Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und die Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern starten in Grabowhöfe bei Waren (Müritz) gemeinsam mit den Unternehmen E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG und Ericsson GmbH ein Projekt zur Versorgung mit mobilem Breitband im UHF-Band im ländlichen Raum. „Das Projekt soll untersuchen, ob mit der am Markt verfügbaren Mobilfunktechnik unterversorgte Gebiete dennoch wirtschaftlich abgedeckt werden können. Eine flächendeckende Breitbandversorgung in Mecklenburg-Vorpommern wäre ein wichtiger Standortfaktor, für Unternehmen und Bürger zugleich“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph am Mittwoch in Schwerin.
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„AGnES“ steht für Arzt-entlastende, Gemeindenahe, E-Health gestützte, Systemische Intervention. Die speziell qualifizierten Krankenschwestern oder Arzthelferinnen arbeiten auf Anweisung des Hausarztes. Bei nicht oder nur eingeschränkt mobilen Patienten machen sie Hausbesuche. Dabei beraten und betreuen sie Patienten, überwachen Therapien und tragen zur Vorbeugung von Erkrankungen bei. In Mecklenburg-Vorpommern wird auch telemedizinische Ausrüstung eingesetzt – die Telegesundheitsschwester hat unter anderem ein Laptop und ein Bildtelefon dabei.
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Die Breitbandtechnologie und leistungsfähige Datenverbindungen seien wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und neue Arbeitsplätze im Land. Besonders das Kabel sei geeignet, sowohl einen digitalen Fernsehempfang als auch einen schnellen Internetzugang zu bieten.
