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Veröffentlicht: 30. November -0001
Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) ist weiter zu Kooperationen mit den Online-Stellenmärkten von Zeitungen und Zeitschriften sowie den rund 400 Internet-Jobbörsen bereit. Das ab Dezember 2003 startende Portal der BA, das derzeit unter dem Projektnamen "
Virtueller Arbeitsmarkt" erarbeitet wird, soll eine sinnvolle Ergänzung sein, die für mehr Transparenz auf dem Arbeitsmarkt sorgen werde, heißt es aus der Bundesanstalt. Kooperierende Jobbörsen könnten durch den Zugang von Kunden und Besuchern aus dem Virtuellen Arbeitsmarkt mit einer Steigerung der Besucherzahlen und ihrer Werbeeinnahmen sowie mit zusätzlichen Umsätzen durch die provisionsfreie Weiterleitung von Stellenangeboten rechnen. Bewerber- und Stellenprofile könnten dann zwischen den Arbeitsmarktpartnern ausgetauscht werden.
Im August war ein Gespräch der BA mit den fünf größten Online-Jobbörsen über eine Zusammenarbeit gescheitert. Für den Geschäftsführer der Jobbörse Monster Deutschland, Kai Deininger, war "nicht klar greifbar, wie sich die BA die Umsetzung des Virtuellen Arbeitsmarkts vorstellt". Die vier Online-Unternehmen Jobpilot, JobScout24, Monster und StepStone wollen nun eine gemeinsame Strategie erarbeiten. Sie sehen die Behörde als steuerfinanzierten Wettbewerber, der nicht mit der Vermittlung wechselwilliger Fach- und Führungskräfte beauftragt sei.
Quelle: Heise online