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Newsletter März 2005 des IfG.CC - Institute for eGovernment
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IfG.CC - Institute for eGovernment
Competence Center an der
Universität Potsdam
c/o HPI Hasso Plattner-Institut
für Softwaresystemtechnik GmbH
Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3
14482 Potsdam-Babelsberg
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Liebe Leser/innen,
wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres monatlichen Newsletters mit
ausgewählten Nachrichten zum Thema "eGovernment" vorstellen zu dürfen
und
wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre.
Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Newsletter geleistet
haben.
Bitte besuchen Sie auch unsere Website
"www.ifg.cc".
Ihr IfG.CC-Team
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Inhaltsverzeichnis:
1. Aus dem Institut IfG.CC
1.1 Studie: "Euro Tax Online" - Usability Analysis of Online Tax Services
within the European Union: A User
Perspective
1.2 Situations- und Zukunftsanalyse der Brandenburger Bürger- und
Wirtschaftsnetzvereine (BWNV)
1.3 Projekt Met@LoGo "E-Government und lokale Wirtschaftsförderung"
-
Projektkonferenz in Guatemala
1.4 Nachtrag zum eLogo-Projekt: Reformpflänzchen Kfz-Zulassung
in
Potsdam-Mittelmark eingegangen
---
2. Aus Brandenburger Ministerien
2.1 "Round Table" zum kommunalen eGovernment: Erfahrungsaustausch mit Vertretern
des Saarlandes im Ministerium des Innern
2.2 Ministerium des Innern und IHK Potsdam informierten Vertreter des
parlamentarischen
Raums über eGovernment
2.3 eGovernment-Nutzerworkshop zu "Statistik Online" verabredet: Bis Ende
2006 werden
bei 50 Statistiken komfortable
Übertragungsmöglichkeiten für Unternehmer geschaffen
---
3. Ausgewählte eGovernment-Meldungen des vergangenen Monats
3.1 eGovernment in Berlin-Brandenburg
3.1.1 Brandenburg/Potsdam-Mittelmark: Posse um Kfz-Zulassung dauert an
3.1.2 Brandenburg: Gemeinsam auf dem Weg in die Informationsgesellschaft
3.1.3 Berlin: Elektronische Vergabe von Bauleistungen
3.2 eGovernment in Deutschland
3.2.1. Neuer Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes
3.2.2. Bieterkonsortium für Bundeswehr IT-Projekt Herkules
3.2.3. Virtueller Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit weist eklatante
Mängel auf
3.2.4. Deutsche Behörden zögern bei der Einführung der digitale
Signatur
3.3 eGovernment in Europa
3.3.1 EU fördert digitale Inhalte
3.3.2 Österreich: E-Government wird Staat und Verwaltung umkrempeln
3.3.3 Estland drängt an Europas ITK-Spitze
3.3.4 Schweiz: Arbeitsbewilligung per Mausklick
3.3.5 UK: PM in the dark over government's website
3.4 eGovernment weltweit
3.4.1 USA: Town of Southampton taxpayers now pay their tax bills on-line
in real time
3.4.2 USA: Cuts to GSA's government wide policy shop
3.4.3 E-government in Australia: Is it working or not?
3.4.4 China: Energize e-government now
---
4. Interessante Veranstaltungen im laufenden Monat
4.1 CeBIT 2005: The World's Leading Event. (10. - 16. März, Hannover,
Deutschland)
4.2 4th e|GOV Days 2005 (14.-16. März, Budapest, Ungarn)
4.3 IDC's eGovernment Conference 2005 France (17.März, Paris, Frankreich)
4.4 3rd Eastern European e|Gov Days 2005 (17.-18. März, Budapest, Ungarn)
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1. Aus dem Institut IfG.CC
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1.1 Studie: "Euro Tax Online" - Usability Analysis of Online Tax Services
within the European Union: A User
Perspective
Die Arbeiten am Projekt "Euro Tax Online" gehen weiter voran. Das IfG.CC
hat für
den Bereich Steuern die Evaluierung der Nutzerfreundlichkeit (Usability)
von
europäischen Online-Transaktionssystemen übernommen.
Die Datenerhebung, die zur Evaluierung der Nutzerfreundlichkeit erforderlich
ist,
wurde für die 12 europäischen Staaten weitestgehend abgeschlossen.
Ab März
beginnt die systematische Datenauswertung.
---
1.2 Situations- und Zukunftsanalyse der Brandenburger Bürger- und
Wirtschaftsnetzvereine (BWNV)
Für das am IfG.CC durchgeführte Projekt zur Evaluierung von
Bürger- und
Wirtschaftsnetzvereinen (BWNV) in Brandenburg ist die Datenerhebung für
zwei
von insgesamt drei Vereinen weitestgehend abgeschlossen.
Ab März beginnt die Auswertung der Daten auf deren Basis eine vergleichende
Analyse der Vereine vorgenommen wird. Die Ergebnisse der Studie sollen dann
in den folgenden Wochen den Vereinen im Rahmen eines Workshops vorgestellt
werden.
---
1.3 Zweiter Nachtrag zum eLogo-Projekt: Wiederbelebungsversuche beim
eingegangenen Reformpflänzchen
Kfz-Zulassung in Potsdam-Mittelmark
Es scheint doch wieder Schwung in die Debatte zu kommen: Obwohl die dezentrale
Kfz-Zulassung in der Gemeinde Beelitz zu Beginn des Jahres 2005 eingestellt
wurde,
wird jetzt über die Wiederbelebung nachgedacht.
Die Begründung, dass es hierfür keinen rechtlichen Rahmen gäbe,
lässt sich offenbar
nicht so einfach aufrechterhalten. Es werden jetzt auch wieder
Effizienzargumenten mit
der Begründung angeführt, dass diese Lösung ohnehin zu teuer
sei. Diese Argumentation
ist jedoch sachlich falsch, da in der organisatorischen Umsetzung so viel
Spielraum liegt,
dass diese Lösung effizient und bürgerfreundlich zu gleich sein
kann.
Kurzum: Nicht die Idee ist ineffizient, sondern die Art der Umsetzung. Durch
den
innovativen Einsatz moderner Informationstechnologie schließen sich
Effizienz und
Bürgerorientierung nicht mehr aus. Dies gehört im eGovernment
mittlerweile zum
Basiswissen.
Siehe hierzu auch die News: "3.1.1 Brandenburg/Potsdam-Mittelmark: Die Posse
um Kfz-Zulassung dauert an".
Fragen zu diesem Projekt beantworten wir gern. Falls Sie selbst planen, die
dezentrale
Kfz-Zulassung in ihrem Landkreis/ihrer Gemeinde umzusetzen, wenden Sie sich
bitte an
das IfG.CC-Team.
*******************************************************************
Hinweis:
Bitte beachten Sie auch unsere Studien und Analysen zu den Themen:
* Benchmarking öffentlicher Verwaltungen im Bereich Electronic Government
* eGovernment activities in Bavaria, Berlin, Hamburg, Hesse, Northrhine
Westphalia
* Der eGovernment-Ideenwettbewerb in Brandenburg
* E-Business 2001 in Potsdam
Eine Übersicht finden Sie hier:
http://www.ifg.cc/_html/htmltonuke.php?filnavn=ifgccatwork/studien/htm/studien.htm
*******************************************************************
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2. Aus Brandenburger Ministerien
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2.1 "Round Table" zum kommunalen eGovernment: Erfahrungsaustausch mit Vertretern
des Saarlandes im Ministerium des Innern
Am 2. Februar 2005 fand im Ministerium des Innern ein Erfahrungsaustausch
mit
Vertretern aus dem saarländischen Innenministeriums statt. Die Veranstaltung
war
Teil einer Veranstaltungsreihe unter dem Motto: "eGovernment im kommunalen
Bereich", die in unregelmäßigen Abständen Vertreter des
Ministerums des Innern,
der kommunalen Spitzenverbände und der Technikunterstützten
Informationsverarbeitung
AG (TUIV AG) zu einem informativen "Round Table" rund ums kommunale
eGovernment zusammenführt.
Besprochen wurden unter anderem Fragen zur Verzahnung von eGovernment auf
kommunaler und staatlicher Ebene. Die Förderung und Finanzierung von
eGovernment
war eines der Themen, die bei diesem Erfahrungsaustausch ausführlich
erörtert wurden.
Eines der größten Probleme im Land Brandenburg und anderer
Bundesländer ist die
Finanzierung von eGovernment. Allen Teilnehmern war bewusst, dass eGovernment
nicht umsonst zu haben ist. Investitionen in eGovernment würden sich
zwar durch
spätere Kosteneinsparungen rechnen. Bei der aktuellen knappen Haushaltslage
sei
dies allerdings kein einfaches Unterfangen.
Ein weiteres wichtiges Thema der Runde war die Schaffung barrierefreier Netze.
Alle
Inter- und Intranetveröffentlichungen müssen barrierefrei gestaltet
werden, so dass
der Zugang behinderter Menschen gewährleistet ist. Auch hier deutete
sich weiterer
Gesprächsbedarf an, denn schließlich sei manche Kommune froh,
überhaupt eine
Internetpräsentation anbieten zu können. Aufgrund von bereits in
Kraft getretenen
rechtlichen Regelungen zur Barrierefreiheit, müssen viele der
Veröffentlichungen
entsprechend überarbeitet werden.
Ministerium des Innern Brandenburg.
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2.2 Ministerium des Innern und IHK Potsdam informierten Vertreter des
parlamentarischen
Raums über eGovernment
Am 8. Februar 2005 hielt der Gutenbergkreis, eine zivilgesellschaftliche
Lobby im
politischen Umfeld der SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein und des
stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Mike Bischoff, eine
Veranstaltung zum Thema "eGovernment in Brandenburg - wichtiger Standortfaktor
für Brandenburg?" ab.
Zu der Veranstaltung waren alle Fraktionen des Landtages, Kommunalpolitiker
sowie
Wirtschaftvertreter und Wissenschaftler eingeladen. Ziel der Veranstalter
war es, sich
vom Ministerium des Innern und der IHK Potsdam über eGovernment informieren
zu
lassen und insbesondere den politischen Raum für das Thema eGovernment
zu
sensibilisieren.
Ministerialrat Lothar Sattler, Referatsleiter im Ministerium des Innern und
zuständig
für den "Masterplan und Aktionsplan eGovernment", ging in einem
Impulsvortrag
einleitend auf den Zusammenhang zwischen Verwaltungsmodernisierung und
eGovernment ein und erläuterte aus Sicht des Innenministeriums die
begleitende
Funktion von eGovernment: Faktisch sei der Beschluss der
Ministerpräsidentenkonferenz,
alle relevanten Dienstleistungen bis 2008 online anzubieten, die einzige
Zeitvorgabe
im Reformgeflecht Entbürokratisierung, Deregulierung und eGovernment.
Dadurch käme eGovernment eine nicht zu unterschätzende
"Motorenfunktion" für die
Verwaltungsmodernisierung zu. Bevor jedoch eGovernment-Lösungen eingesetzt
würden,
müsse die Frage gestellt werden, ob es der entsprechenden Dienstleistung
tatsächlich
bedürfe. Vor der Entwicklung digitaler Lösungen stehe daher eine
konsequente
Aufgabenkritik und eine effektive Prozessoptimierung. Im Zuge der
Einführung von
eGovernment seien Standortverbesserungen für Brandenburg, beispielsweise
Vereinfachungen für gründungsbereite Unternehmer, Kosteneinsparung
für Unternehmen
durch elektronische Behördendienste und der Aufbau volkswirtschaftlich
wichtiger
Infrastrukturen etwa im Bereich Geobasisdaten, zu erwarten.
Im weiteren Verlauf der Ausführungen wurden die wesentlichen Inhalte
des
"Masterplans eGovernment" und bereits von der Landesverwaltung umgesetzte
Online-Dienstleistungen vorgestellt. Im letzten Teil seiner
Äußerungen sprach der
Vertreter der Landesverwaltung thesenartig Hindernisse für eGovernment
an. So würde
eGovernment beispielsweise noch nicht flächendeckend als Chefsache und
zu wenig als
Gemeinschaftsaufgabe begriffen; zugleich erfordere eGovernment Investitionen,
die
angesichts der Haushaltslage nur bedingt leistbar wären. Deshalb habe
das Ministerium
des Innern entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen. Die in diesem
Zusammenhang
seit über einem Jahr praktizierte bedarforientierte Vorgehensweise habe
sich bewährt.
Mit den kommunalen Spitzenverbänden habe man kürzlich eine
Rahmenvereinbarung
getroffen. Darüber hinaus habe man gemeinsam mit den Wirtschaftskammern
und
dem Ministerium für Wirtschaft ein kommunikatives Netzwerk aufgebaut,
in dem
Bedürfnisse und Interessenlagen rund um das Thema eGovernment besprochen
würden.
Wichtig sei, die mittlerweile allseits beklagte "Verwaltungszentriertheit"
von eGovernment
hinter sich zu lassen. Deshalb habe Innenminister Schönbohm der heimischen
Wirtschaft
Anfang des Jahres ein "Bündnis für eGovernment" vorgeschlagen mit
dem Ziel, noch
in diesem Jahr eine Rahmenvereinbarung mit den Wirtschaftskammern zu eGovernment
abzuschließen. Dies sei ein neuer Ansatz, der zusehends auf Interesse
in anderen
Bundesländern und beim Bund stoße. Es gelte, im Hinblick auf
eGovernment eine
neue Arbeitsteilung innerhalb des Landes auszuloten und zu begründen.
Im weiteren Verlauf der Informationsveranstaltung wurde der Masterplan seitens
der
Wirtschaft und der Politik übereinstimmend als wichtige strategische
Grundlage
gewürdigt, dem nun rasch die weitere Umsetzung folgen sollte. Die
wirtschaftorientierte
Vorgehensweise habe sich grundsätzlich bewährt, müsse aber
weiter fortgeschrieben
werden. Der SPD-Landtagsabgeordnete Bischoff unterstützte insoweit
ausdrücklich
den Vorschlag des Innenministers, noch in diesem Jahr eine Rahmenvereinbarung
mit
der Wirtschaft abzuschließen.
Ministerium des Innern Brandenburg.
---
2.3 eGovernment-Nutzerworkshop zu "Statistik Online" verabredet: Bis Ende
2006 werden
bei 50 Statistiken komfortable
Übertragungsmöglichkeiten für Unternehmer geschaffen
Die von den Industrie- und Handelkammern aufgelegte und gemeinsam mit dem
Ministerium des Innern konzipierte Workshopreihe zum Thema eGovernment wird
voraussichtlich Ende April mit einer weiteren Veranstaltung fortgesetzt.
Als nächstes erhalten Vertreter des Ministeriums des Innern und des
Landesbetriebes
für Datenverarbeitung und Statistik die Gelegenheit, die neuen, komfortablen
Übermittlungsmöglichkeiten, die im Rahmen des bundesweiten Projektes
"StatistikOnline"
entwickelt wurden, zu kommunizieren. Alleine in Brandenburg sind 5000 Unternehmen
betroffen, die zukünftig deutlich entlastet werden sollen.
Ministerium des Innern Brandenburg.
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3. Ausgewählte eGovernment-Meldungen des vergangenen Monats
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3.1 eGovernment in Berlin-Brandenburg
3.1.1 Brandenburg/Potsdam-Mittelmark: Die Posse um Kfz-Zulassung dauert an
Das Ende der Kfz-Zulassung in Beelitz zu Jahresbeginn zieht Kreise. Der Versuch,
Aufgaben der Kfz-Zulassung an Städte und Gemeinden zu übertragen,
ist noch nicht
beendet. Die CDU-Fraktion im Kreistag beantragt jedenfalls, das in der Stadt
Beelitz
zum Jahresende eingestellte Pilotprojekt wieder aufzunehmen. In der
Kreisverwaltung
schlägt dem CDU-Vorstoß große Skepsis entgegen. Auch Landrat
Koch ist
mittlerweile auf Distanz gegangen und sieht keine Chance mehr, "das Modellprojekt
der Kfz-Zulassung in der bisherigen Form fortzuführen". Das Modell habe
zu hohe
Kosten beim Landkreis verursacht. Für eine Fortsetzung muss außerdem
das
Landesorganisationsgesetz geändert werden. Im Beelitzer Rathaus indes
gibt es kein
Verständnis dafür, dass die Investitionen und speziellen Schulungen
für die Mitarbeiter
nun umsonst gewesen sein sollen. Ein Kreistagsbeschluss am 3. März
könnte das
Landratsamt jedoch wieder in Handlungszwang bringen.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8035
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8008
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7946
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7870
---
3.1.2 Brandenburg: Gemeinsam auf dem Weg in die Informationsgesellschaft
Kommunen und Land wollen die Entwicklung der elektronischen
Verwaltungsdienstleistungen gemeinsam vorantreiben. Innenminister Jörg
Schönbohm,
der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg,
Karl-Ludwig
Böttcher, und das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des
Landkreistages Brandenburg,
Dr. Paul-Peter Humpert, unterzeichneten dazu am 31. Januar in Potsdam die
Kooperationsvereinbarung "eBürgerdienste für Brandenburg".
Vorgesehen ist u.a. der Aufbau eines integrierten Verwaltungsportals. Somit
wird ein
einheitlicher Zugang zu elektronischen Verwaltungsdienstleistungen hergestellt.
Das Land
wird dabei die technischen Grundlagen, u.a. für Bezahlverfahren,
Online-Formulare
oder Behördenwegweiser, schaffen und den Kommunen zur Nutzung zur
Verfügung
stellen. "Gemeinsame eGovernment-Lösungen ersparen kostspielige
Doppelentwicklung",
betonten die Vertragspartner.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7913
---
3.1.3 Berlin: Elektronische Vergabe von Bauleistungen
Als zweites deutsches Bundesland startet Berlin ab sofort mit der elektronischen
Vergabe (eVergabe) von Bauleistungen innerhalb der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung. Beabsichtigt ist, dass das Angebot 2005 für Baufirmen
auf
alle beschränkten und öffentlichen Ausschreibungen sowie auf die
EU-weiten
Verfahren der Abteilung Hochbau ausgeweitet wird. Die elektronische Ausschreibung
wird sowohl die Prozesse innerhalb der Verwaltung als auch die Kommunikation
zwischen Bietern und Vergabestelle und die Abläufe bei den Bauunternehmen
selbst deutlich vereinfachen. Vor allem kleineren und mittleren Betrieben
wird
dadurch ermöglicht, mit deutlich reduziertem Aufwand an öffentlichen
und privaten
Ausschreibungen teilzunehmen.
Interessierte Unternehmen können sich unter www.vergabe.berlin.de
registrieren
und erhalten per Benutzername und Passwort einen kostenlosen Zugang zur
Plattform.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8062
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8053
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3.2 eGovernment in Deutschland
3.2.1. Neuer Entwicklungsstandard für IT-Systeme des Bundes
V-Modell XT liefert verbindliche Standards zur Softwarekonzeption.
Bundesinnenminister Otto Schily hat am 4. Februar den neuen Entwicklungsstandard
für
IT-Systeme des Bundes - das neue V-Modell XT - an der TU München der
Öffentlichkeit
vorgestellt. Das V-Modell XT ist in Behörden und vielen Unternehmen
eine Richtschnur
für die Organisation und Durchführung von IT-Vorhaben.
Hervorzuheben sind der Bausteincharakter, das Schichtenkonzept und die
durchgängige
Werkzeugunterstützung des V-Modells XT. Wissenschaftler der TU München
und der
TU Kaiserslautern entwickelten gemeinsam mit den Industriepartnern EADS,
IABG,
Siemens und 4Soft diesen Entwicklungsstandard.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7884
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7897
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7927
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3.2.2. Bieterkonsortium für Bundeswehr IT-Projekt Herkules
Das Bieterkonsortium für das Herkules-Projekt der Bundeswehr besteht
künftig aus den
beiden Unternehmen IBM und Siemens Business Services (SBS). Das teilten die
Unternehmen am 22. Februar in München mit. Die bislang im Konsortium
vertretene
T-Systems scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Projekt aus. IBM Deutschland
und
SBS beabsichtigen, das Projekt Herkules fortzuführen und die bislang
von T-Systems
vertretenen Teile des Angebots mit zu übernehmen. Darüber haben
die Unternehmen
die Bundeswehr informiert.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8037
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7928
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7930
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7932
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7933
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8012
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8013
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8026
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8031
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8044
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8046
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3.2.3. Virtueller Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit weist eklatante Mängel auf
Die elektronische Stellenvermittlung über den Virtuellen Arbeitsmarkt
(VAM) der
Bundesagentur für Arbeit (BA) weist schwere Mängel auf. Zu dieser
vernichtenden
Einschätzung gelangte der Bundesrechnungshof in seinem Prüfungsbericht
an den
Wirtschaftsausschuss des Bundestages.
Fast jede dritte Suchabfrage habe zu fehlerhaften Ergebnissen geführt,
heißt es in
einem 25 Seiten umfassenden Prüfbericht.
Weiter Informationen finden Sie hier:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8074
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8073
---
3.2.4. Deutsche Behörden zögern bei der Einführung der digitale Signatur
Elektronische Steuererklärung weiterhin Zukunftsmusik.
Deutsche Behörden zögern bei der Einführung der digitalen
Signatur. Acht von zehn
nutzen die Technologie bisher gar nicht. Nur jede siebente Verwaltung setzt
die
elektronische Unterschrift bisher im Geschäftsverkehr mit den Bürgern
ein. Dies ist
das Ergebnis der Studie "Public Trend", die das Hamburger Marktforschungsinstitut
Mummert Consulting gemeinsam mit dem Spezialisten für Umfrage- und
Beschwerdemanagement-Software Inworks durchgeführt hat.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8080
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8077
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3.3 eGovernment in Europa
3.3.1 EU fördert digitale Inhalte
Das Europäische Parlament hat beschlossen, 149 Millionen Euro für
die europaweite
Förderung des Zugangs und der Nutzung multilingualer digitaler Inhalte
bereitzustellen.
"Wir stärken die wissensbasierte Gesellschaft und unterstützen
den Wissensgewinn der
Endnutzer", beschreibt der österreichische Europaabgeordnete Paul
Rübig das Ziel des
bis 2008 angelegten "eContentplus"-Projekts gegenüber der in
Österreich erscheinenden
IT-Zeitung "Computerwelt".
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7827
---
3.3.2 Österreich: E-Government wird Staat und Verwaltung umkrempeln
E-Government wird bis Ende des Jahres zu einer massiven Umstrukturierung
von Staat
und Verwaltung führen. Dies sagte die stellvertretende Leiterin des
Forum e/Government,
Maria Wimmer. Durch den Einsatz neuer elektronischer Medien werden den
Bürgern
und Unternehmen vielfältige Möglichkeiten eröffnet werden,
um mit den Behörden
Kontakt aufzunehmen, erklärte Wimmer bei einer Pressekonferenz der
Österreichischen
Computer Gesellschaft. Internationale Experten sehen Österreich bei
der Umsetzung von
E-Government im Spitzenfeld..
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7886
---
3.3.3 Estland drängt an Europas ITK-Spitze
Estland hat sich in den vergangenen Jahren zu einer europaweit führenden
IT-Nation
gemausert. Die nur knapp 1,4 Mio. Einwohner zählende ehemalige
Sowjetrepublik hat
dabei nicht nur die Rivalen in Osteuropa überflügelt. Estland kann
im Technologievergleich
sogar mit den europäischen Industrienationen mithalten. Nach dem
Zusammenbruch der
Sowjetunion 1990 hatten nur wenige Esten überhaupt eine Telefonverbindung.
Jetzt ist
das Land bei Mobilfunkkunden, Breitbandzugängen, Online-Finanz- und
E-Government-
Services klar führend in Osteuropa, berichtet das Wall Street Journal
(WSJ).
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7829
---
3.3.4 Schweiz: Arbeitsbewilligung per Mausklick
Der Kanton Zürich führt im Rahmen eines kantonalen
E-Government-Projekts den
elektronischen Schalter für befristete Arbeitszeitbewilligungen ein.
Das Amt für Wirtschaft
und Arbeit des Kanton Zürich verteilt seit Anfang Februar
Arbeitsbewilligungen an
einem elektronischen Schalter
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7872
---
3.3.5 UK: PM in the dark over government's website
For a Prime Minister whose government is so keen to make use of the latest
technology,
Tony Blair knows embarrassingly little about the internet.
Mr Blair was left looking distinctly sheepish as he admitted to MPs that
not only has he
never logged on to the government's multi-million-pound "eGovernment" website,
but
he did not even know its address.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7922
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3.4 eGovernment weltweit
3.4.1 USA: Town of Southampton taxpayers now pay their tax bills on-line in real time
Citizens of Southampton can now pay their taxes, conveniently, from the comfort
of their
own homes. Residents can simply log onto the Internet and at anytime of the
day or night
pay their bills online, in real time! With real time, their accounts are
adjusted immediately.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7910
---
3.4.2 USA: Cuts to GSA's government wide policy shop
Proposed cuts to GSA's government wide policy shop to be felt throughout
agencies -
Agency requests $45 million for e-government projects
The White House's desire to eliminate what it considers redundant spending
at the
General Services Administration's Office of Government wide Policy might
make
things more difficult for one of its own offices.
A proposal to cut $9 million from the government wide policy budget and eliminate
or transfer 92 jobs out of the GSA office's 210 positions could make it harder
for
the Office of Management and Budget's Office of E-Government and IT to complete
its work, according to GSA, OMB and former government officials.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=8023
---
3.4.3 E-government in Australia: Is it working or not?
In a report entitled "Measuring the Efficiency and Effectiveness of
E-Government",
the Australian National Audit Office (ANAO) said an audit of six agencies
found
methods "were inadequate to assess whether their delivery of government services
and programs through the Internet was efficient and effective".
"Very few had collected information that enabled comparison of the efficiency
of
online service delivery against other service delivery channels". the ANAO
said.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7947
---
3.4.4 China: Energize e-government now
The municipal government of Zhengzhou, Central China's Henan Province, published
an assessment of local government websites last month. According to the report,
14 of its 91 government websites scored a zero. Besides poor accessibility,
the
report found that lack of content, updates and interactivity were all major
problems.
These are also the common faults of many government websites throughout China.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ifg.cc/_html/modules.php?name=News&file=article&sid=7905
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4. Interessante Veranstaltungen im laufenden Monat
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4.1 CeBIT 2005: The World's Leading Event (10. - 16. März, Hannover, Deutschland)
Unter dem Motto "Lösungen für die digitale Arbeits- und Lebenswelt"
findet die
diesjährige CeBIT in Hannover statt.
Zur weltgrößten Computermesse haben sich in diesem Jahr über
6100 Anbieter
angemeldet, was nach drei Jahren des Abschwungs erstmals wieder einen Anstieg
der Anbieterzahlen bedeutet.
Ebenfalls auf der CeBIT ist der Public Sector Parc, die weltweit
größte Kommunikations-
und Informationsplattform für innovative IT-Lösungen, Dienstleistungen
und Projekte
für den Public Sector, zu finden.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.cebit.de/homepage_d?x=1
*
http://www.cebit.de/top-publicsector.html?x=1
---
4.2 4th e|GOV Days 2005 (14. - 16. März, Budapest, Ungarn)
The Forum e|Government of the Austrian Computer Society (OCG) has organised
the annual meeting e|Gov Days in Vienna with great success since 2002.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ocg.at/egov/egovday05.html
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4.3 IDC's eGovernment Conference 2005 France (17. März, Paris, Frankreich)
IDC's eGovernment 2005 event provides a hands-on practical exploration of
the
technical requirements for eGovernment implementations. It offers eChampions
and procurement managers the opportunity to gather invaluable information
about
the latest technical developments from leaders in the field. In addition,
best practice
case studies will demonstrate how technology drives service delivery in practice.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=IDC_P7913
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4.4 3rd Eastern European e|Gov Days 2005 (17. - 18. März, Budapest, Ungarn)
The Forum e|Government of the Austrian Computer Society (OCG) has organised
the first Eastern Europe e|Gov Days proceeded in the Year in Budapest with
great
success.
Weitere Informationen | Further Information:
*
http://www.ocg.at/egov/eeegovdays05.html
---
Informationen zu weiteren interessanten Veranstaltungen finden sie unter:
www.ifg.cc/_html/htmltonuke.php?filnavn=modules/Termine
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