Heute 2917

Gestern 11186

Insgesamt 54038042

Dienstag, 27.01.2026
Transforming Government since 2001
E-Government-Dienste müssen der linguistischen Vielfalt Europas Rechnung tragen und so bürgernah wie möglich sein. Zu diesen Schlussfolgerungen gelangte die kürzlich in Brüssel abgehaltene Konferenz, die dem Thema "Paneuropäische E-Government-Dienste" für Bürger und Unternehmen gewidmet war. Auf der Konferenz wurde das künftige Web-Portal " Public-Services.eu" vorgestellt, das Informationen und Dienste bietet, die Bürger und Unternehmen beim Kontakt mit Behörden der anderen Länder Europas unterstützen sollen. Das Portal bietet Informationen über Dienste der staatlichen Verwaltungen, die bei einem Wechsel des Arbeits-, Wohn- oder Standortes in der Union nützlich sind. Für Bürger gibt es Auskünfte über die Themenbereiche Übersiedlung in ein anderes Land, Alltagsleben (Pflege, Führerschein, Schulbesuch, Pensionierung, Eröffnung eines Bankkontos, Mutterschaft, Beschäftigung, Todesfall); für Unternehmen über Buchhaltung, Finanzierungsmöglichkeiten, Personalfragen, Arbeitsrecht, Welthandel, Steuer- und Verfahrensfragen.

Eine Befragung führte zu dem Schluss, dass die Hindernisse für paneuropäische E-Government-Dienste nicht nur technischer und sprachlicher Natur sind. Am meisten behindere die Tatsache, dass die Verwaltungsabläufe anderer Mitgliedstaaten unbekannt sind, ein Mangel an Transparenz empfunden wird und die Verfahren einander nicht genau entsprechen würden.

Quelle: de.internet.com

Zum Seitenanfang