Bei den europäischen Anbieter von RFID-Lösungen findet ein bemerkenswerter Umbruch des wirtschaftlichen Fokus’ statt. Bis vor einem Jahr zielten laut einer Studie von LogicaCMG
Ein wichtiger Grund dafür ist die Änderung der EU-Bestimmungen im Jahr 2004. Seitdem sind Transponder mit sehr hohen Frequenzen (Ultra-High-Frequency, UHF) in Europa erlaubt. Hierdurch wurden weitaus leistungsfähigere Anwendungen denkbar, da die Lesereichweite von vormals weniger als einem Meter viele denkbare Einsatzmöglichkeiten beschränkt hatte. Allerdings sei der Markt für RFID mit sehr hoher Frequenz noch immer in einem sehr frühen Stadium, kommentiert Paul Stam de Jonge von LogicaCMG, die Entwicklung. Er prognostiziert jedoch eine wachsende Zahl von Implementierungen in großem Umfang für die nächsten zwölf Monaten.
Quelle: Ecin, 25.10.2005