Unter dem Motto „Zukunft gestalten – E-Government-Forschung für Deutschland“ treffen sich heute (17.07.07) 100 Vertreterinnen und Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen sowie der öffentlichen Verwaltung in Berlin. Die Konferenz findet auf Initiative des Bundesministeriums des Innern statt. Sie bietet den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erstmals eine zentrale Plattform für Diskussionen mit der öffentlichen Verwaltung über den künftigen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im E-Government von Bund, Ländern und Kommunen.
Gesucht werden Lösungen, die den Service und die Effizienz der Behörden verbessern. Mit diesem Ziel investiert das Bundesministerium des Innern im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung rd. 36 Millionen Euro bis 2009 in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für E-Government. Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble erklärte bei der Eröffnung der Konferenz in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften: „Das Bundesministerium des Innern eröffnet den Dialog mit der Wissenschaft. Die Forschung im Bereich des E-Government soll früher als bisher von der öffentlichen Verwaltung aufgegriffen werden. Dadurch erhöhen wir die Zukunftssicherheit unserer Modernisierungsvorhaben.“
Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) sagte: „Der Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen in der öffentlichen Verwaltung verbessert nicht nur den Service für Bürger und Unternehmen. Er trägt auch dazu bei, Steuergelder zu sparen. Solche potenziellen Effizienzgewinne muss die öffentliche Verwaltung künftig noch stärker nutzen als bisher.“
Über 35 wissenschaftliche Einrichtungen sind dem Ruf des Bundesministeriums des Innern gefolgt. Nach diesem erfolgreichen Auftakt soll der interdisziplinäre Austausch von Wissenschaft und Verwaltung über Bedarf, Themen und Ergebnisse der E-Government-Forschung in Deutschland in Zukunft fortgeführt werden. Im Bundesministerium des Innern steht hierfür u.a. das E-Government-Kompetenzzentrum als Ansprechpartner zur Verfügung.
Quelle/Source: Bundesministerium des Innern, 17.07.2007
