Kosten bei Bundesagentur steigen auf 233 Millionen Euro
Die erhofften finanziellen Entlastungen durch den Aufbau der elektronischen Jobbörse "Virtueller Arbeitsmarkt" (VAM) bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) lassen sich nicht nachweisen. Dies stellte der Vizepräsident des Bundesrechnungshofes (BRH), Norbert Hauser, am heutigen Vormittag im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit, in Berlin fest. Das Problem besteht nach Angaben Hausers darin, dass bestimmte Kennzahlen wie die Dauer der Arbeitslosigkeit nicht erfasst werden und dass es nicht möglich ist, eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt dem VAM zuzurechnen.