Die neue Internetplattform folgt in ihrer Struktur konsequent dem so genannten "Lebenslagenprinzip", bei dem die Informationen nicht mehr nach organisatorischen Clustern, sondern ganz im Sinne der Nutzerorientierung ausschließlich nach Zielgruppen aufbereitet werden. Den Rubriken "Studierende", "Hochschulen" und "Forschung" in NRW sind alle entsprechenden Zielgruppen zugeordnet, die dadurch nach ihrer eigenen Interessenslage gezielt relevante Hintergrundinformationen finden. "Damit unterscheidet sich der nordrhein-westfälische Internet-Auftritt in seiner konsequent nutzerorientierten und zielgruppengerechten Aufbereitung von allen anderen umfassenden Bildungsportalen der Bundesrepublik," betonte Ministerin Kraft.
Die neue, unter www.wissenschaft.nrw.de erreichbare Website ist barrierefrei und entspricht der Forderung nach einem behindertengerechten Zugang. Sie beinhaltet mehr als 1.000 Dokumente und über 800 qualifizierte Verlinkungen. Neben umfassenden Grundinformationen für die interessierte Allgemeinheit hält sie auch verstärkte Hintergrundinformationen für Studieninteressierte, Studierende und Forschungsinteressierte bereit. Sie stellt die Vielfalt der nordrhein-westfälischen Hochschul- und Forschungslandschaft dar, die in ihrer Dichte mit 58 Hochschulen den europäischen Spitzenplatz belegt.
Neben einem hohen Servicecharakter mit konsequenter Dienstleistungsfunktion, der ab sofort etwa die interaktive Bestellung aller Publikationen ermöglicht, steht der Netzwerkgedanke im Vordergrund und soll stetig ausgebaut werden. So ist angestrebt, mit der Plattform die Kommunikation in der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ebenso auszubauen wie zwischen Schule und Hochschule. In diesem Zusammenhang wird die erfolgreiche Plattform NRW-Wissenstransfer in das Portal übernommen und ausgebaut: Hier können Wirtschaftsunternehmen gezielt Fragenstellungen an Hochschulen richten und nach Schlagworten suchen, wer in ihrem Wirtschaftsbereich forscht.
Nach der ersten Ausbaustufe soll es in näherer Zukunft weitere interaktive Kommunikations-Module geben: "Ausbildungsplatz Hochschule" wird das Lehrstellenangebot an NRW-Hochschulen bündeln, ein "Veranstaltungskalender Forschung" alle offenen Hochschulveranstaltungen aus den verschiedensten Themen- und Forschungsbereichen bereitstellen.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft