Dieser Tage hat der Verein E-CH, der sich auf die Fahne geschrieben hat, E-Government-Standards für die Schweiz zu erarbeiten, seine Generalversammlung abgehalten. Das Fazit: E-CH wünscht sich, dass die Schweiz im E-Government eine führende Rolle einnimmt.
An seiner Generalversammlung hat E-CH auch seine strategische Stossrichtung vorgestellt: Künftig will man Prozessen mit der Wirtschaft und Transaktionen, die die Behörden häufig behandeln, Priorität beimessen. Zentral sei, dass nicht technische Lösungen, sondern Prozesse betrachten und nötigenfalls angepasst werden. Diese Strategie soll allerdings erst im Herbst an einer ausserordentlichen Generalversammlung verabschiedet werden.
An die Behörden richtet der Verein den Appell, mehr Standards einzusetzen und sich an den Geschäftsprozessen zu orientieren.
Autor: (bac)
Quelle: Computerworld, 14.03.2006
