Insgesamt stehen jetzt in den MEDIA@Komm-Regionen rund 300 Online-Lösungen für kommunales eGovernment zur Verfügung, darunter etwa 200 mit qualifizierter elektronischer Signatur.
Im Rahmen des Esslinger MEDIA@Komm-Projekts vollzieht sich etwa die "Revolution am Bau". Statt des herkömmlichen, papiergebundenen Baugenehmigungsverfahrens sieht das Projekt eine Bauplattform unter Nutzung eines virtuellen Bauamts vor. Mit Hilfe der elektronischen Signatur kann der gesamte Schriftverkehr, von der Planung über die Bürgerinformation und -beteiligung bis hin zur abschließenden Abnahme von Bauvorhaben, online erfolgen.
Unter dem Schlagwort "Qualified EGovernment" werden in der MEDIA@Komm-Region Nürnberg-Bayreuth-Erlangen-Fürth-Schwabach eGovernment-Lösungen für das Meldewesen, Online-Bibliotheken und elektronische Bauakte entwickelt. Online Nutzungsraten von bis zu 40 % belegen den Erfolg des Nürnberger Ansatzes.
Und mit dem Berliner Projekt "Mobile Bürgerdienste" - einem Gewinner des BMWA-Wettbewerbs MobilMedia - wird sogar das Rathaus mobil. Überall, etwa in Unternehmen, Schulen, Einkaufszentren und Seniorenheimen, kann der Bürger virtuelle Behördengänge erledigen. Mobiles Government erreicht damit schnell und flexibel besonders diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die keinen Internetanschluss haben.
Bundesminister Clement: "Unsere eGovernment-Projekte werden auch im Ausland immer stärker beachtet. Dies spornt uns zu weiteren Anstrengungen an. Schwerpunkt muss jetzt der Transfer der Spitzenergebnisse in die breite Anwendung und die internationale Kooperation sein. Die bisher erzielten Ergebnisse sind hierfür eine gute Grundlage."
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
