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Donnerstag, 29.01.2026
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Die Städte Düsseldorf, Duisburg, Mönchengladbach sowie Moers, Bochum und Neuss rücken zusammen. Nachdem Anfang 1997 der Zweckverband "Interkommunales Rechenzentrum" (IRZ) als derzeitiger Dienstleister der Städte Düsseldorf, Duisburg und Mönchengladbach gegründet wurde, schließen sich nun auch die Städte Bochum, Neuss und Moers unter dem Dach der IT-Kooperation Rhein/Ruhr einem zu gründenden "Competenz Center Rechenzentrum" beim Kommunalen Rechenzentrum Moers an. Der Hauptausschuss der Stadt Mönchengladbach gab in seiner Sitzung am 19.3. eine entsprechende Empfehlung zur Gründung dieses neuen Zweckverbandes an den Rat weiter, der in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 26. März, darüber entscheiden wird.

Das "Interkommunale Rechenzentrum" erbringt für die Städte Mönchengladbach, Düsseldorf und Duisburg alle Großrechner-Dienstleistungen. Die Kosten für die Stadt Mönchengladbach betragen derzeit jährlich 1,17 Millionen Euro. Das neue Kompetenzzentrum bietet die Dienstleistungen für einen Vertragszeitraum von fünf Jahren bei unveränderter Leistungsabnahme zu einem Festpreis von jährlich insgesamt 860.913 Euro an. Dies entspricht Einsparungen von 26,4 Prozent.

In weiteren Kompetenzzentren für den Bereich der eingesetzten Anwendungen sollen zukünftig Leistungen gebündelt und allen Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. So stellen beispielsweise Duisburg Softwareverfahren für den Bereich Einwohner und Bochum für den Komplex Personal allen Partnern einheitlich zur Verfügung, während die Daten von den Städten selbst eingespeist werden. Weitere "Competenz Center" etwa in Finanzwirtschaft, Sozial- und Jugendwesen sowie Vertrags- und Vergabewesen sind angedacht. Die Zuordnung dieser weiteren Anwendungsbereiche zu jeweils einem Kooperationspartner wird noch erfolgen. " Diese effiziente und kostensparende Form der Zusammenarbeit ist die Zukunftsstruktur in der Datenverarbeitung. Die Kommunen stellen unter einem gemeinsamen Dach ihre Leistungen zur Verfügung. Dies ist eine wichtige Weichenstellung in der interkommunalen Kooperation", erläutert Beigeordnete Beate Zielke mit Blick auf die zu erwartenden Vorteile.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Mönchengladbach

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