentur für Arbeit (BA) beginnt in diesen Tagen nach eigenen Angaben damit, ihre bundesweit 178 lokalen Agenturen für Arbeit (vormals Arbeitsämter) auf das neue und "weltweit einmalige" Computergestützte Leistungsberechnungs- und Informationssystem (kurz "Colibri") umzustellen, das künftig auf rund 30.000 Arbeitsplätzen laufen soll. Die bisher verwendeten Verfahren bleiben - um den laufenden Betrieb sicherzustellen - vorerst parallel in Betrieb und sollen erst nach erfolgreichem Abschluss der Colibri-Einführung im Frühjahr 2006 abgeschaltet werden.
  • Bundesagentur für Arbeit (BA) hält weiter am Virtuellen Arbeitsmarkt fest

    Die Innenrevision der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat einer Mitteilung zufolge ihren Prüfbericht zum Projekt "Virtueller Arbeitsmarkt" dem Vorstand der Nürnberger Behörde übergeben. Bemängelt werden darin Fehler bei der Auftragsvergabe, der Berechnung der Projektkosten, der Dokumentation, beim Risiko-Management sowie beim Controlling. Überdies seien Kostenentwicklungen nicht oder nicht ausreichend gesteuert worden. Aufgrund der Komplexität des Projekts hätten sich diese Fehler im weiteren Verlauf verstärkt. Es seien ohne Beauftragung der zuständigen Vergabestelle Änderungsaufträge im Volumen von mehr als zehn Millionen Euro entschieden worden. Es hätten sich aber keine Hinweise auf Korruption ergeben.
  • Bundesagentur muss Hartz IV-Software neu entwickeln lassen

    Urteil der Zentrale: Programm "nicht mehr wartungs- und entwicklungsfähig"

    Die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit erwägt, die Software für das Arbeitslosengeld II vollständig neu entwickeln zu lassen. Grund sind die zahlreichen Fehler im existierenden Computerprogramm, über die eine Krisenrunde aus Vertretern von Bundesagentur, Wirtschaftsministerium und Kommunalverbänden vergangenen Dienstag in Berlin beriet. Das berichtet das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' (kommende Ausgabe). Demnach sind zu den bereits bekannten Computerproblemen in den vergangenen Wochen zahlreiche neue Schwierigkeiten hinzugekommen, so dass die Nürnberger Agenturzentrale die Software inzwischen als "nicht mehr wartungs- und entwicklungsfähig" einstuft.

  • Bundesagentur: ''Erhebliche Risiken'' im IT-Bereich bei Arbeitslosengeld

    Auch nach der Einigung im Vermittlungsausschuss ist die Einführung des Arbeitslosengeldes II zum Jahresanfang 2005 nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit erheblichen Risiken behaftet. "Probleme haben wir nach wie vor", sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt der überregionalen Tageszeitung 'Die Welt' (Freitagsausgabe). So gebe es im IT-Bereich weiterhin Risiken. "Aus heutiger Sicht werden wir diesen Termin einhalten. Die Risiken sind aber erheblich, weil wir keine Zeitpuffer haben", sagte Alt.
  • Bundesagentur: T-Systems Mehrarbeit wegen Software-Fehlern in Rechnung stellen

    Behörde will Software grundlegend erneuern

    Die Bundesagentur für Arbeit wird T-Systems die Kosten für die Mehrarbeit durch Software-Fehler in Rechnung stellen. Existierende Probleme mit der Software, die sich zum Teil nicht kurzfristig abstellen lassen, räumte die Behörde heute in Nürnberg ein. "Ein Fehler in der Software ist, dass sich der ermäßigte Beitrag der Arbeitslosengeld II (ALG II)-Bezieher für die Krankenkassen nicht eingeben lässt. Daher kommt es monatlich zu Überzahlungen an die Krankenkassen in Höhe von 25 Millionen Euro." Man werde das Geld zurückfordern und den damit verbundenen Mehraufwand und Schaden dem Software-Lieferanten, der Deutsche Telekom-Tochter, in Rechnung stellen. Die Versicherten seien jedoch trotzdem krankenversichert, hieß es weiter.

  • Bundesamt für Finanzen mit Linux-Großrechner

    Wie IBM mitteilt, hat das Bundesamt für Finanzen einen der europaweit größten, rein Linux-basierten Mainframes installiert. Die verwendete Maschine ist eine z990 von IBM. Auf ihr laufen alle Internet- und Intranetanwendungen der Bundesfinanzverwaltung. Das Bundesamt für Finanzen (BfF) entschied sich für diese Konsolidierung, um das Management der IT-Systeme wieder überschaubar zu machen, Kosten zu sparen und für künftige Bedarfssteigerungen gerüstet zu sein.
  • Bundesamt für Finanzen setzt auf Linux-Server

    Pinguine für Eichel

    Das Bundesamt für Finanzen hat einen der europaweit größten, rein Linux-basierten Mainframes installiert. Der Rechner ist Teil eines umfassenden Konsolidierungsprojekts der Behörde. Dabei werden die gesamten Internet- und Intranetanwendungen der Bundesfinanzverwaltung auf einem IBM z990 unter Linux zusammengefasst.

  • Bundesamt testet elektronischen Aktenaustausch

    Ab Mitte April startet das E-Government-Pilotprojekt "MARiS Online" beim Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge. In der Testphase sollen Asylakten und Dokumente auf elektronischem Weg mit Gerichten in Bayern und Rheinland-Pfalz sowie Ausländer-Behörden in Bayern ausgetauscht werden.
  • Bundesanstalt für Arbeit bekommt neues Kommunikationsnetz

    Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) verfügt künftig über ein moderneres Kommunikationsnetz. Das neue System ersetzt das bestehende Netz. Den Auftrag für Installation und Betrieb der Lösung für 100.000 Nutzer hat T-Systems erhalten. Das Systemhaus der Deutschen Telekom verbindet die 181 Rechenzentren der Arbeitsämter miteinander. Neben 1.400 Dienstgebäuden schließt T-Systems auch rund 2.500 mobile Arbeitsvermittler und Berufsberater an das neue Netz an. Darüber hinaus stattet T-Systems die 250 sogenannten Internet-Center der BA mit High-Speed-Anschlüssen aus. Diese erlauben einen schnellen Zugriff auf die Stelleninformationen im Internet.
  • Bundesanstalt für Arbeit kooperiert mit Städteportal

    Arbeitsamt und meinestadt.de mit regionaler Stellenvermittlung

    Die rund 450.000 freien Stellen, die bei der Bundesanstalt für Arbeit (BA) gemeldet sind, sollen in Zukunft im Internet deutschlandweit zu lokalen Stellenmärkten für jede deutsche Stadt zusammengefasst werden. Zu diesem Zweck kooperiert die BA mit www.meinestadt.de, einer Städtewebsite, die sich selbst als die größte Deutschlands bezeichnet.

  • Bundesanstalt für Arbeit lässt neue Web-Jobplattform entwickeln

    Die weltgrößte Unternehmensberatung Accenture wird für die Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit (BA) eine neue Internet-Jobplattform entwickeln.

    Das Projekt laufe über fünf Jahre und habe ein Auftragsvolumen von insgesamt 57,5 Millionen Euro, sagte eine BA-Sprecherin am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Dabei sollten sämtliche existierenden Datenbanken der Bundesanstalt in einem "virtuellen Arbeitsmarkt" zusammengeführt und damit interne Prozesse beschleunigt werden.

Zum Seitenanfang