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Die nächste RFID-Generation steht vor den Türen der Unternehmen. G2 nennt sich der weltweite Standard, der auch ISO-Normen entspricht und nach anfänglichen Schwierigkeiten in den Unternehmen für Umwälzungen sorgen soll.

Anfang des Monats haben verschiedene Unternehmen Erfolge im Umgang mit RFID-Technologie gemeldet. Intermec, Metro Group und Royal Philips Electronics gaben die Produktion und Erprobung von RFID-Chips bekannt, die auf EPC-UHF (Ultra High Frequency) laufen und ISO-Standards, sowie EPC Class 1 Generation 2 (G2)-Standards erfüllen. Intermec entwickelte ein Gen2 Smart Label mit G2-Chip, das von den Gräten IF5 ausgelesen werden kann. Geräte, die auch die Metro Group nutzt. Zudem veröffentlichte Impinj eine Reader-And-Tag-System, dass auch auf G2-Standards basiert. Die Analysten von Gartner Research vermuten aufgrund dieser Bekanntgaben eine positive Entwicklung hin zu UHF RFID-Technologie. Allerdings werden die Unternehmen nicht gleich die G2-Produkte aufnehmen können, da im Moment nur Proben verfügbar sind.

Trotz der umwälzenden Veränderungen im Gegensatz zur ersten Generation, müssen Unternehmen die Entwicklung behutsam in Betracht ziehen, vor dem Hintergrund einiger wichtiger Probleme: Zwar können Upgrades zum Single- oder Multireadermodus vorgenommen werden, nicht jedoch zum Dense-Mode. Ausnahmen sieht Gartner nur bei Herstellern, die das Gegenteil auch vorführen können. Es muss zudem durch die Unternehmen festgestellt werden, ob Intellectual-Property-Rights übertreten werden bei der Inbetriebnahme der Geräte. Hinzu kommen Überlegungen zu Umbaukosten für Etiketten und die Erfüllung der ISO-Standards, die über die EPCglobal-Standards hinausgehen. Gartner geht davon aus, dass mit dem Trend zur nächsten Generation der RFID-Technologie das G2-Equipment im dritten Quartal 2005 verfügbar ist. Unternehmen sollten deshalb auch schon frühzeitig und längerfristig nach Hardware-Lieferanten Ausschau halten, statt kurzfristig zu suchen oder Zwischenlösungen zu installieren.

Quelle: Ecin, 15.04.2005

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