Portale geben auch Antwort auf die von Bürgern häufig gestellte Frage: Wer ist dafür zuständig?. T-Systems hat einen Behördenwegweiser mit Zuständigkeitsfinder entwickelt, der die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner erleichtert. Er listet die Kontaktadressen aller Dienststellen auf und führt direkt zu ihren Webseiten, Formularen und Online-Diensten. Hilfreich sind auch die so genannten Lebenslagenkataloge. Bürgern, die beispielsweise umziehen oder heiraten möchten, liefert ein solcher Katalog alle wesentlichen Informationen und praktische Hilfen für die jeweilige Situation. Er informiert über Rechte, Pflichten sowie finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten und führt zu den zuständigen Behörden und nötigen Verfahrensschritten. Außerdem gibt ein Lebenslagenkatalog Ratschläge und stellt Checklisten zur Verfügung, mit denen sich die erforderlichen Aufgaben leichter planen und erledigen lassen. Auf der Messe Moderner Staat präsentiert T- Systems unter anderem das E-Bürgerdienste-Portal Baden-Württemberg (www.service-bw.de) und das Kommunalportal Ludwigslust (www.kreis-lwl.de).
Sportstättenvergabe per Internet Ein Beispiel für eine Fachanwendung, die über ein Bürgerportal genutzt werden kann, ist die Vergabe von Sportstätten. Insbesondere in Großstädten sind öffentliche Sportstätten hart umkämpft. Sportvereine wollen möglichst oft die Hallen und Sportplätze nutzen. Eine gerechte Vergabe ist deshalb ein aufwändiger Prozess. Für das Land Berlin hat T-Systems eine Lösung entwickelt, die diese Aufgabe unterstützt. In eine Datenbank fließen die Daten der Berliner Sportanlagen und Vereine ein. Das Programm macht den Sachbearbeitern unter Beachtung von Vergabekriterien Vorschläge, die von einer einmaligen Belegung bis zur dauerhaften Vergabe reichen. Feiertage und Ferien des Landes sind dabei bereits berücksichtigt.
E-Government per Internet aber sicher Lösungen für E-Government nutzen in großem Umfang das Internet. Dabei handelt es sich um ein öffentliches Netz und damit um ein prinzipiell unsicheres Medium. Erst spezielle Verschlüsselungstechnologien machen aus dem unsicheren Internet ein Virtual Private Network, das so sicher ist wie sonst nur ein privates, das heißt öffentlich nicht zugängliches Netz. Auf der Messe Moderner Staat zeigt T-Systems Verschlüsselungstechnologien und -geräte für verschiedene Netztypen wie direkte IP-Verbindungen oder ISDN- beziehungsweise DSL- Verbindungen. Die Lösungen gehören zur Produktreihe T-TeleSec LineCrypt und sind vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik anerkannt.
Quelle: Presse Portal, 25.11.2003
