Teilnahmeberechtigt an der Testwahl waren 978 WU-Studierenden der Spezialisierungen Produktionsmanagement, Wirtschaftsinformatik und Informationswirtschaft. 412 Studieren-de hatten die Gelegenheit wahrgenommen um bis zum Montag, den 19. Mai eine elektronische Wahlkarte zu beantragen.
Während der Wahltage wurden insgesamt 355 elektronische Stimmen abgegeben, davon 2 ungültig und 8 Enthaltungen.
Bei der elektronischen Wahl konnte an der WU mit 36,3 % eine um 10,4 % höhere Wahlbeteiligung im Vergleich zur Papierwahl (25,9 % Wahlbeteiligung) erzielt werden.
Prof. Alexander Prosser, der wissenschaftliche Leiter des Projekts meint: Wir sind vollkommen zufrieden mit dem Ergebnis der Testwahl. Es sind keine Probleme aufgetaucht und alles hat funktioniert wie geplant. Es hat sich gezeigt, dass e-Voting in Österreich eine große Zukunft hat, wie die hohe Teilnahme der WU-Studierenden gezeigt hat.
Mag. Robert Krimmer, früher stellvertretender Vorsitzender der Hochschülerschaft an der WU und jetzt Mitarbeiter im e-Voting.at-Projekt sieht bereits weitere mögliche Anwendun-gen: Die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für e-Voting sind in Österreich extrem günstig ein Einsatz bei der Nationalratswahl 2006 für Auslandsösterreicher ist das nächste Ziel.
Univ.Ass. Dr. Patricia Heindl, Assistentin am Institut für Verfassungs- und Verwaltungs-recht und rechtliche Ansprechpartnerin des Forschungsprojekts fordert: Jetzt ist der Ver-fassungskonvent am Zug dort soll diskutiert werden, ob man in Österreich e-Voting einführen soll!
Quelle: E-Voting
