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Tuesday, 7.04.2026
Transforming Government since 2001
Erst die richtige Softwarelösung macht Portale bürgernah

Viele Portale nennen sich Bürgerportal, sagt Christian Taucher von SAP Österreich. Doch nach der Definition des Softwareriesen haben den Namen nur jene Websites verdient, über die der User nicht nur jede Menge Informationen über Amtswege erhalten und Formulare downloaden, sondern mit den Ämtern auch interagieren kann. Natürlich sind dafür Softwareentwicklungen nötig, die diese Form der Kommunikation erst ermöglichen: Das oberösterreichische Unternehmen Fabasoft etwa, im vergangenen Jahr Preisträger des World Summit Awards (der wie der Multimedia-Staatspreis vom Salzburger International Center for New Media ICNM organisiert wird), entwickelt zum Beispiel solche Standardprodukt für die einfache, rasche und sichere Umsetzung von bürgerorientierten Onlinediensten im Web. Die Firma ist am Projekt "ELAK (elektronischer Aktenverkehr) im Bund" beteiligt. Weitere Partner: IBM und das Bundesrechenzentrum BRZ.

Bescheide laufen durchs Netz

Eine spezielle Lösung entwickelte auch SAP selbst mit dem Public Sector Records Management. Damit soll neben einer rascheren Bearbeitung der Akten im Amt noch viel stärker als bisher auch auf die Bedürfnisse der Bürger und der Wirtschaft eingegangen werden.

Bescheide werden nicht mehr als Papier weitergeleitet, sondern laufen gewissermaßen durchs Netz. Grund: Die Lösung soll eine IT-gestützte Vorgangsbearbeitung ermöglichen und somit alle Bereiche vom Bürgerportal über den elektronischen Akt bis hin zu klassischen Back-Office-Systemen für die Buchhaltung und Budgetplanung abdecken.

Public Sector Records Management ermöglich auch die Abbildung von Geschäftsprozessen und den schrittweisen Ausbau von elektronischen Dienstleistungen hin zu einer durchgängigen E-Government-Lösung - damit die Türen der Ämter rund um die Uhr geöffnet bleiben.

Damit derartige Lösungen keine Einzelfälle bleiben, wurde beim diesjähriger Multimedia-Staatspreis übrigens erstmals ein E-Government-Sonderpreis ausgeschrieben. Einreichungen sind noch bis 5. Juni möglich. E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Quelle: ECAustria, 31.05.2004

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