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Donnerstag, 5.02.2026
Transforming Government since 2001
Oberösterreich kommt dem Ziel, die modernste Verwaltung zu werden, einen Schritt näher. Nach den ersten Online-Diensten wie der Bestellung der Familienkarte per Internet oder dem Download von Bauaus-schreibungsunterlagen, wird es 2003 zehn weitere E-Government-Projekte geben. Gestern startete eine Datenbank für alle Jagdausübungsberechtigten, die ihre Abschüsse über das Internet an die zuständige Behörde weiterleiten sollen. Noch heuer sollen digitale Karten online zur Verfügung gestellt sowie Gewerbeanmeldungen online ermöglicht werden. Außerdem werden alle 445 oö. Gemeinden in ein Online-Telefonbuch eingetragen. Derzeit arbeitet OÖ intensiv am Masterplan für E-Government mit, der die Planungsgrundlage für Bund, Länder und Gemeinden ist.

Ziel des Ausbaus der E-Government-Dienstleistungen ist, so LH Josef Pühringer, dass die elektronische Information und Kommunikation zwischen Bürger/Wirtschaft und Verwaltung auf hohem Niveau sichergestellt wird. Für häufige Verwaltungskontakte soll der elektronische Akt bis 2005 funktionieren. Im Endausbau nützt der Bürger die Software des Landes, sein Akt wird nicht mehr ausgedruckt, sondern gleich von den für das An-liegen zuständigen Abteilungen bearbeitet und elektronisch archiviert. Eingespart werden Wegstrecken und die Lagerung von Unmengen von Papierakten.

Keine Frage ist für Landesamtsdirektor Eduard Pesendorfer, dass vor der Installierung einer neuen Anwendung überlegt wird, ob diese Tätigkeit überhaupt noch von der Verwaltung gemacht werden muss. Als erstes Bundesland hat OÖ zudem ein Konzept, wie das gespeicherte Wissen abrufbar sein soll.

Quelle: Neues Volksblatt

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