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Friday, 10.04.2026
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Internetversorgung im ländlichen Raum muss verbessert werden

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und die Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern starten in Grabowhöfe bei Waren (Müritz) gemeinsam mit den Unternehmen E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG und Ericsson GmbH ein Projekt zur Versorgung mit mobilem Breitband im UHF-Band im ländlichen Raum. „Das Projekt soll untersuchen, ob mit der am Markt verfügbaren Mobilfunktechnik unterversorgte Gebiete dennoch wirtschaftlich abgedeckt werden können. Eine flächendeckende Breitbandversorgung in Mecklenburg-Vorpommern wäre ein wichtiger Standortfaktor, für Unternehmen und Bürger zugleich“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph am Mittwoch in Schwerin.

Read more: Mecklenburg-Vorpommern: Mobiles Breitband-Projekt gestartet

Die Gesundheitsschwester AGnES soll künftig in ganz Deutschland zur Entlastung der Hausärzte eingesetzt werden können. „Das Modellprojekt hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, die Gesundheitsschwester trägt ganz eindeutig zur besseren medizinischen Versorgung in dünn besiedelten Gebieten bei.“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Manuela Schwesig am Freitag in Berlin beim Abschlusssymposium zu den AGnES-Modellprojekten. „Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt aus Mecklenburg-Vorpommern so einen großen Erfolg hat.“

„AGnES“ steht für Arzt-entlastende, Gemeindenahe, E-Health gestützte, Systemische Intervention. Die speziell qualifizierten Krankenschwestern oder Arzthelferinnen arbeiten auf Anweisung des Hausarztes. Bei nicht oder nur eingeschränkt mobilen Patienten machen sie Hausbesuche. Dabei beraten und betreuen sie Patienten, überwachen Therapien und tragen zur Vorbeugung von Erkrankungen bei. In Mecklenburg-Vorpommern wird auch telemedizinische Ausrüstung eingesetzt – die Telegesundheitsschwester hat unter anderem ein Laptop und ein Bildtelefon dabei.

Read more: Mecklenburg-Vorpommern: Schwesig: Gesundheitsschwester hat sich bewährt

Bei der Gesundheitsversorgung ist Mecklenburg-Vorpommern nach Ansicht von Gesundheitsminister Erwin Sellering gut aufgestellt. "Wir sind auf einem guten Weg in Richtung Gesundheitsland Nummer 1", sagte Sellering am Mittwoch beim Demographie-Kongress "Best Age" in Berlin. Angesichts des tief greifenden demografischen Wandels stehe das Bundesland vor besonderen Herausforderungen. "Das erfordert erhebliche Anstrengungen, daraus erwachsen aber auch besondere Chancen", sagte Sellering. "Wir können eine Vorreiterrolle einnehmen, denn diese Veränderungen werden mit mehr oder minder großer Verzögerung ganz Deutschland betreffen. Wenn wir zusammen mit unseren Partnern innovative Lösungen entwickeln und erfolgreich umsetzen, können wir dieses Fachwissen exportieren und davon profitieren. Bei einigen Projekten - etwa der Telegesundheitsschwester AGnES - ist uns das bereits gelungen. Darauf wollen wir weiter aufbauen."

Read more: Mecklenburg-Vorpommern geht mit innovativen Lösungen bei Gesundheitsversorgung voran

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Reinhard Meyer, hat in Schwerin den raschen Ausbau der digitalen Breitbandtechnologie im Land gefordert: "Ein Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern braucht schnelle, leistungsfähige Informationswege. Dies wird immer wichtiger, um mit dem Tempo in Wirtschaft, Bildung und Forschung Schritt halten zu können", erklärte er auf dem "Kabelforum" der Landesrundfunkzentrale (LRZ) in Schwerin.

Die Breitbandtechnologie und leistungsfähige Datenverbindungen seien wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und neue Arbeitsplätze im Land. Besonders das Kabel sei geeignet, sowohl einen digitalen Fernsehempfang als auch einen schnellen Internetzugang zu bieten.

Read more: Mecklenburg-Vorpommern: Chef der Staatskanzlei fordert raschen Ausbau der Breitbandversorgung

Das Modellprojekt AGnES trägt nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Erwin Sellering deutlich zur besseren medizinischen Versorgung in dünn besiedelten Regionen bei. "Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern erreichen ein immer höheres Lebensalter", sagte Sellering am Mittwoch in Berlin. "Zusätzlich wird bis 2010 etwa ein Drittel der Hausärzte in den Altersruhestand gehen. Deswegen wird es vor allem in den ländlichen Regionen immer schwieriger, Hausarztpraxen zu besetzen. Um eine gute medizinische Versorgung sicherzustellen, müssen wir innovative Lösungen finden." Mit dem Modellprojekt AGnES nehme Mecklenburg-Vorpommern bundesweit eine Vorreiterrolle ein.

Read more: Mecklenburg-Vorpommern: AGnES verbessert medizinische Versorgung in dünn besiedelten Regionen

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