"Hier werden die Patienten wider besseres Wissen verunsichert und gezielt in die Irre geführt", kommentiert der Vorsitzende der BITKOM- Geschäftsführung, Bernhard Rohleder, die Aktivitäten der Zahnärzte-Organisation. Die elektronische Gesundheitskarte soll 2006 eingeführt werden und bringt der IT-Industrie nach eigenen Angaben Aufträge im Wert von etwa 1,3 Milliarden Euro.
Joachim Jacob, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, hatte heute betont, das der Grundsatz der Freiwilligkeit eines seiner Hauptanliegen bei der bisherigen Mitarbeit an der Konzeption der Gesundheitskarte gewesen sei. "Darüber hinaus wird durch technische Vorkehrungen gewährleistet, dass nur mit Einverständnis der Patienten durch berechtigte Ärzte, Zahnärzte und Apotheker unter Einsatz ihres elektronischen Heilberufsausweises auf die Gesundheitskarte zugegriffen werden kann." Ein unberechtigter Zugriff durch Arbeitgeber sei damit ausgeschlossen. Der Schutz vor Missbrauch der Gesundheitsdaten werde zusätzlich durch spezielle Strafvorschriften gestärkt.
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