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Donnerstag, 5.02.2026
Transforming Government since 2001
Bremen will sein Renommee im "E-Government" weiter ausbauen: Dazu stellten Finanzsenator Hartmut Perschau (CDU) und Wissenschaftssenator Willi Lemke (SPD) heute das neu gegründete Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) vor. Leiter der neuen Einrichtung wird der bundesweit anerkannte Bremer Informatik-Professor Herbert Kubicek, der gleich zum Auftakt einen großen Erfolg vermelden konnte. Das ifib hat zusammen mit dem Danish Technology Institute die Ausschreibung der Europäischen Union gewonnen, einen offiziellen Vergleich aller E-Government-Angebote der EU-Mitgliedsstaaten sowie Norwegens und Islands vorzunehmen. Dabei hatte sich das ifib nach Kubiceks Angaben gegen eine Reihe renommierter Unternehmensberatungsfirmen aus der Privatwirtschaft durchgesetzt. Aber das Institut, welches in der Startphase gemeinsam vom Finanz- und vom Bildungsressort finanziert wird, soll auch innerhalb Bremens die Bemühungen beider Ressorts, "E-Government" und "E-Learning" weiter voranzutreiben, unterstützten.

In den nächsten drei Jahren bekommt das ifib mit seinen 19 Mitarbeitern etwa 170 000 Euro aus dem Etat von Willi Lemke als Grundfinanzierung sowie 90 000 Euro Projektmittel von Perschau. Darüber hinaus beteiligt sich das Landesprogramm "Bremen in Time" mit knapp 700 000 Euro. Ziel ist es, mit dem als GmbH operierenden ifib den Technologie- und Wissensvorsprung Bremens gegenüber anderen Bundesländern Gewinn bringend zu vermarkten.

Quelle: Die Welt

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