Heute 1204

Gestern 1737

Insgesamt 40105700

Freitag, 4.04.2025
Transforming Government since 2001
Viele offene Stellen werden nur noch auf den Websites der Unternehmen publiziert. Diese Arbeitsplätze soll nun der Job-Roboter des Arbeitsamtes aufspüren. Trotz mäßiger Konjunktur gibt es in Deutschland hunderttausende offene Stellen. 360.000 sind bei den Arbeitsämtern gemeldet, viele aber nur auf den Websites der Unternehmen. Deshalb wird seit August mit dem so genannten Job-Roboter ein Instrument eingesetzt, das die Vermittler in den Arbeitsämtern bei der Suche nach offenen Jobs unterstützt. Die neue Software wird zunächst in insgesamt 15 Arbeitsämtern getestet. Die Vermittler erhalten durch die neue Technologie Zugang zu allen Stellenangeboten, die Firmen im Internet anbieten.

Das System durchsucht in den Regionen der Testarbeitsämter Internetseiten von Unternehmen, Innungen und Verbänden. Wird der Job-Roboter im Internet fündig, übernimmt er das Stellenangebot in eine Liste. Zurzeit können die Arbeitsvermittler somit auf zusätzlich 15.000 Jobangebote zugreifen. Die Suche erfolgt nach den Merkmalen Berufsbezeichnung, Name des Unternehmens, Art der Anstellung - beispielsweise Voll- oder Teilzeit -, Aktualität sowie geografische Nähe.

Die Software wird in zunächst fünf Ämtern der Bundeshauptstadt Berlin sowie den Städten Duisburg, Düsseldorf, Essen, Kiel, Krefeld, Mönchengladbach, Nürnberg, Oberhausen, Solingen und Wuppertal getestet. Nach Abschluss dieser Phase soll der Job-Roboter ab Dezember 2003 in das neue Service-Portal der Bundesanstalt der Arbeit, den Virtuellen Arbeitsmarkt, integriert werden und damit rund 200.000 zusätzliche Stellenangebote auffinden.

Quelle: Ecin

Zum Seitenanfang