In der Pressemitteilung zur Kabinettsentscheidung zeigt sich Schily von der Kritik gänzlich unbeeindruckt: "Der heutige Beschluss ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Nutzung der großen Fortschritte der Biometrie für die innere Sicherheit. Nachdem aus technischer Sicht der Ausgabe biometriegestützter Pässe nichts mehr im Wege steht, schafft die geplante Änderung der Verordnungen zum Passgesetz den rechtlichen Rahmen für die neuen Passmuster und die Anpassung der Gebühren."
Zur Diskussion um die Biometriepässe siehe auch:
- USA verschieben Termin für Biometrie-Pass-Pflicht
- Datenschützer verschärft Kritik an E-Pässen
- Kritik am Biometriepass: "Zu früh, zu teuer und zu unsicher"
- Biometriepass soll 59 Euro kosten
- Deutschland setzt internationale Standards bei Biometrie-Reisepässen
- Datenfetischismus und Zielblindheit bei Biometrie-Epidemie diagnostiziert
- Streit um biometrische Pässe spitzt sich zu
Autor: (anm/c't)
Quelle: Heise online, 22.06.2005
