"Wir würden gerne den Markt entscheiden lassen, wer die Gewinner der Software-Industrie sind", so Tom Robertson, bei Microsoft zuständig für Regierungsaufgaben in Asien. Regierungen sollen nicht in der Position sein, darüber zu entscheiden, wer gewinnt, so Robertson weiter.
So habe Microsoft einen "direkten und offenen Nachrichtenweg" über Software-Sicherheit, Standards und Entwicklung mit Japans Regierung.
Japans Industrieminister Takeo Hirunama hatte anlässlich eines Treffens seiner Kollegen bei der letzte Woche stattfindenden ASEAN-Konferenz Bedenken über die Sicherheit von Microsofts Software geäußert. Dabei berief er sich auch auf die Attacken der Würmer "SQL Slammer" und "MSBlaster", die bekannte Sicherheitslücken in MS-Software ausnutzten.
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Japan soll Einblick in Quellcode erhalten Alle Regierungen und Konsumenten seien um die Sicherheit besorgt, zudem betreffe dies die ganze Industrie. "Auf einen bestimmten Softwareanbieter und eine bestimmte Software hinzuweisen bringt gar nichts", so Robertson weiter.
Microsoft arbeitet laut Robertson daran, auch Japan für sein "Government Security Program" [GSP] zu gewinnen, bei dem Regierungen Einblicke in den Windows-Quellcode erhalten.
Damit will Microsoft von der Sicherheit seiner Windows-Produkte überzeugen. China, Australien, Großbritannien, Russland und die NATO sind bereits beigetreten.
Quelle: futureZone
