Heute 17287

Gestern 23660

Insgesamt 64920061

Freitag, 3.04.2026
Transforming Government since 2001

eVoting

  • USA: Kentucky: Erster dokumentierter Fall von E-Voting-Betrug

    Vergangene Woche wurden in Clay County im US-Bundesstaat Kentucky fünf Personen festgenommen. Sie werden beschuldigt, Wahlfälschung mittels Maschinen betrieben und andere dazu angeleitet zu haben. Der Anklage zufolge waren davon sowohl Bundes- als auch Staats- und Kommunalwahlen betroffen.

    Clay County benutzt iVotronic-Wahlmaschinen des Herstellers Election Systems & Software (ES&S). Das System wird derzeit in 18 Bundesstaaten verwendet, wobei bereits öfter der Verdacht von Wahlmanipulation aufkam. Nun konnte er erstmals so konkret untermauert werden, dass es zu Festnahmen kam.

  • USA: Klagen gegen Wahlcomputer in den USA

    In den USA spitzen sich die Auseinandersetzungen um Wahlcomputer wieder zu. Bei den Zwischenwahlen im November, in denen das Repräsentantenhaus, ein Drittel der Senatoren und 36 Gouverneure zur Neuwahl anstehen, sollen Schätzungen zufolge bereits vier von fünf Wählern ihre Stimmen an einem elektronischen Erfassungsgerät abgeben. Doch in mindestens neun Bundesstaaten sind die Gerichte angerufen worden, um den Einsatz der elektronischen Stimmerfassung zu untersagen. Am aktivsten geht dabei die in Berkeley ansässige Bürgerinitiative Voter Action vor, die von Juristen und namhaften Informatikern wie den Wahlmaschinen-Kritikern David Dill und Aviel Rubin unterstützt wird. Sie hat vier Klagen in Arizona, Colorado, Kalifornien und New Mexico eingereicht. Weitere Bürgergruppen prozessieren in Florida, Georgia, Ohio, Pennsylvania und Texas
  • USA: Kritik an Wahlmaschinen-Prüfung in Florida

    In dem Rätselraten um den Verbleib von rund 18.000 Wählerstimmen an Touchscreen-Wahlcomputern im Landkreis Sarasota werfen die Informatiker David Dill von der kalifornischen Stanford University und Dan Wallach von der Rice University in Texas dem Innenminister Floridas vor, die Aufklärung nur halbherzig betrieben und bislang keine schlüssige Erklärung hervorgebracht zu haben.

  • USA: Montana: Political candidate filing now online

    Candidates for local, district and statewide political office can now register their campaigns online. The new service is the first of several services intended to modernize campaign filing and financial reporting required by state political disclosure laws. The intent is to simplify the process and provide the public with easier and more direct access to campaign information.

    Candidates must register their campaign within five days of either announcing their intention to run for office or beginning to raise or spend money. A flood of registrations is expected in late January.

  • USA: Neue Generation von DRE-Wahlcomputern soll kontrollierbarer werden

    Die Chancen, dass in den USA eines Tages nur noch Wahlcomputer eingesetzt werden dürfen, die von der Geräte-Software unabhängige Kontrollfunktionen zur Überprüfung des registrierten Abstimmungsergebnisses enthalten, steigen. Das Technical Guidelines Development Committee (TGDC) der U.S. Elections Assistance Commission (EAC) verabschiedete jetzt einstimmig eine Resolution, in der das Security and Transparency Subcommittee der EAC angewiesen wird, Richtlinien für entsprechende Wahlcomputer-Anforderungen aufzusetzen. In der Kritik stehen insbesondere sogenannte DRE-Geräte (Direct Record Electronic) – etwa Touchscreen-Wahlcomputer der Hersteller Diebold Election Systems oder ES&S – die keine Möglichkeit bieten, die Korrektheit der von den Maschinen erfassten Voten zu überprüfen.
  • USA: New Jersey: Wahlmaschinen-Hersteller wehrt sich gegen Analyse

    In New Jersey kam es bei den Vorwahlen für die US-Präsidentschaftskandidaten zu Unregelmäßigkeiten bei den Wahlmaschinen des Herstellers Sequoia Voting Systems.

    Aus den Papierausdrucken einiger Systeme vom Typ AVC Advantage waren mehrere Auffälligkeiten zu beobachten. Auf einem Belegstreifen des Wahlbezirks Union stimmte die Gesamtzahl der für eine Partei abgegeben Stimmen nicht mit der Summe überein, die sich aus den Stimmen für die einzelnen Kandidaten ergibt.

  • USA: NIST soll US-Wahlmaschinen prüfen

    Wahlmaschinen, die zur elektronischen Erfassung von Stimmen (eVoting) bei Wahlen in den USA eingesetzt werden sollen, müssen künftig wohl einer Prüfung beim National Institute of Standards and Technology (NIST) standhalten, gibt die Election Assistance Commission (EAC) bekannt. Es ist geplant, für alle Wahlen auf gesamtstaatlicher US-Ebene nach der kommenden Wahl im November 2006 nur noch Wahlmaschinen zuzulassen, die neuen, für die gesamten USA einheitlichen Prüfungsrichtlinien entsprechen. Die Zulassung kann auch nachträglich wieder aberkannt werden.
  • USA: NIST to begin accrediting labs for voting system evaluations

    The National Institute of Standards and Technology has begun an accreditation program for laboratories that want to evaluate voting systems under the Help America Vote Act.

    The 2002 act contains standards that must be met, beginning in 2006, for mechanical, electromechanical and electronic voting systems used in federal elections.

  • USA: No mandate for e-voting, computer scientist says

    Despite wide use in last week’s presidential election, direct-recording electronic voting still is a faulty method of casting ballots, one computer scientist says.

    “Paperless electronic-voting systems are completely unacceptable,” said Dan Wallach, assistant professor of computer science at Rice University.

  • USA: Overseas Internet Voting Said Vulnerable

    An Internet voting system developed by the Pentagon for U.S. citizens overseas is so vulnerable to attacks that it should be scrapped, four computer security experts said in a report released Wednesday.

    But the Pentagon is standing by the system, which could get its first test Feb. 3 in South Carolina's primary election.

  • USA: Präsidentenwahl via Internet?

    Bereits im kommenden Jahr könnte die Wahl um das höchste US-amerikanische Mandat zu einem Novum führen: der Stimmabgabe über das Internet.
  • USA: Probleme mit E-Voting

    In einem 107-seitigen Bericht führt der US-Rechnungshof (Government Accountability Office, GAO) eine Reihe von Problemen beim Sicherheitsmanagement rund ums E-Voting auf, welche die elektronische Stimmabgabe bei den Wahlen 2006 zum US-Repräsentantenhaus und -Senat gefährden könnten. Die Liste reicht von leicht erratbaren Administratoren-Passwörtern über nicht korrekte Software-Installationen bis hin zu möglichen Systemausfällen am Wahltag.
  • USA: Prüfrichtlinien für elektronische Wahlmaschinen geplant

    Seit in den USA flächendeckend elektronische Wahlmaschinen eingesetzt werden, stehen sie unter dem Verdacht, Fehler zu produzieren und Manipulationen zu ermöglichen. Unzureichende Zulassungsstandards und mangelnde Transparenz seitens der Hersteller trugen mit dazu bei, dass viele Amerikaner den eVoting-Systemen inzwischen misstrauen. Damit dies anders wird, sollen im Rahmen des zum 1. Februar offiziell gestarteten Projekts Voting System Performance Rating (VSPR) künftig einheitliche Prüfrichtlinien für elektronische Wahlmaschinen definiert werden.
  • USA: Quellcode von Diebolds Wahlmaschinen-Software im Umlauf

    Wenige Tage vor den anstehenden Kongresswahlen in den USA ist der Wahlmaschinen-Hersteller Diebold Election Systems erneut wegen möglicher Sicherheitslücken bei seinen eVoting-Geräten in die Schlagzeilen geraten. Unbekannte ließen in Maryland der früheren Abgeordneten Cheryl C. Kagan mehrere CDs mit dem Quellcode von Diebolds BallotStation-Software und dem Computerprogramm Global Election Management System (GEMS) zukommen.
  • USA: Researcher says e-voting can’t be counted on yet

    Inherent flaws in complex software make electronic voting machines a risky proposition, a researcher from Johns Hopkins University said today at a conference in Washington.

    “I’m not against computers,” said Avi Rubin, director of Hopkins’ Information Security Institute, at the Secure Trusted Operating System Consortium Symposium at George Washington University. “I believe in touch-screen voting machines,” he said, but he warned that casting and tabulating votes should be done on separate systems because current levels of software assurance are not adequate.

  • USA: Researchers take on electronic voting

    Secure computer voting at last?

    The National Science Foundation is gearing up to award a $7.5m grant to create a trustworthy electronic voting system.

    The independent, federally funded US agency plans to support the project across six institutions that will be lead by John Hopkins University.

  • USA: RI.gov rolls out eDemocracy site in time for election

    With next Tuesday’s election fast approaching, Rhode Island has announced the official launch of its eDemocracy portal at www.ri.gov/edemocracy.

    eDemocracy at RI.gov “seeks to enhance democracy and bring the citizens of Rhode Island closer to their government,” RI.gov’s news release said.

  • USA: Schwachstellen in elektronischer US-Wahlsoftware

    Mehrmalige Stimmabgabe für einen Wähler möglich

    Forscher der Johns-Hopkins- und der Rice-Universität haben in einer Überprüfung der elektronischen US-Wahlsoftware gravierende Schwachstellen entdeckt. So ist es aufgrund zu niedriger Sicherheitsstufen für einen Wähler möglich mit einer gefälschten Wahlkarte mehrere Male für einen Kandidaten zu stimmen.

  • USA: Security experts give e-voting thumbs down

    Four computer security experts have warned proponents of Internet voting that such systems cannot be secured against fraud.

    The experts--three computer science professors and a former IBM researcher--said Wednesday that creating an e-voting system that both guarantees each person votes once and protects the voter's identity is impossible on the current Internet system.

  • USA: Sicherheitsprobleme: Rückschlag für Wahlen per Internet

    Amerikanische Hoffnungen auf baldige Wahlen per Internet haben einen schweren Rückschlag erlitten. Amerikanische Computerwissenschaftler übten scharfe Kritik an einem 22 Millionen Dollar teurem Programm des US-Verteidigungsministeriums, das Soldaten im Ausland die Teilnahme an den kommenden Präsidentschaftswahlen per Internet ermöglichen sollte. Das System sei so unsicher, dass es die Integrität der amerikanischen Demokratie unterwandern könnte, und müsse deshalb sofort gestoppt werden.
Zum Seitenanfang