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Mit einem breit angelegten RFID-Vorhaben reorganisiert das australische Verteidigungsministerium seine weltweiten Logistikprozesse.

In einem Pilotprojekt testet die für Logistik zuständige Behörde Defense Material Organization (DMO) verschiedene Typen von RFID-Tags, die auf Transportpaletten eingesetzt werden sollen. Die DMO zeichnet für die komplette Beschaffung des australischen Militärs verantwortlich, vom Küchenpapier bis hin zur Raketenmunition. Sie unterhält mehr als 50 Standorte weltweit.

Australiens Regierung investiert rund 15 Millionen Dollar in das Projekt. Ziel sei es unter anderem, überflüssige Lieferungen zu reduzieren und die in großen Teilen ineffiziente Logistikorganisation auf Vordermann zu bringen, erklärte ein IT-Verantwortlicher. Zudem teste das Projektteam die Interoperabilität mit RFID-Tags, die das britische und das US-amerikanische Militär einsetzt. Erst kürzlich hatte der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin seine Aktivitäten auf diesem Gebiet durch die Übernahme des RFID-Spezialisten Savi verstärkt.

Autor/Author: (wh)

Quelle/Source: Computerwoche, 12.05.2006

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