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Transforming Government since 2001
Wirtschaftliche Effekte gaben den Auschlag

Das Kabinett Mecklenburg-Vorpommerns hat heute die Einführung der IP-Telefonie für die gesamte Landesverwaltung ab dem Jahr 2007 beschlossen. Damit ist man das erste Bundesland, das IP-Telefonie für alle Bereiche der Landesverwaltung vorsieht, so Innenminister Gottfried Timm heute in Schwerin. Moderne Informations- und Kommunikationsstrukturen seien für eine moderne Verwaltung unerlässlich, betonte er. Die IP-Telefonie ist ein konkretes Projekt des E-Government-Masterplans der Landesregierung, das nach dem heutigen Kabinettsbeschluss in Angriff genommen werden kann.

Timm betonte, dass neben den technischen Vorzügen der IP-Telefonie insbesondere die wirtschaftlichen Effekte den Ausschlag für die Ablösung der alten Technologie gegeben haben. "Die Landesregierung wird künftig keine eigenen Telefonanlagen mehr betreiben und stattdessen die vorhandenen Netze in den Behörden sowie das Landesverwaltungsnetz LAVINE für die Sprachkommunikation nutzen. Die IP-Telefonie erfordert über einen Zeitraum von zehn Jahren rund 15 Millionen Euro weniger Ausgaben für den Landeshaushalt als die Beibehaltung der herkömmlichen Technik. Hier zeigt sich, dass mit innovativen Technologien auch Kostenersparnisse machbar sind."

Im Jahr 2007 würden zunächst rund 14.000 Anschlüsse in über 80 Dienststellen der Landesverwaltung ausgestattet, darunter alle Ministerien. In den nächsten Monaten werde im Wege einer europaweiten Ausschreibung der wirtschaftlichste Anbieter ermittelt. Mittelfristig soll die IP-Telefonie flächendeckend eingeführt werden, um in der Landesverwaltung eine einheitliche Kommunikationsinfrastruktur aufzubauen.

Autor: (as)

Quelle: de.internet.com, 18.04.2006

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