Erreicht werden soll dies durch Schulungen, Seminare und Workshop für die Mitarbeiter aus Verwaltung und Schulen. Das ifip soll sich aber auch in der Welt umsehen, was es an sinnvollen Neuigkeiten im Bereich der Informationstechnik gibt. Das können wir als Verwaltung gar nicht leisten', sagte Perschau.
Ebenfalls überzeugt davon, auf dem richtigen Weg zu sein, ist Willi Lemke. Wir sind im Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft. Bremen als Stadt der Wissenschaft, das wollen wir manifestieren.' Auch das Bildungsressort profitiere vom ifip. Vor vier Jahren hatte ich nicht den Eindruck, dass wir in puncto Medienausstattung in den Schulen nicht weit vorne waren. Heute sind alle Schulen Bremens im Netz. Und da müsse angeknüpft werden.' Das Gerät sei vorhanden, jetzt müssten Lehrer entsprechend fortgebildet werden, so Lemke. Durch das ifip sind jetzt die Unterstützung, Beratung und Forschung gegeben.'
In den kommenden drei Jahren wird das Institut aus verschiedenen Töpfen finanziert: Die Grundfinanzierung in Höhe von 170000 Euro trägt der Senator für Bildung und Wissenschaft, weitere 90000 Euro steuert der Finanzsenator in Form einer Projektfinanzierung zu und überlässt dem ifip zudem eine Bürofachkraft. 600000 Euro erhält das Institut während der drei Jahre durch das Projekt E-Administration for E-Learning' sowie zusätzliche 350000 Euro aus weiteren Drittmitteln. 19 Mitarbeiter aus elf wissenschaftlichen Feldern arbeiten hier.
Quelle: Weser Kurier
