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Schnelle Internetverbindungen sollen künftig auch in bislang nur unzureichend erschlossenen ländlichen Regionen bereitgestellt werden. "Die Versorgung der Bevölkerung mit breitbandigen Internetanschlüssen im ländlichen Raum ist eine wichtige Aufgabe für Flächenländer wie Mecklenburg-Vorpommern. Denn wir wollen, dass auch in der Fläche attraktive Rundfunkinhalte angeboten und Breitbandinternet genutzt werden können", betonte Staatskanzleichef Reinhard Meyer (SPD) nach einer Fachtagung in Schwerin.

Meyer regte noch für dieses Jahr die Einberufung eines "Kabelnetzforums" durch die Landesrundfunkzentrale an. Dabei solle mit allen Kabelnetzbetreibern in Mecklenburg-Vorpommern über die Digitalisierung ihrer Netze beraten werden. Hochmoderne Übertragungstechniken müssten auch "als wichtiger Standortfaktor im Rahmen der Infrastruktur" begriffen werden. In absehbarer Zeit lasse sich eine flächendeckende Breitbandversorgung aber wohl nur mit einem Mix aus verschiedenen Techniken verwirklichen, sagte Meyer.

Der Aufbau von Breitbandnetzen in dünn besiedelten Regionen ist für Anbieter wenig lukrativ. Wie die Landesregierung Ende Januar mitgeteilt hatte, wird von diesem Jahr an die bessere Versorgung ländlicher Gebiete mit Breitbandanschlüssen mit jährlich 1,3 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln unterstützt. In Zusammenarbeit mit den Wirtschaftskammern würden derzeit Standorte mit vorrangigem Investitionsbedarf ermittelt. Vor allem für die Wirtschaft hätten hochleistungsfähige Internetanschlüsse große Bedeutung.

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Autor(en)/Author(s): (dpa) / (jk/c't)

Quelle/Source: Heise online, 13.03.2008

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