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Der Münsteraner Bankendienstleister GAD eG testet erstmals eine neue Signaturkarte für mehr Sicherheit bei Bankgeschäften im Internet. Vom Sommer an solle die Karte bei allen Volks- und Raiffeisenbanken im Norden und Westen Deutschlands erhältlich sein, teilte GAD in Münster mit. Der Einsatz dieses laut GAD modernsten kryptographischen Verfahrens erhöhe die Sicherheit beim Online-Zahlungsverkehr und schütze Kunden vor Angriffen aus dem Internet und Missbrauch. Diese Form der elektronischen Unterschrift, die so genannte "fortgeschrittene Signatur", erhöhe die Sicherheit auf Grund der Verschlüsselungsraten, hieß es. Kunden könnten Überweisungen über das Internet vornehmen oder Kontoumsätze abrufen. Der neue Standard unterstütze zahlreiche Bankgeschäften, darunter Termingeschäfte, Geldanlagen und Daueraufträge. Die "fortgeschrittene Signatur" sei ein Schritt auf dem Weg zur "qualifizierten Signatur", die die gleiche Rechtsverbindlichkeit habe wie die eigenhändige Unterschrift.

Die GAD eG, Dienstleister für 490 Volks- und Raiffeisenbanken in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, erzielte 2004 einen Umsatz von 325 Millionen Euro.

Autor: (dpa) / (tol/c't)

Quelle: Heise online, 18.03.2005

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