Im vergangenen Jahr habe es fast eine Verdopplung der Zugriffszahlen auf die Seite und auch der Anzeigen gegeben, hieß es weiter. DVZ-Geschäftsführer Hubert Ludwig erklärte dazu, das Internet werde immer umfangreicher, und die Nutzer seien sensibler geworden. Eine Rolle bei der Zunahme der Hinweise spiele sicher auch die gewachsene Zahl bekannt gewordener Straftaten im Internet.
Weitemeier betonte, jeder Hinweis werde geprüft. Eine Meldung könne auf Wunsch auch anonym gegeben werden. Strafrechtlich relevant seien die Webseiten-Inhalte nur in 30 bis 40 Prozent der gemeldeten Fälle. Aber das sei zweitrangig. "Wir prüfen lieber zehnmal zu viel als einmal zu wenig." Auch im Internet sei eine Kultur des Hinsehens nötig. Im vergangenen Jahr hätten die Kriminalisten im Land durch Hinweise, die via isinet-mv kamen, eine konkrete Untersuchung zu Kinderpornografie eingeleitet.
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Autor(en)/Author(s): (dpa) / (jk/c't)
Quelle/Source: Heise online, 29.02.2008
