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Können in Papier eingearbeitet werden

Der Elektronikkonzern TDK hat in Zusammenarbeit mit dem japanischen Unternehmen Semiconductors Energy Laboratory einen biegbaren acht-Bit-Microcontroller mit integriertem RFID-Chip entwickelt. Die Entwicklung ist dünn genug, dass sie in ein Blatt Papier eingearbeitet werden kann. So sollen beispielsweise wichtige Dokumente geschützt werden.

Biegeradius von zehn Millimeter

Das Trägermaterial besteht aus Kunststoff und umhüllt das komplette System. Die Sendefrequenz zur Kommunikation mit anderen Geräten, liegt bei 13,56 Megahertz.

Der Biegeradius wird von TDK mit zehn Millimeter angegeben. Innerhalb dieses Rahmens bleibt der Tag voll einsatzfähig, berichtet das asiatische Elektronik-Portal "NE Asia".

Das System arbeitet passiv und benötigt keine Batterie. Die Chips beziehen ihre Energie aus den empfangenen Funkwellen, als Continuous Wave bezeichnet.

Auf der Computermesse CeBIT wurde das Zeitalter der Funkchips ausgerufen: Ob im Supermarkt, in der Bücherei oder im Krankenhaus - die "intelligenten" Chips sollen das Leben erleichtern, stehen aber bei Datenschützern weiter in der Kritik.

Wie Funkchips unser Leben verändern

Mehr Ordnung in Büros

Das Start-Up 7iD hat unterdessen bereits ein System zur Dokumentenverfolgung in Büros entwickelt.

"Jeder Akt ist dabei mit einem Transponder versehen und kann dadurch geortet werden," so das Unternehmen. Verlegte Akten sollen damit der Vergangenheit angehören.

7iD-Website

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Quelle: futurezone, 02.04.2006

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