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Dienstag, 24.02.2026
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Ein Jahr nach Abschluss des Kooperationsabkommens zwischen dem Bundesinnenministerium und IBM zur Förderung von frei zugänglicher Software in der Verwaltung wollen mehr als 500 Behörden aus Bund, Ländern und Gemeinden den Rahmenvertrag unterzeichnen. Immer mehr Behörden steigen auf das Betriebssystem Linux um. Diese Bilanz zog Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) am heutigen Montag in Berlin gemeinsam mit dem IBM-Aufsichtsratsvorsitzenden Erwin Staudt. Bislang dominiert in den Behörden Microsoft Windows.

Schily und Staudt würdigten Rahmenvertrag, den günstige Konditionen böte, als Meilenstein. Auch große Institutionen wie die Bayerische Vermessungsverwaltung mit ihren 79 Ämtern oder die Stadt München mit 14.000 Arbeitsplätzen setzten auf Linux, ebenso das Kartellamt, die Monopolkommission und der Bundesbeauftragte für den Datenschutz. Als erste Stadt in Europa hatte Schwäbisch Hall umgestellt, wir berichteten. Mit der Förderung von Opensource-Software solle keine Entscheidung für das eine oder andere System erzwungen werden, betonte Schily. Auch mit Microsoft arbeite man gut zusammen.

Quelle: tecchannel

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