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Freitag, 10.04.2026
Transforming Government since 2001
Eine OpenSource-Initiative der Regierung in Seoul trägt Früchte, jetzt wird Geld für Migration zu Linux bereit gestellt.

Umgerechnet knapp drei Millionen US-Dollar will die südkoreanische Regierung für Verwaltungsstellen bereithalten, die auf OpenSource-Software wechseln.

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Aus den Ende 2003 formulierten Open-Source-Plänen für die öffentlichen Verwaltungen in einigen ostasiatischen Ländern wird in Südkorea nun offenbar Ernst. US-Medien zitieren eine Mitteilung des südkoreanischen Ministeriums für Information und Kommunikation (MIC), derzufolge die Anstrengungen, in acht Regierungsagenturen auf Linux umzustellen, nun an Geschwindigkeit gewinnen sollen. Noch im Laufe des heutigen Tages solle eine Kampagne beginnen, die darauf ziele, Microsofts Marktdominanz zu reduzieren.

Weiterlesen: Südkoreas Verwaltung kuschelt mit dem Pinguin

Unerwartet erfolgreich hat sich ein quelloffenes Content Management System (CMS) in mehreren britischen Lokalbehörden entwickelt. Mehr als 30 Verwaltungen nutzen das komplett in Java geschriebene Programm bereits, um damit Online-Services bereitzustellen. Der Anstoß kam von der britischen Regierung, die das Projekt finanziell unterstützt. Unter dem sperrigen Namen "Accessible and Personalized Local Authority Websites" (APLAWS) arbeiteten mehrere Londoner Stadtbezirke gemeinsam mit dem Linux-Distributor Red Hat an der Software. Die Basis bildeten Red Hats Produkte Enterprise CMS und Portal Server.

Weiterlesen: Britische Lokalbehörden machen gute Erfahrungen mit Open Source

Im April startet die Gemeinde Wien mit der Einführung von Linux auf Arbeitsplatzrechnern, zunächst auf einigen Hundert PCs. Der "magistratsinterne Markt" soll darüber befinden, welches der beiden Betriebssysteme à la longue das bessere ist.

Schon länger auf 170 Servern der Stadt Wien im Einsatz, wird das Open-Source-Betriebssystem Linux ab dem zweiten Quartal des Jahres auch auf einigen hundert Personal Computern der Gemeindeverwaltung Einzug halten.

Weiterlesen: Österreich: Wien: Erste Schritte auf dem sanften Weg zu Linux in Wien

Christian Ude, Bürgermeister von München, hat an der CeBIT noch einmal beteuert, der Umstieg seiner Stadtverwaltung auf Linux sei nicht "ideologisch, antiamerikanisch" und auch nicht "rein politisch" motiviert gewesen.

Weiterlesen: Bayer: München: Entscheidung für Linux war nicht politisch

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