Nach der Altersstruktur betrachtet, waren es die Internetnutzer im Alter von 25 bis 34 Jahren, die im ersten Quartal 2003 am häufigsten Informationen auf Websites öffentlicher Einrichtungen im Internet suchten. In dieser Altersgruppe gibt es keinen geschlechtsspezifischen Unterschied, sowohl der Anteil der männlichen als auch der Anteil der weiblichen Internetnutzer liegt bei 40%.
Die Wiener Internetnutzer im Alter von 16 bis 74 Jahren haben das Internet zu diesem Zweck am häufigsten genutzt: 41% von ihnen haben Informationen von Websites öffentlicher Einrichtungen gewonnen. Der entsprechende Prozentsatz betrug in Niederösterreich 40% und in Kärnten 37%.
In der Erhebung IKT-Einsatz in Haushalten 2003" wurde aufgrund einer modifizierten Fragestellung gegenüber der Erhebung IKT-Einsatz in Haushalten 2002" genauer auf E-Government-Angebote eingegangen. Untersucht wurde neben der passiven" Nutzung von E-Government-Angeboten (z.B. Informationsgewinnung von Websites öffentlicher Stellen) auch die aktive" Nutzung: 26% aller Internetnutzer haben im ersten Quartal 2003 Formulare von öffentlichen Websites heruntergeladen und 13% haben ausgefüllte Formulare über Internet an öffentliche Einrichtungen geschickt. Durch die Online-Angebote öffentlicher Einrichtungen ist es somit möglich geworden, einen kompletten behördlichen Vorgang vom Antrag bis zur Erledigung eines Ansuchens elektronisch abzuwickeln.
Die soeben erschienene Publikation mit dem Titel IKT-Einsatz in Haushalten 2003. Ergebnisse der Europäischen Erhebung über den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in Haushalten 2003" kann bei der Statistik Austria entweder telefonisch unter ++43 / (0)1 / 71128-7070 DW oder über den Online-Publikationskatalog bestellt werden (Preis: 28 Euro).
Quelle: Österreich Journal , 27.01.2004
