Europa setzt bei Verwaltung auf das Internet. Spitzenreiter ist Schweden, Irland folgt auf Platz zwei. Österreich liegt auf Rang elf. Die elektronische Vernetzung der Behörden in Europa schreitet zwar nur langsam voran. Aber die EU-Mitgliedsstaaten plus Norwegen, Island und Schweiz setzen trotz knapper Budgets auf das Internet, um von dort Auskünfte, Registrierungsdienste, Genehmigungen oder den Aktenlauf der Ämter elektronisch - im Fachjargon E-Goverment genannt - abzuwickeln. Im Rahmen einer von der Europäischen Kommission im Jahr 2002 bereits zum dritten Mal durchgeführten Studie hat das Beratungsunternehmen Cap Gemini Ernst & Young europaweit 10.569 Behörden auf ihre Internetfähigkeit überprüft.
Spitzenreiter bei E-Government ist Schweden, wo 87 Prozent aller Ämter im World Wide Web vertreten sind, dahinter folgt Irland (85 Prozent) auf Platz zwei. Österreich hat mit 56 Prozent etwas mehr als die Hälfte aller Behörden im Internet und verbesserte sich binnen Jahresfrist vom 13. auf den elften Platz. Schweiz, Dänemark sowie die Niederlande haben mit Wachstumsraten von über zehn Prozentpunkten die höchsten Zuwächse erzielt. Österreich legte nur um fünf Prozent zu.
Quelle: die presse
