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Donnerstag, 5.02.2026
Transforming Government since 2001

DE-BU: Bund

  • Deutschland: BSI stellt Open-Source-Sicherheitslösungen vor

    Auf dem heute in Wiesbaden beginnenden LinuxTag zeigt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die BSI OSS Security Suite (BOSS) und andere freie Sicherheitslösungen für Linux und Windows.

    Mit dem Projekt Ägypten und dessen Nachfolger Ägypten2 hat das BSI starke Verschlüsselung nach dem Public-Key-Verfahren mit OpenPGP oder S/MIME in die Groupware Kolab bzw. den KDE-Mailclient KMail eingebaut. Zudem steht für die Email-Verschlüsselung die Schnittstelle zum BSI-Kryptoalgorithmus Chiasmus zur Verfügung.

  • Deutschland: BSI veröffentlicht neues IT-Grundschutzhandbuch

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sein IT-Grundschutzhandbuch um einige neue Module erweitert. Hinzugekommen sind die Themen IT-Sicherheitssensibilisierung und -schulung, Client unter Windows XP, mobiler Arbeitsplatz sowie Besprechungs-, Veranstaltungs- und Schulungsräume. Weitere Themen wurden überarbeitet und aktualisiert. Überdies hat das BSI sein Handbuch an den neuen ISO-Standard 27001 angepasst.
  • Deutschland: Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble: Elektronische Abwicklung von Behördengängen

    Im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft haben die Bundesregierung und die Europäische Kommission heute zu einer Konferenz unter dem Motto „Advancing eGovernment“ in Berlin eingeladen. Rund 300 internationale Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten die anstehenden Aufgaben im europäischen E-Government. Die Umsetzung der EU-Dienstleitungsrichtlinie war dabei ein wichtiges Thema.

    Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble erklärte: „Wir wollen, dass die Behörden in Europa elektronisch zusammenarbeiten. Der Fortschritt des europäischen E-Government hängt aber davon ab, dass wir einen europäischen Rahmen für sicheren elektronischen Informationsaustausch schaffen. Dazu gehören Standards für eine sichere Identifizierung und für offene und interoperable Dokumentenaustauschformate. Deutschland wird hier Schrittmacher sein.“ Schäuble verwies als Beispiel auf die positiven Ansätze vollständig elektronischer Behördengänge in der EU-Dienstleistungsrichtlinie und forderte eine zügige und konsequente Umsetzung.

  • Deutschland: Bundesinnenministerium lehnt Verkauf biometrischer Ausweisdaten ab

    Die Bundesregierung hat momentan nicht vor, Mehrkosten für den elektronischen Personalausweis über einen Verkauf der darauf gespeicherten biometrischen Daten auszugleichen. "Zu keinem Zeitpunkt hat das Bundesministerium des Innern die Frage aufgeworfen, inwiefern sensible Körpermerkmale kommerziellen Anbietern offen stehen sollen", erklärte Annette Ziesig, Sprecherin des Bundesinnenministeriums, gegenüber heise online. Weder beim ePass, den die Einwohnermeldeämter seit November mitsamt einem darauf gespeicherten digitalen Gesichtsbild ausgeben, noch beim elektronischen Personalausweis "war je geplant, biometrische Daten kommerziellen Anbietern zugänglich zu machen". Auch vonseiten der Wirtschaft sei zu keinem Zeitpunkt ein entsprechender Wunsch an ihr Haus herangetragen worden. Biometrische Daten würden ausschließlich für hoheitliche Zwecke gespeichert und ausgelesen.
  • Deutschland: Bundesinnenministerium: Personalausweise auf Scheckkartenformat verkleinern

    Chip soll integriert werden

    Personalausweise sollen auf das Scheckkartenformat verkleinert werden. Dafür hat sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages am heutigen Morgen eingesetzt und eine entsprechende Eingabe an das Bundesinnenministerium "zur Erwägung" überwiesen. Der Ausschuss begründet seine ausdrückliche Zustimmung mit praktischen Erwägungen. Der Bürger könne seinen Ausweis damit künftig ohne großen Aufwand in der Geldbörse neben Scheckkarte, Führerschein oder Kreditkarte mitführen.

  • Deutschland: Bundesnetzagentur muss Wimax-Vergabe neu aufrollen

    Bei der Bundesnetzagentur ist eine Flut von Anträgen auf Frequenzen für den Broadband Wireless Access, der zum Beispiel per Wimax realisiert werden kann, eingegangen. Dabei übersteigt die Nachfrage nach Frequenzen um 3,5 GHz das verfügbare Spektrum bei weitem: In dem am 28. Februar zu Ende gegangenen Antragsverfahren stellten nach Informationen von heise online rund 100 Unternehmen insgesamt 1000 Anträge, darunter befanden sich allein neun Anträge auf bundesweite Breitband-Funklizenzen.
  • Deutschland: Bundesrat erteilt Fingerabdrücken in Reisepässen den Segen

    Der Bundesrat hat dem vom Bundestag kürzlich verabschiedeten Gesetzesentwurf zur "Änderung des Passgesetzes und weiterer Vorschriften" in seiner Plenarsitzung am heutigen Freitag seinen Segen erteilt. Die Länderchefs folgten dabei einer Empfehlung (PDF-Datei) des Innenausschusses, keinen Antrag auf Einberufung des Vermittlungsausschusses zu stellen. Damit ist die Aufnahme von Fingerabdrücken in Reisepässe als zweites biometrisches Merkmal neben dem digitalen Lichtbild vom 1. November an beschlossene Sache.

  • Deutschland: Bundesregierung beschließt konkrete Projekte zur Verwaltungsmodernisierung

    Die Bundesregierung hat heute den vom Bundesinnenministerium vorgelegten Umsetzungsplan 2007 zum Regierungsprogramm Zukunftsorientierte Verwaltung durch Innovationen einschließlich des Programms E-Government 2.0 beschlossen. Mit dem Umsetzungsplan konkretisiert die Bundesregierung in 57 Modellprojekten ihre Gesamtstrategie zur Modernisierung der Bundesverwaltung, die am 13. September 2006 im Kabinett beschlossen wurde. Das Bundeskabinett fordert die Entscheidungsträger in den Ressorts und Behörden auf, Innovationspotenziale in ihren jeweiligen Bereichen weiterhin zu erschließen, zur Effizienz- und Effektivitätssteigerung des Verwaltungshandelns zu nutzen und damit auch zur Haushaltskonsolidierung beizutragen. Gleichzeitig beauftragt das Bundeskabinett die Ressorts, die Ankündigung aus dem Ersten Nationalen IT-Gipfel umzusetzen und ab 2012 Verwaltungsverfahren mit der Wirtschaft möglichst nur noch elektronisch abzuwickeln.

  • Deutschland: Bundesregierung beschließt registergestützte Volkszählung

    Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, im Rahmen der Volkszählung, die in den Jahren 2010/11 für alle EU-Staaten ansteht, auf das registergestützte Modell zu setzen. Dabei wird auf die Daten verschiedener Register zurückgegriffen, die durch Stichproben ergänzt werden. Beim deutschen Verfahren bilden das Melderegister und die Register der Bundesagentur für Arbeit den Daten-Grundstock der Zählung. Diese Daten sollen durch eine postalische Befragung der Gebäude- und Wohnungseigentümer oder der Wohnungsverwalter ausgebaut werden. Mit Interviews in ausgewählten Gebieten würden die Zahlen abgesichert. Im Zeichen knapper Haushaltskassen gilt das Verfahren als die kostengünstigste Methode, bei der rund 450 Millionen Euro ausgegeben werden müssen. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes würde eine traditionelle Volkszählung 1,4 Milliarden Euro kosten.
  • Deutschland: Bundesregierung beschließt übergreifende Strategie zur Verwaltungsmodernisierung

    Die Bundesregierung hat heute das Pogramm Zukunftsorientierte Verwaltung durch Innovationen einschließlich des Programms E-Government 2.0 beschlossen. Mit diesem Programm legt das Bundesministerium des Innern eine übergreifende Strategie zur weiteren Modernisierung der Bundesverwaltung vor.

    Hierzu erklärt Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble: „Gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen, der rasante technologische Wandel und die schwierige Haushaltslage stellen die Bundesverwaltung vor wachsende Herausforderungen. Wir begreifen sie aber auch als Chance, die wir nutzen wollen, um den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Service zu bieten und für den Wirtschaftsstandort Deutschland wichtige Entwicklungen voranzutreiben.

  • Deutschland: Bundesregierung bringt Anti-Spam-Gesetz auf den Weg

    Gesetz soll Verbraucher vor unerwünschter Werbung schützen

    Die Bundesregierung hat am Mittwoch den Entwurf für das "Elektronische Geschäftsverkehrvereinheitlichkeitsgesetz" (ElGVG) verabschiedet. Hinter dem kryptischen Namen versteckt sich ein Gesetz, das Verbraucher vor unerwünschter Werbung schützt.

  • Deutschland: Bundesregierung errichtet Bundesanstalt für digitalen Behördenfunk

    Die Bundesregierung hat die Errichtung einer Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) beschlossen. Diese zentrale Stelle soll die Interessen von Bund und Ländern bei der seit Langem geplanten, aber jahrelang verzögerten Einführung des Digitalfunks koordinieren. Die neue Anstalt soll den Aufbau und den Betrieb des Digitalfunknetzes überwachen und dessen Funktionsfähigkeit sicherstellen.
  • Deutschland: Bundesregierung hält RFID-Reisepässe für "dauerhaft funktionstüchtig"

    Die Bundesregierung hat "mit Entschiedenheit" von verschiedenen Seiten erhobene Vorwürfe zurückgewiesen, dass "gravierende Sicherheitsmängel" ein leichtes Auslesen der Daten auf den Funkchips der neuen Reisepässe ermöglichen. Datenschutz und Datensicherheit seien schon bei der Vorbereitung der Einführung der ePässe auf europäischer und nationaler Ebene ein zentrales Thema gewesen, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Antwort (PDF-Datei) auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag. So seien etwa die Vorschläge des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe der EU-Datenschutzbeauftragten frühzeitig im Verordnungsentwurf "weitestgehend übernommen worden". Dazu würden eine klare Zweckbindungsregelung und die Sicherstellung der Integrität, Authentizität und Vertraulichkeit der Daten zählen.
  • Deutschland: Bundesregierung legt Richtlinien für IT-Politik fest

    Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch die Schwerpunkte der Regierung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die laufende Legislaturperiode festgelegt. Die im Aktionsprogramm "Informationsgesellschaft Deutschland 2010" (iD2010) verpackten Richtlinien lesen sich allerdings mehr wie eine Bestandsaufnahme der aktuellen Ist-Situation, denn als stringenter Aktionsplan, mit dem die Bundesregierung die Position Deutschlands im globalen IT-Markt stärken will. Konkrete und vor allem neue Maßnahmen lassen sich in dem 45-seitigen Dokument (PDF-Dokument) bis auf wenige Ausnahmen nicht finden.
  • Deutschland: Bundesregierung plant neue Steuerdatei

    Finanzbehörden speichern Daten von 80 Millionen Bürgern

    Die Bundesregierung wird bis Mitte kommenden Jahres eine zentrale Steuerdatei aufbauen, in der alle rund 80 Millionen in Deutschland gemeldeten Personen mit einer dauerhaften Identifikationsnummer gespeichert sind. Das berichtet die 'Hannoversche Allgemeine Zeitung' (Mittwochsausgabe). Dies sieht eine neue Verordnung der Bundesregierung vor, der der Bundesrat am kommenden Freitag aller Voraussicht nach zustimmen wird.

  • Deutschland: Bundesregierung räumt erhebliche Datenschutzprobleme beim Arbeitslosengeld II ein

    Fehlende Protokollierung von Suchanfragen

    Die Merkel-Regierung räumt mit Blick auf das Arbeitslosengeld II (Alg II) "erhebliche datenschutzrechtliche Probleme" ein. In einer heute veröffentlichten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der BündnisGrünen führt man dies auf den "Zeitdruck" bei der Umsetzung der Arbeitsmarktreformen "Hartz IV" zurück. Die Probleme beträfen insbesondere die fehlende Protokollierung von Suchanfragen durch Mitarbeiter der Arbeitsagenturen und das damit einhergehende Fehlen eines bundesweiten Berechtigungskonzeptes.

  • Deutschland: Bundesregierung verfolgt "EU-Informationsverbund" der Sicherheitsbehörden

    Das Bundesinnenministerium hat seinen Plan, den Datenaustausch zwischen Polizeien und Geheimdiensten in der EU im Rahmen eines "europäischen Informationsverbundes" zu erleichtern, etwas näher umrissen. "Zu diesem Zweck sollen bestimmte Datenbanken der Mitgliedstaaten miteinander vernetzt, die Funktionalität von bestimmten europäischen Datenbanken weiter ausgebaut und optimiert und die Zugriffsmöglichkeiten von Stellen mit Sicherheitsaufgaben auf ausgewählte europäische Datenbanken eröffnet werden", heißt es in einer jetzt veröffentlichten Antwort (PDF-Datei) der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion der Linken im Bundestag. Dabei solle aber nicht "schematisch vorgegangen werden", will Berlin Assoziationen an eine Art aufgeblasene Anti-Terrordatei im EU-Maßstab anscheinend verhindern. Vielmehr verfolge die Bundesregierung im Rahmen

  • Deutschland: Bundesregierung verschiebt Fingerabdruckspeicherung in Reisepässen

    Die Bundesregierung hat die geplante Fingerabdruckspeicherung in Reisepässen um acht Monate verschoben. Das berichtet das Hamburger Magazin stern mit Bezug auf eine Stellungnahme der Bundesregierung zu einer Anfrage der FDP-Abgeordneten Gisela Piltz (PDF-Datei). Danach beginnt die Speicherung von Fingerabdrücken in elektronischen Reisepässen statt wie bisher geplant im März erst im November 2007. In bis zu 50 ausgewählten Meldestellen könnten Passantragssteller aber bereits zwischen März und Ende Juni 2007 ihre Fingerabdrücke speichern lassen, um damit Testpässe herzustellen. Laut Innenministerium liege die Schuld für die Verschiebung bei der EU-Kommission, die die nötigen "Spezifikationen" erst verspätet im Juni geliefert habe.
  • Deutschland: Bundesregierung will elektronische Ausländerkarte einführen

    Die Bundesregierung plant, analog zum kommenden elektronischen Personalausweis eine elektronische Ausländerkarte einzuführen. Die hat August Hanning, Staatssekretär im Bundesinnenministerium in einer Rede über die Biometriestrategie des Bundes auf dem achten E12-Gipfel in Hamburg bekannt gegeben. Während das geplante europaweite biometrische EU-Visum im Pass ein datenbankorientierter Ansatz sei, der mit dem Visa-Informationssystem der Schengen-Staaten allein die Ein- und Ausreise kontrolliere, solle die Ausländerkarte vor allem die Identifizierung ermöglichen. "Wir wollen mit der elektronischen Ausländerkarte eine Identifizierungsmöglichkeit schaffen, wie sie der elektronische Personalausweis für unsere Bürger bietet, ein schneller 1:1-Vergleich ohne Rückgriff auf eine Datenbank", erklärte Hanning das Vorhaben gegenüber der Presse.
  • Deutschland: Bundesregierung will Fingerabdrücke im Pass speichern

    Umsetzung einer EU-Regelung aus dem Dezember 2004

    In deutschen Pässen und Reisedokumenten sollen neben Fotos bald auch Fingerabdrücke in digitaler Form enthalten sein. Ein von der Bundesregierung vorgelegter Gesetzentwurf zur Änderung des Passgesetzes soll damit eine verbindliche EU-Regelung berücksichtigen.

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