Auch Marketing- und Kooperationsaktivitäten würden von einigen Städten wie Herten und Bochum gut genutzt. Dadurch werde die Kooperation mit außenstehenden Kompetenzträgern unterstützt und eine Kommerzialisierung vorbereitet. Die Befragung verdeutliche jedoch auch, heißt es, dass noch zu wenige Städte notwendige Qualifizierungsmaßnahmen starten, um die Kompetenz und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die neuen Aufgaben einzustimmen. Ausnahmen seien hier Köln und Düsseldorf.
Die Förderung der Projekte Bremen, Esslingen sowie der Verbund Nürnberg/Fürth, Schwabach, Bayreuth und Erlangen hat sich laut der Studie gelohnt. Unter dem Aspekt der technischen und rechtlichen Infrastruktur auf Basis erster Anwendungen mit Nutzung der qualifizierten elektronischen Signatur gehörten sie zur internationalen Spitze beim E-Government.
Die Befragung war ein Teil des vom BMWA geförderten MEDIA@Komm-Projekts, das in den vergangenen drei Jahren die Einführung des E-Government in den aus einem bundesweiten Wettbewerb als Preisträger hervorgegangenen Modellregionen unterstützt, begleitet und evaluiert. Durch den Vergleich zwischen den drei Preisträgern und 26 Städten, die nicht vom BMWA gefördert wurden, sollten die E-Government-Lösungen beider Gruppen gegenübergestellt werden. Die kompletten Befragungsergebnisse sind als Printversion und als kostenloser Download erschienen.
Siehe dazu auch:
Studie: Virtuelles Rathaus hat in vielen Städten Startprobleme
Quelle: Heise online