Christian Ude, Bürgermeister von München, hat an der CeBIT noch einmal beteuert, der Umstieg seiner Stadtverwaltung auf Linux sei nicht "ideologisch, antiamerikanisch" und auch nicht "rein politisch" motiviert gewesen. München habe mit diesem Umstieg, so das Stadtoberhaupt, zunächst einmal auf die blosse Tatsache reagiert, dass Microsoft für das bisher verwendete Betriebssystem Windows NT den Support eingestellt hat. Gerade weil sich die Abhängigkeit der Stadt von einem einzelnen Anbieter durch die Support-Einstellung für Windows NT überdeutlich gezeigt habe, habe man sich letztendlich dann für ein alternatives System entschieden. Mit Linux sei die Stadt "unabhängiger von einem einzelnen Hersteller, ohne auf ein Maximum an Flexibilität verzichten zu müssen."
Autor: (pol)
Quelle: newsByte, 17.03.2005
