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Die deutsche Internetwirtschaft investiert in das neue Internet Protocol Version 6 (IPv6). Darauf weist der Eco Verband Köln heute in Köln hin. Nach Verbandsangaben haben bereits elf der am zentralen deutschen Internet-Austauschknoten DE-CIX (Deutscher Commercial Internet Exchange) angeschlossenen kommerziellen Internet-Diensteanbieter ihre Netze auf IPv6 umgestellt. IPv6 löst den Mangel an IP-Adressen, indem es einen Adressenpool von 3,4 mal 1038 unterschiedlichen IP-Nummern bereitstellt. "Das wäre selbst dann ausreichend, wenn jedes Insekt auf der Erde einen eigenen Internetanschluss bekäme", so Harald Summa, Geschäftsführer des Verbandes. "Viele Internet-Anwendungen, die uns heute noch utopisch anmuten, werden in den nächsten zehn Jahren Realität werden. Auf einzelne Personen könnten dann mehrere 100 IP-Nummern entfallen - von der Kaffeemaschine und Armbanduhr über die Kleidungsstücke bis hin zum Herzschrittmacher."

Bei den elf in Sachen IPv6 engagierten Internet-Diensteanbietern handelt es sich im einzelnen um die Firmen Tiscali, Easynet, SpaceNet, P&T Luxembourg, UPC Distribution Services, regio.NET, CyberNet, Schlund+Partner AG, IPHH Internet Port Hamburg, Global Access Telecommunications, celox Telekommunikationsdienste.

Quelle: de.internet.com

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