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Samstag, 5.04.2025
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In Kombination wird alles besser – so auch bei Anwendungen, die nicht nur RFID zum Personen-Tracking unterstützen, sondern auch gleich noch andere mobile Endgeräte.

Nach der Übernahme des wLAN-Startups Airespace präsentierte Cisco das neue Programmhighlight ‚Wireless Location Appliance 2700’. Die Lösung vereint RFID-Tagging und 802.11-Access-Points. Sie ermöglicht ein präzises Tracking von mobilen Geräten wie Laptops und PDAs, aber auch von IEEE 802.11 RFID Tags. Somit unterstützt die Lösung neben der zentralen Standortbestimmung und Überwachung von Geräten auch das Inventarmanagement, die Workflow-Automatisierung, Notrufdienste und eine engere wLAN-Sicherheit. Cisco richtet sich mit der Wireless Location Appliance in erster Linie an Netzwerk-Anwender im Gesundheitswesen. Mit der Standortbestimmung sollen künftig Geräte in Krankenhäusern und Kliniken einfacher ausfindig gemacht werden können.

Dabei war bei der Entwicklung gar nicht an eine solche Anwendung gedacht worden, sondern zuvorderst an die Sicherung von Netzwerken und die "Schurken"-Erkennung. In Ergänzung zur Identifikation von aggressiven Access-Points konnte die neue Anwendung auch für die Verfolgung von Menschen dienen – so z.B. von Kindern in Vergnügungsparks oder besagten Patienten in Krankenhäusern. Gleichzeitig werden aber auch die Vorteile von RFID für die Wirtschaft wie Equipment-Verfolgung von Shopping-Containern, Fahrzeugen und Medikamenten genutzt. Zusätzlich sichert ein automatischer Alarm vor unautorisierter Entfernung. Das System kann gemeinsam mit einer VoIP-Infrastruktur eingesetzt werden, funktioniert aber am besten, wenn das VoIP-Netz über eine gesonderte Voice-over-WiFi-Umgebung läuft.

Cisco hat zur Wireless Location Appliance einen so genannten 'Rich Color Asset Mapper' entwickelt, der aufgrund der vorliegenden RFID-Daten die Gerätstandorte grafisch in einer Karte darstellt. In diesem Zusammenhang nicht zu verschweigen: Kritik hat es natürlich auch schon gegeben, das Tracking von Menschen ist eben eine heikle Sache.

Quelle: Ecin, 13.05.2005

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