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Der Software-Konzern Microsoft hat einen über drei Jahre laufenden Vertrag über die Erweiterung von Services, Support und die Lieferung von Software mit der britischen Regierung ausgehandelt. Das berichtet die in London erscheinende 'Financial Times' (Dienstagausgabe). Regierungsmitglied Peter Gershon wird das Abkommen als einen wichtigen Erfolg bei der Modernisierung des Staates anpreisen. Microsoft ist in dem Bereich unter starken Druck geraten, und will verhindern, dass Regierungskunden in Richtung Open Source-Plattformen abwandern. Die ursprüngliche Absichtserklärung zwischen Microsoft und der Regierung läuft im nächsten Jahr aus, beinhaltet jede Regierungsinstitution und legt einen Rahmen für die Kosten der Software-Lizenzen fest. Abstriche an den im Vorfeld angekündigten Sparplänen in Höhe von 29,75 Milliarden Euro im öffentlichen Bereich wird Gershon dagegen kaum machen, berichtet das Blatt weiter.

Die OGC (Office für Government Commerce), die zentrale Informatik-Beratungsstelle der britischen Regierung, die ca. 400 Mitarbeiter beschäftigt, begrüßte zudem gestern den Vertragsschluss zwischen dem Newham Council, der Verwaltung eines Londoner Stadtteils, und Microsoft, der eine Laufzeit von zehn Jahren hat. In dem Stadtbereich liefen bereits Pilotmodelle zur Einführung von Open Source Software.

Autor: (as)

Quelle: de.internet.com, 17.08.2004

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