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Sunday, 11.01.2026
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Die Stabsstelle IKT-Strategie des Bundes hat eine Software lizensiert, welche für unterschiedliche Bürgerkarten auf Basis der signaturfähigen Bankomatkarte (Maestro), der e-card der Sozialversicherung sowie anderer Chipkarten und Systemumgebungen genutzt werden kann. Damit soll der Zugang zur elektronischen Signatur und der Einsatz der Bürgerkarte nachhaltig erleichtert und gefördert werden. Derzeit findet die Bürgerkarte bereits Verwendung bei FinanzOnline, der Meldebestätigung, beim Strafregisterauszug, beim Stipendienantrag, sowie bei zahlreichen Formularen innovativer E-Government Gemeinden und Städten wie Inzersdorf, Kremsmünster, Weikersdorf, Graz, Salzburg oder Wien sowie beim elektronischen Amtshelfer help.gv.at.

Die neue Bürgerkartensoftware ermöglicht auch die Einbindung anderer europäischer Chipkarten, wie etwa die Identitätskarten von Finnland, Belgien oder Italien. Damit wird Österreich zum Vorreiter in Europa – Laut dem Aktionsplan "eEurope" der EU sollen bis Ende 2005 sämtliche wesentlichen Verwaltungsverfahren elektronisch durchgeführt werden.

Die Software ist für alle Signaturanwendungen und Bürgerkartenfunktionen auf der Homepage der IKT-Stabsstelle des Bundes kostenlos downloadbar. Identifikation und Signatur sollen dadurch unabhängig von der eingesetzten Plattform möglich sein. Zur Zeit ist die frei verfügbare Software zwar nur für die Microsoft Windows Familie verfügbar, allerdings soll die Software auch für andere Systemumgebungen wie ZB Linux schon demnächst zu haben sein. Produzent der Software ist das Wiener Unternehmen IT Solution welche nach einer Ausschreibung des Bundeskanzleramtes den Zuschlag erhielt.

Autor: Roland Kissling

Quelle: Computerwelt, 11.08.2004

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