Zum Thema Betrug im Internet fehlen vielen Nutzern zwar nicht das Sensorium, dafür aber die Handlungsempfehlungen. Genau die möchte der Abschlussbericht der Projektgruppe Effektive Betrugsbekämpfung des Bundesinnenministeriums den Verbrauchern, der Wirtschaft und der Verwaltung nun liefern, um so die Betrugsgefahr zu reduzieren. Mit dabei ist auch die Initiative D21 und Vertreter von Unternehmen und Verbänden aus den Bereichen Online-Handel und Online-Banking. Bundesregierung und Wirtschaft würden weiterhin gemeinsam die Nutzer über das Thema Online-Betrug aufklären, damit sie im Notfall Abwehrmaßnahmen gegen Betrugsversuche kennen und sie richtig einsetzen könnten, erklärte Bundesinnenminister Otto Schily. Ein Ratschlag der Projektgruppe sei beispielsweise, beim Erwerb hochpreisiger Waren mit Treuhandkonten zu bezahlen. Das Innenministerium werde darüber hinaus den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Behörden und Unternehmen systematisieren, um Rahmenbedingungen und Lösungen für die tägliche Betrugsbekämpfung zu gestalten. Ein Schwerpunkt der Projektgruppe waren die Betrugsmöglichkeiten im eCommerce, beispielsweise im Online-Versandhandel und bei Online-Auktionen. Zum Bericht gehören auch Informationen zu Anlaufstellen, bei denen Verbraucher Informationen und Hilfe bekommen.
Quelle: Ecin, 26.09.2005
