Stattdessen schlägt der Bundesrat vor, alle Neuinstallationen entsprechend der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 des World Wide Web Consortium (W3C) durchzuführen. Diese Richtlinien müssten aber weiterentwickelt werden. So werde darin etwa gefordert, zu jedem nicht-textlichen Inhalt alternativ eine Text-Variante zur Verfügung zu stellen. Dies sei derzeit zum Beispiel bei einer interaktiven Landkarte nicht möglich. Stattdessen müssten Geoinformationen über Ortsnamen vermittelt werden. Die Länderkammer empfiehlt zudem, ein Verfahren einzuführen, mit dem Behindertenverbände ihre Belange bei allen E-Government-Projekten besser einbringen können.
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Autor(en)/Author(s): (Stefan Krempl) / (vbr/c't)
Quelle/Source: Heise onmline, 06.03.2009
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