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Newsletter August 2005 des IfG.CC - Institute for eGovernment
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IfG.CC - Institute for eGovernment
Competence Center an der
Universität Potsdam
c/o Universität Potsdam
Postfach 900327
D-14439 Potsdam
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Liebe Leser/innen,
wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres monatlichen Newsletters mit
ausgewählten Nachrichten zum Thema "eGovernment" vorstellen zu dürfen
und
wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre.
Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Newsletter geleistet haben.
Wir möchten an dieser Stelle noch ausdrücklich darauf hinweisen,
dass wir keinerlei
Einfluss darauf haben, ob und in welcher Weise die Beiträge in unserem
Newsletter
von anderer Stelle weiterverwendet werden. Einer nicht autorisierten Verwendung
in
wörtlicher oder sinngemässer Form oder einer Bezugnahme auf das
IfG.CC
widersprechen wir hiermit in aller Deutlichkeit.
Bitte besuchen Sie auch unsere Website
"www.ifg.cc".
Ältere Ausgaben unseres Newsletters finden Sie hier:
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=Newsletter
Ihr IfG.CC-Team
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Inhaltsverzeichnis:
1. Aus dem Institut IfG.CC
1.1 Dissertation Tino Schuppan
1.2 Besuch aus Kasachstan
1.3 BürgerServiceNetz-Verein
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2. Aus Brandenburger Ministerien
Verwalten vereinfachen - Informationen zum Thema eGovernment für Mitarbeiter
des Ministeriums des Innern.
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3. eGovernment-Schwerpunktthema: "Digitaler Behördenfunk"
3.1 Bundestag beschließt Errichtung einer Bundesanstalt für den
Behördenfunk
3.2 Bundesanstalt für Digitalfunk der Behörden liegt auf Eis
3.3 Feuerwehren: Verwaltungsabkommen zum Digitalfunk vorantreiben
3.4 GdP: Veraltetes Funknetz ist Sicherheitsrisiko bei Terroranschlägen
3.5 Digitaler Polizeifunk für Großbritannien
3.6 Digitaler Behördenfunk startet 2007 in Niederösterreich
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4. eGovernment in Berlin-Brandenburg
4.1 Brandenburg: Datenautobahn für eGovernment in Betrieb genommen
4.2 Brandenburg: Potsdam: 1,5 Millionen Vorgänge bearbeitet
4.3 Brandenburg: Neues Portal von Teltow ist online
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5. eGovernment in Deutschland
5.1 Bayern: Münchens Umstellung auf Linux verzögert sich
5.2 Biometrie-Pässe ab 1. November
5.3 Baden-Württemberg: Landeswettbewerb ''InternetDorf'' zum 7. Mal
ausgeschrieben
5.4 Sachsen-Anhalt: Startschuss für Internet-Registerauskunft
5.5 Baden-Württemberg: Internetportal Verwaltungsdurchklick
geht online
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6. eGovernment in Europa
6.1 UK town council halves telephony costs with IP
6.2 Österreich: Stadt Wien erläutert ihren Open-Source-Kurs und
schwört auf ''Wienux
6.3 Einwohner der Schweiz bald gläserne Menschen?
6.4 UK: The Kiosk is Dead, Long Live the Kiosk
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7. eGovernment weltweit
7.1 USA: Towns accepting payments, complaints online
7.2 Uganda moves toward e-government
7.3 Middle East: Tapping into e-government initiatives
7.4 Chinese city invests US$17 million in e-govt
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8. Ausgewählte eGovernment-Veranstaltungen
8.1 EGOV´05: International Conference on E-Government
(22. - 26. August 2005, Kopenhagen,
Dänemark)
8.2 Government & Health Technologies Forum
(30. - 31. August 2005, Ottawa, Kanada)
8.3 Annual Conference of the European Group of Public Administration (EGPA)
2005
(31. August - 03. September 2005, Bern,
Schweiz)
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Aktueller Hinweis:
Zum "Brandenburger Online
Amt" (B.O.A.) gibt es eine neue Ausschreibung.
Diesmal geht es um die Lieferung eines "Formularservices für das Land
Brandenburg".
Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 13.09.2005, 24:00
Uhr.
Die Ausschreibung finden Sie hier:
http://www.ifg.cc/_html/htmltonuke.php?filnavn=ifgccatwork/brandenburg/htm/boa.htm
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1. Aus dem Institut IfG.CC
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1.1 Dissertation Tino Schuppan
Tino Schuppan, geschäftsführendes Vorstandsmitglied am IfG.CC,
hat am 15.07.2005
seine Dissertation mit dem Titel: Neugestaltung öffentlicher
Leistungsstrukturen auf der
Basis von Electronic Government. Eine Untersuchung am Beispiel von Kreis
und
Gemeinde mit Erfolg abgeschlossen. Betreut haben die Arbeit Prof. Dr.
Christoph Reichard
und Prof. Dr. Klaus Lenk, denen an dieser Stelle nochmals ausdrücklich
gedankt sei.
Ziel der Arbeit war es, ausgehend von den Potenzialen des eGovernment, neue
Optionen
und Anforderungen für die Gestaltung öffentlicher Leistungsstrukturen
herauszuarbeiten.
Denn es stellt sich unter intensiver IKT-Nutzung die Frage, ob und inwieweit
die traditionelle
staatliche Aufgabenverteilung noch gerechtfertigt ist oder nicht andere
effizientere und
effektivere Optionen in Betracht kommen. Damit geht es in der Arbeit um die
Konzeption
neuer institutioneller Bausteine für öffentliche Leistungsstrukturen.
Konkretisiert wird die
Untersuchung am Beispiel von Kreis und Gemeinde, weil die Aufgabenverteilung
zwischen
Kreis und Gemeinde besonders gut die Logik der traditionellen
Staatsorganisation
verdeutlicht und hier empirisch neue interorganisatorische Kooperationen
auf der Basis
von eGovernment wie beispielsweise im Kreis Segeberg sichtbar
sind. Die Arbeit
wird voraussichtlich im Herbst 2005 im Verlag edition sigma in der neu
erscheinenden
Buchreihe eGovernment und die Erneuerung des öffentlichen
Sektors erscheinen.
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1.2 Besuch aus Kasachstan
Im August 2005 wird in Potsdam eine Delegation von kasachischen
Verwaltungsspitzen-
beamten an der Universität Potsdam verweilen, um sich mit den neuesten
Management-
Methoden für den öffentlichen Sektor im Rahmen von Seminar- und
praktischen
Exkursionsveranstaltungen vertraut zu machen. Das IfG.CC übernimmt dabei
die
Vermittlung von theoretischen Inhalten im eGovernment sowie die praktische
Exkursion.
Praktische Stationen werden u.a. das Bundesinnenministerium mit der Initiative
Deutschland Online sowie das Brandenburger Finanzministerium sein.
---
1.3 BürgerServiceNetz-Verein
In der Folge des Workshop des Innenministeriums am 23.06.05, auf dem das IfG.CC
die
Ergebnisse der Studie zur Situation und Zukunftsfähigkeit der
Bürger- und Wirtschafts-
netzvereine in Brandenburg" vorstellte, wurde am 28.06.2005 in der Stadt
Brandenburg
a.d.H. der BürgerServiceNetz-Verein gegründet.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung
zur
bürgerorientierten Leistungserbringung und dabei insbesondere zur
Verminderung der sich
abzeichnenden digitalen Spaltung der Gesellschaft. Dies schließt die
Förderung der
Partizipation aller Bevölkerungsgruppen bei der Inanspruchnahme von
digitalen Diensten,
die Kompensierung wegfallender und die Erweiterung existierender Angebote
durch
digitale Angebote sowie die Etablierung nichtkommerzieller elektronischer
Bürgerdienste
(E-Government-Dienstleistungen) durch Synergieeffekte bei Kombinationsangeboten
mit
kommerziellen elektronischen Diensten ein.
Ein wesentlicher Schwerpunkt wird dabei die Förderung des
Kooperations-Projektes
BürgerServiceNetz (BSN) der Fachhochschule Brandenburg sowie
die Angebots-
entwicklung und -bereitstellung von Bürgerdiensten, Gesundheitsleistungen
und
kommerziellen Angeboten auf der Basis von Bürgerkiosken sein. Darüber
hinaus soll
die öffentliche Verwaltung bei der quantitativen und qualitativen
Erweiterung der
Angebote von Bürgerdiensten unterstützt werden.
Damit setzt der BSN-Verein die Empfehlungen des Workshops vom 23.06.05 um,
wonach Vereine viel stärker die Funktion übernehmen sollen, vorhandene
Technologien
in einen sinnvollen gesellschaftlichen Anwendungskontext zu stellen, wie
z.B. die
Entwicklung von lokalen Informationsdiensten. Hierbei kommt es auf eine
entsprechende
soziale Einbettung von Technologien an, um gesamtgesellschaftliche Akzeptanz
herzustellen.
Weitere Informationen zum Verein und Projekt BürgerServiceNetz finden
Sie
unter
http://www.buergerservicenetz.de.
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Hinweis:
Bitte beachten Sie auch unsere Studien und Analysen zu den Themen:
* Situations- und Zukunftsanalyse der Bürger- und Wirtschaftsnetzvereine
im
Land Brandenburg
* Benchmarking öffentlicher Verwaltungen im Bereich Electronic Government
* eGovernment activities in Bavaria, Berlin, Hamburg, Hesse, Northrhine
Westphalia
* Der eGovernment-Ideenwettbewerb in Brandenburg
* E-Business in Potsdam
Eine Übersicht finden Sie hier:
http://www.ifg.cc/_html/htmltonuke.php?ilnavn=ifgccatwork/studien/htm/studien.htm
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2. Aus Brandenburger Ministerien
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Verwalten vereinfachen - Informationen zum Thema eGovernment für Mitarbeiter
des Ministeriums des Innern.
Neue technologische Möglichkeiten, die - wenn auch schrittweise - mit
enormen
Veränderungen im Bereich der Arbeitswelt einhergehen, erfordern
naturgemäß eine
Sicherstellung der Informationskette insbesondere zu den Beschäftigten.
Gerade
für die Umsetzung von eGovernment sollte der alte Grundsatz gelten:
Die Mitarbeiter
sind dort abzuholen, wo sie stehen. Sie müssen frühzeitig und gezielt
über neue
Entwicklungen informiert werden. Nur so kann auch vermittelt werden, dass
die
sich durch eGovernment verändernden Arbeitsprozesse einer gezielten
Informations-
und auch Wissensaneignung seitens der Mitarbeiter bedürfen.
Aus diesem Grund beabsichtigt das Ministerium des Innern eine Informations-
und
Veranstaltungsreihe "Verwalten vereinfachen" aufzulegen. Eine erste Veranstaltung
richtete sich an die Beschäftigten des Ministeriums um ihnen einen
Überblick über
die Strategie des Landes bei der Umsetzung von eGovernment zu geben. Dargestellt
wurde die Entwicklungen zum Master- und Aktionsplan eGovernment, die
Zielstellungen mit Blick auf den Aufbau der elektronischen Verwaltung sowie
ausgewählte Schwerpunktaktivitäten unter Hervorhebung u.a. des
wirtschaftsorientierten Ansatzes im eGovernment durch die
Wirtschaftskoordination.
Der wirtschaftsorientierte Ansatz wird im Ministerium des Innern in enger
Abstimmung
mit dem Ministerium für Wirtschaft umsetzt. Ziel der Veranstaltung war
es, interessierten
Beschäftigten, die aufgrund der digitalen Möglichkeiten bestehende
Veränderungen der
Verwaltung in Richtung Dienstleister aufzuzeigen, die Bedeutung der strategischen
Planung in solch einem komplexen Prozess herauszustellen und um Mitarbeit
zu werben.
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3. eGovernment-Schwerpunktthema: "Digitaler Behördenfunk"
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3.1 Bundestag beschließt Errichtung einer Bundesanstalt für den
Behördenfunk
Mit rot-grüner Mehrheit hat der Bundestag am 30. Juni den umstrittenen
Entwurf
für ein Gesetz zur "Errichtung einer Bundesanstalt für den Digitalfunk
der Behörden
und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)" verabschiedet. Die geplante
öffentliche Einrichtung soll die Aufgabe haben, ein bundesweit einheitliches
digitales
Sprech- und Datenfunksystem für die Sicherheitsbehörden aufzubauen
und zu
betreiben. Zunächst geht es darum, ein "Rumpfnetz" in Zusammenarbeit
mit der
DB-Telematik zum Laufen zu bringen. Die Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgaben
der Länder soll im Rahmen eines Verwaltungsabkommens mit übernommen
und
koordiniert werden. Über den gleichzeitig zu bestellenden Verwaltungsrat
sollen
die Bundesländer Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte in der Bundesanstalt
erhalten.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9581
---
3.2 Bundesanstalt für Digitalfunk der Behörden liegt auf Eis
Der unionsdominierte Bundesrat hat im Streit um die Errichtung einer
Bundesanstalt
für den digitalen Behördenfunk in seiner Plenarsitzung am 8. Juli
den Vermittlungs-
ausschuss angerufen. Eine Einigung vor den Neuwahlen zeichnet sich so momentan
nicht ab. Das rot-grüne, vom Bundestag am 30. Juni verabschiedete Vorhaben,
über
die geplante Koordinationsstelle von Bund und Ländern die Einführung
des
Digitalfunks zu beschleunigen, wird damit zumindest deutlich abgebremst.
Anwender
wie der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hatten im Vorfeld noch einmal Druck
gemacht, die geplante Behörde zur einfacheren Abstimmung zwischen dem
Bund und
kommunalen Stellen nicht zu verhindern. Sie drängen vor allem darauf,
mit dem
Digitalfunk zumindest in einem Rumpfnetz bereits zur
Fußballweltmeisterschaft 2006
loszulegen. Die unionsregierten Bundesländer sprachen sich trotzdem
jetzt dafür aus,
die Bundesanstalt auf Eis zu legen.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9667
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3.3 Feuerwehren: Verwaltungsabkommen zum Digitalfunk vorantreiben
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) appelliert an Bund und Länder, das
geplante Verwaltungsabkommen zum Digitalfunk der Sicherheitsorganisationen
zügig abzuschließen. Das derzeit größte Projekt für
die innere Sicherheit könnte
sonst einen weiteren empfindlichen Rückschlag erleiden, so der DFV.
"Die
Einführung des digitalen Sprech- und Datenfunks darf nicht ein weiteres
Mal
verzögert werden. Wenigstens die Führungsebenen der wichtigsten
Organisationen
sollten bei der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in der
Lage sein,
abhörsicher und auf dem Stand der Technik kommunizieren zu können.
Das ist
möglich", betont DFV-Vizepräsident Albrecht Broemme.
Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) hatte gestern
angekündigt, im
Falle einer Ernennung zum Bundesinnenminister, den abhörsicheren Digitalfunk
bei der WM 2006 nicht einzusetzen. Es drohten ähnliche Probleme wie
bei der
Maut.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9638
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9649
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3.4 GdP: Veraltetes Funknetz ist Sicherheitsrisiko bei Terroranschlägen
Das veraltete analoge Funknetz der deutschen Sicherheitsbehörden stellt
nach
Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein erhebliches Risiko für
den
Fall von Terroranschlägen in der Bundesrepublik dar. "Was die
Ausrüstung mit
moderner Kommunikationstechnologie angeht, bildet Deutschland mit Albanien
zusammen das Schlusslicht in Europa", kritisierte GdP-Chef Konrad Freiberg
im
Gespräch mit der in Frankfurt (Oder) erscheinenden Märkischen
Oderzeitung.
Besonders prekär sei die Lage in Berlin, wo die Ausstattung inzwischen
so veraltet
sei, dass nicht einmal mehr Ersatzteile bei Reparaturen zu beschaffen seien.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9660
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3.5 Digitaler Polizeifunk für Großbritannien
In Großbritannien sind bereits 99 Prozent des Landes von der digitalen
Funktechnik
Tetra (Terrestrial Trunked Radio) abgedeckt. Damit ist die Insel Spitzenreiter
weltweit - auch wenn beispielsweise in Polen die Funktechnik noch intensiver
genutzt wird.
Während die Polizei in vielen europäischen Ländern noch mit
analoger Technik und
für jeden abhörbar auf Verbrecherjagd geht, hält in
Großbritannien zunehmend
moderne Digitaltechnik im Polizeifunk Einzug.
Weitere Informationen | Further Information:
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http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9671
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http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9668
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3.6 Digitaler Behördenfunk startet 2007 in Niederösterreich
Sicherheitskräfte im Bundesland Niederösterreich sollen ab 2007
gemeinsam
ein Digitalfunknetz im Tetra-Standard nutzen -- dies sieht eine heute von
dem
zuständigen Landesrat Josef Plank und der österreichischen
Bundesinnenministerin
Liese Prokop (beide ÖVP) unterzeichnete Vereinbarung vor. Die Errichtung
von
230 Sendestandorten in Niederösterreich kostet laut Landesregierung
Niederösterreich
rund 10 Millionen Euro, wovon das Land lediglich 20 Prozent trägt --
die übrigen
80 Prozent gehen zu Lasten des Bundeshaushalts. Für ganz Österreich
sind für
den Aufbau der Netzinfrastruktur 133 Millionen Euro projektiert.
Weitere Informationen | Further Information:
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http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9744
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4. eGovernment in Berlin-Brandenburg
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4.1 Brandenburg: Datenautobahn für eGovernment in Betrieb genommen
Schönbohm und Spitzenverbände: Neues Netz lässt Daten laufen
Brandenburg hat jetzt einen weiteren wichtigen Grundstein für den Ausbau
von
eGovernment gelegt. Mit dem LVN kommunal' stellt das Land der kommunalen
Ebene ein kommunales Datennetz zur Verfügung, über das die Landkreise,
Städte,
Gemeinden und Ämter künftig ihren elektronischen Geschäftsverkehr
abwickeln
können. Die neue Datenautobahn' ermöglicht mit einer
Übertragungsgeschwindigkeit
von 34 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) den Transport von mehr als 2.000 DIN
A 4-Seiten pro Sekunde.
Weitere Informationen | Further Information:
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http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9594
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4.2 Brandenburg: Potsdam: 1,5 Millionen Vorgänge bearbeitet
Kürzere Wartezeiten, viele Dienstleistungen: Positive Bilanz nach fünf
Jahren
Bürgerservice
Fünf Jahre nach Einführung des Bürgerservice im Stadthaus
hat die Beigeordnete
für Soziales, Elona Müller, eine positive Bilanz gezogen. Das Ziel,
möglichst viele
Bürgeranliegen zu bündeln, sei erreicht worden, so Müller.
1,499 Millionen
Anfragen und Anträge haben die 34 Mitarbeiterinnen des Bürgerservice
seit dem
26. Juni 2000 bearbeitet, davon haben sie 528 500 Vorgänge schriftlich
erledigt
und 970 500 Anliegen direkt im so genannten Front Office im Stadthaus.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9759
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9760
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4.3 Brandenburg: Neues Portal von Teltow ist online
Das neue Internetportal der Stadt ist online und es funktioniert. Eine der
Änderungen, die das neue Portal mit sich bringt, ist dass Vereine und
Organisationen künftig die Möglichkeit haben, selbstständig
Nachrichten und
Mitteilungen auf die Seite zu stellen. So sollen nicht zuletzt die Vielfalt
von
Neuigkeiten und die Aktualität erhöht werden.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9665
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5. eGovernment in Deutschland
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5.1 Bayern: Münchens Umstellung auf Linux verzögert sich
Die Planung der IT-Umstellung gestaltete sich schwieriger als angenommen.
Der stellvertretende Leiter des Projekts 'Linux in München' (LiMux),
Florian
Schießl, sagte Focus: "Die IT-Strukturen der Stadtverwaltung sind viel
komplexer
als erwartet."
Damit das Projekt nicht weiter in Verzug gerät, hat die Stadtregierung
nun
externe Berater ins Boot geholt.
Hierzu sagte der LiMux-Projektleiter Hofmann, dass man derzeit trotz der
anfänglichen Verzögerungen durch die Softwarepatentrichtlinie und
bei der
Ausschreibung von Unterstützungsleistungen für den zukünftigen
Basis-Client
davon ausgehe, "dass die mittlerweile vorhandene externe und interne
Unterstützung
und vor allem die motivierten Mitarbeiter der Stadtverwaltung wesentlich
zum
Projekterfolg innerhalb des geplanten Zeitrahmens bis Ende 2008 beitragen
werden".
Weitere Informationen | Further information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9676
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9685
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5.2 Biometrie-Pässe ab 1. November
Der deutsche Bundesrat billigte am 08.07.2005 eine Verordnung der
Bundesregierung, welche die Ausgabe der neuen Personaldokumente ab
1. November vorsieht.
Der "ePass" soll einen Chip enthalten, auf dem zunächst ein digitales
Foto mit
den Gesichtsmerkmalen des Passinhabers gespeichert wird. Ab März 2007
sollen zusätzlich zwei Fingerabdrücke gespeichert werden.
Weitere Informationen | Further information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9672
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9797
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9678
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5.3 Baden-Württemberg: Landeswettbewerb ''InternetDorf'' zum 7. Mal ausgeschrieben
Integrierte Online-Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen
machen die
Kommunalverwaltung schneller, einfacher und effizienter. "Durch die Verbreitung
guter Beispiele und vorbildlicher Lösungen fördert der Wettbewerb
die
Verbesserung kommunaler Websites sowie den kontinuierlichen Ausbau
elektronischer Serviceangebote", so Klaus Haasis, Geschäftsführer
der Medien-
und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg, die neben dem baden-
württembergischen Ministerium für Ernährung und Ländlichen
Raum, dem
Gemeindetag Baden-Württemberg und der Akademie Ländlicher Raum
(ALR)
Baden-Württemberg Initiator des Wettbewerbs ist.
Weitere Informationen | Further information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9820
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5.4 Sachsen-Anhalt: Startschuss für Internet-Registerauskunft
Justizminister Curt Becker hat den symbolischen Startschuss für die
Inbetriebnahme
der Internet-Registerauskunft des Landes Sachsen-Anhalt gegeben. Somit
können
die bei dem Amtsgericht Stendal elektronisch geführten Handelsregister
von
jedermann rund um die Uhr über das Internet eingesehen werden.
Jetzt werde an den Voraussetzungen gearbeitet, damit künftig auch
Anträge,
Satzungen, Gesellschafterlisten, Bilanzen und sonstige zum Register
einzureichende
Unterlagen in elektronischer Form vom Gericht entgegen genommen und von
Interessierten über das Internet eingesehen werden können.
Weitere Informationen | Further information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9590
---
5.5 Baden-Württemberg: Internetportal Verwaltungsdurchklick
geht online
Die Zukunftsinitiative Metropolregion Rhein-Neckar hat das Internetportal
Verwaltungsdurchklick freigeschaltet. Damit können nun im
globalen
Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte auch Transparenz
und Effizienz in der öffentlichen Verwaltung als positive Standortfaktoren
für
die Region genutzt werden.
Das Projekt Verwaltungsdurchklick trägt in einer ersten
Stufe dazu bei,
bisherige Defizite sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite
von Verwaltungsdienstleistungen zu beseitigen. Damit wird zum einen der für
die Metropolregion Rhein-Neckar spezifischen Drei-Länder-Problematik
entgegengewirkt, zum anderen der dezentralen und damit ressourcenintensiven
Organisation bestehender Ansätze von Unternehmen, ihren potentiellen
Fach-
und Führungskräften Hilfestellungen in deren Behördenbeziehungen
zukommen
zu lassen.
Weitere Informationen | Further information:
*
http://www.verwaltungsdurchklick.de
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6. eGovernment in Europa
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6.1 UK town council halves telephony costs with IP
IP telephony delivers £2 million (US$3.6 million) in savings for Great
Britain's
Trafford Metropolitan Borough Council.
Trafford Metropolitan Borough Council (MBC) in the United Kingdom has
more than halved its telephony costs, from £4.5 million (US$8 million)
to
£2.3 million (US$4.1 million), since its investment in a £950,000
(US$1.7 million)
IP network from Alcatel in May 2004.
These savings have enabled Trafford MBC to make further investments in the
delivery of e-government, including electronic planning applications and
a
customer relationship management system. The installation has also drawn
the
attention of the Italian Government, which is currently considering Trafford
MBC
as a blueprint for a forthcoming project designed to migrate a million public
sector users to IP Telephony.
Weitere Informationen | Further information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9596
---
6.2 Österreich: Stadt Wien erläutert ihren Open-Source-Kurs und schwört auf ''Wienux
Der Wiener Stadtrat Rudi Schicker hat gegenüber der Presse den aktuellen
Status des Open-Source-Projekts in Österreichs Hauptstadt beschrieben.
Unter anderem wurde dabei auch "Wienux", eine an die Bedürfnisse der
Stadtverwaltung angepasste Linux-Version, präsentiert.
Wien beschäftigt 35.000 Magistratsbedienstete in 140 Dienststellen.
Sie arbeiten
derzeit mit 18.000 PCs, 8.200 Druckern und 560 Servern. Erfahrungen mit Linux
und anderen Open-Source-Produkten liegen insbesondere im Server-Bereich
seit Jahren vor. Nicht zuletzt deshalb ist nun auch die Umstellung der Desktops
geplant, die derzeit noch überwiegend unter Windows 2000 laufen. Das
Magistrat
der Stadt Wien will die Migration bis spätestens 2008 geschafft haben,
zumal
Microsoft den Support für Windows 2000 allmählich zurückfahre.
Weitere Informationen | Further information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9616
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9617
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9619
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9648
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6.3 Einwohner der Schweiz bald gläserne Menschen?
In der Schweiz sollen alle Menschen eine einheitliche Kennnummer erhalten.
Diese erleichtert Verwaltung und Behördenkontakt, begründet die
Regierung.
Alles auf einen Klick: Der oberste Datenschützer warnt vor dem "gläsernen Menschen".
"Der Reihe nach Durchnummerieren!" Dieses rituelle Prozedere, bekannt etwa
aus alten Tagen des Turnunterrichts, soll wieder auferstehen.
War aber ehedem eine überschaubare Turnklasse zwischen Sprossenwand
und
Schwedenkasten gemeint, hat die Schweizer Regierung jetzt das ganze Land
im
Auge: Jede Einwohnerin und jeder Einwohner soll eine einheitliche Kennnummer
erhalten, wie der Bundesrat am 10. Juni entschieden hat.
Weitere Informationen | Further information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9631
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9618
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6.4 UK: The Kiosk is Dead, Long Live the Kiosk
This article explains why electronic information kiosks, though much-maligned
in the past, potentially hold the key to increasing citizen take-up of electronic
government services at local level.
Currently kiosks don't deliver because again, few people use them and they
take up space, but of all the tools in the box, kiosks have the greatest
potential
for disseminating information in a truly inclusive manner. No need for your
own
home PC, no need for library membership, and no real need to be able to use
a computer - just touch the screen
Weitere Informationen | Further information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9748
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7. eGovernment weltweit
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7.1 USA: Towns accepting payments, complaints online
Computer-savvy citizens want to work with municipal governments via the
Internet and some towns and cities are allowing them to do just that. Ocean
City plans to accept online payments in the very near future.
Hagerstown, with a population of about 30,000, is on the front line of
providing e-government solutions, said Scott Nicewarner, information
technology manager for Hagerstown.
In the session, "Conducting City/Town Business Over the Internet" at
the Maryland Municipal League convention in Ocean City, Nicewarner
discussed how Hagerstown had found a solution to providing such services
to its citizens.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9595
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7.2 Uganda moves toward e-government
Uganda's Ministry of Finance, Planning and Development (MoFPEP) and
HP have announced the completion of the first phase of a multimillion-dollar
integrated financial management system (IFMS).
The system, which was implemented at six government ministries and four
local government bodies, aims to support the improvement of public sector
budgeting, financial management and accounting, and allow disparate
departments and systems to share information seamlessly.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9610
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7.3 Middle East: Tapping into e-government initiatives
Singapore has secured a strategic partnership with Kuwait to assist the
country in developing e-government strategies and formulate a technology
master plan for its public sector agencies. While the parties concerned are
not in a position to disclose the details of the agreement, Singapore says
it is
providing consultation support on e-government initiatives.
Jordan is another country that worked with Singapore during the launch of
its
e-government initiatives. In 2004, the two nations used the World Economic
Forum as the platform to sign the Singapore-Jordan Free Trade Agreement
(SJFTA) and the Bilateral Investment Treaty (BIT).
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9739
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7.4 Chinese city invests US$17 million in e-govt
Huian City Government in China has chosen China Expert Technology
(CXTI) for a US$17 million contract to implement its e-government services
program, ranging from hardware and e-government training facilities to call
centre services.
The chief executive of CXTI, Zhu Xiaoxin, said the company's success in
winning a similar project in Jinjiang City paved the way for the new agreement.
Weitere Informationen | Further Information:
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http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=9780
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8. Ausgewählte eGovernment-Veranstaltungen
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8.1 EGOV´05: International Conference on E-Government
(22.-26. August 2005, Kopenhagen,
Dänemark)
The EGOV conference series intends to assess the state of the art in
e-government/governance and to provide guidance for research, development
and application in this fast-moving field. The annual conferences bring together
leading research experts and professionals from all over the globe. EGOV
2005
in Denmark builds on the achievements of the three preceeding conferences
(EGOV04 in Zaragoza, EGOV03 in Prague, and EGOV02 in Aix-en-Provence)
Weitere Informationen | Further Information
*
http://www.iwv.jku.at/events/egov2005/
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8.2 Government & Health Technologies Forum
(30.-31. August 2005, Ottawa, Kanada)
The 2005 Government & Health Technologies Forum explores innovative
information technologies utilized to serve citizens better. This conference
provides a great opportunity for IT professionals to collaborate and overcome
jurisdictions and organizational boundaries. Speakers and delegates will
discuss recent improvements in government technology and the current
transformation of government geared to citizens needs.
Weitere Informationen | Further Information
* http://gov.wowgao.com/
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8.3 Annual Conference of the European Group of Public Administration (EGPA)
2005
(31. August - 03. September 2005, Bern,
Schweiz)
The theme of this year's conference is "Reforming the Public Sector:
What about the citizens?" Reforms of the public sector aim to strengthen
governance, and their focus is often on administration. This year's conference
goes beyond this focus to discuss how the role of citizens can be redefined
in order to strengthen the effectiveness, without neglecting the efficiency,
of the political-administrative system. Switzerland, which has a high degree
of direct
democracy and citizen participation, is a fitting venue for discussing this
issue
with European scholars, as well as practitioners.
Weitere Informationen | Further Information
*
http://www.egpa2005.com/
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Informationen zu weiteren interessanten Veranstaltungen finden sie unter:
www.ifg.cc/_html/htmltonuke.php?filnavn=modules/Termine
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